Turbulente Nachspielzeit lässt Salzburg zittern

SID
Montag, 10.05.2010 | 12:32 Uhr
Salzburgs Trainer Huub Stevens fühlt sich verschaukelt
© sid
Advertisement
Fed Cup Women National Team
Sa21.04.
Halbfinale! Kerber, Görges und Co. gegen Tschechien
J1 League
Kobe -
Nagoya
Primera División
Eibar -
Getafe
Premiership
Hibernian -
Celtic
Premier League
West Bromwich -
Liverpool
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Serie A
SPAL -
AS Rom
Championship
Ipswich -
Aston Villa
Premier League
Watford -
Crystal Palace
Primera División
Celta Vigo -
Valencia
Ligue 1
Marseille -
Lille
Serie A
Sassuolo -
Florenz
Super Liga
Radnicki Nis -
Roter Stern
Ligue 1
Amiens -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Monaco
Ligue 1
Metz -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Angers
Championship
Cardiff -
Nottingham
Serie A
AC Mailand -
Benevento
Copa del Rey
FC Sevilla -
FC Barcelona
Primeira Liga
Estoril -
Benfica
Primera División
Girona -
Espanyol
Serie A
Cagliari -
Bologna
Premier League
Arsenal -
West Ham
Ligue 1
Nizza -
Montpellier
Serie A
Udinese -
Crotone
Serie A
Chievo Verona -
Inter Mailand
Serie A
Lazio -
Sampdoria
Serie A
Atalanta -
FC Turin
Premier League
ZSKA Moskau -
FK Krasnodar
Primera División
Malaga -
Real Sociedad
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
St. Etienne -
Troyes
Premier League
Man City -
Swansea
First Division A
Brügge -
Lüttich
Primera División
Las Palmas -
Alaves
Premier League
Stoke -
Burnley (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Real Betis
Serie A
Juventus -
Neapel
Ligue 1
Bordeaux -
PSG
Superliga
Boca Juniors -
Newell's Old Boys
Serie A
CFC Genua -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Newcastle
Primera División
Bilbao -
Levante
Primeira Liga
FC Porto -
Setubal
J1 League
Kashima -
Kobe
Super Liga
Roter Stern -
Cukaricki
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ Chile
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primeira Liga
Benfica -
Tondela
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primeira Liga
Maritimo -
FC Porto
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
FK Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
Tokyo
Premier League
Brighton -
Man United
Primera División
FC Sevilla -
Real Sociedad

Bei der 0:1-Pleite gegen Austria Wien musste Red Bull Salzburg die Meisterfeier in letzter Minute doch noch abblasen. Das Geschehen in der Nachspielzeit hinterlässt Gesprächsstoff.

Der Meisterteller stand schon bereit, doch die Feier musste überraschend vertagt werden - und die Bullen sahen rot: Als Tabellenführer Red Bull Salzburg den vorzeitigen Titelgewinn in Österreichs Bundesliga verpasst hatte, gingen Trainer Huub Stevens und Manager Dietmer Beiersdorfer auf den Schiedsrichter los.

"Man will nicht, dass wir Meister werden", sagte der frühere Hamburger Sportdirektor Beiersdorfer, und Stevens ließ sich mit den Worten zitieren: "So raubt man uns den Titel!" Salzburg hatte schon zur Meisterfeier gerüstet, als es am vorletzten Spieltag gegen Austria Wien mit 0:0 in die Nachspielzeit ging. Das Unentschieden hätte dem Klub von Dosen-Millionär Dietrich Mateschitz zum dritten Titel gereicht.

Das Wiener Tor zählt, das Salzburger nicht

In der 91. Minute traf aber Zlatko Junuzovic für den Zweiten aus Wien zum 0:1 und brachte die Austria (72 Punkte) bis auf einen Zähler an Salzburg (73) heran. Doch es war nicht dieser Treffer, der Salzburg erzürnte: Ein Tor von Bullen-Verteidiger Rabiu Afolabi in der 94. Minute zum 1:1 wurde wegen angeblicher Abseitsstellung aberkannt.

"Ich bin hier als relativ unbescholtener Deutscher hergekommen und habe es für eine Mär gehalten, dass Wiener Vereine bevorzugt werden. Aber es ist die Wahrheit", sagte der erboste Beiersdorfer dazu.

Schiedsrichter Dietmar Drabek musste unter Polizeischutz aus dem Stadion geleitet werden. "Es ging um Zentimeter. Da hätte selbst der TV-Beweis nicht geholfen", sagte er über seine Entscheidung. Das brachte Beiersdorfer erst recht auf die Palme. "Ich kann das nicht fassen, dass er keine Einsicht zeigt. Dieses Tor war niemals Abseits - das hat man bis zum Gaisberg gesehen. Nur er will das nicht sehen. Wie zur Hölle kann man so falsch liegen? Ein Skandal!"

Stinkefinger sorgt für Eklat

Doch Salzburg hat die erfolgreiche Titelverteidigung noch immer in der eigenen Hand. Die Stevens-Elf kann die Schale mit einem Sieg beim Tabellenvierten Sturm Graz zum sechsten Mal nach Salzburg holen - Vorgängerklub Austria war bereits 1994, 1995, 1997 Meister geworden. "Wir werden sicher Meister. Wir haben es verdient, ganz Österreich weiß, dass wir Meister sind", sagte der Ex-Schalker Simon Cziommer.

Derweil sorgt ein Stinkefinger-Skandal um Rapid Wiens Trainer Peter Pacult für zusätzliche Aufregung in der Liga. Der 50 Jahre alte ehemalige Coach von 1860 München streckte nach dem 4:1-Sieg seiner Mannschaft gegen Sturm Graz den Gäste-Fans zwei erhobene Mittelfinger entgegen. Zuvor hatten die Sturm-Anhänger Schmähgesänge gegen Pacult und dessen Klub angestimmt. Der Verband kündigte Ermittlungen an.

Alles zum internationalen Fußball

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung