Donnerstag, 20.05.2010

Patrick Kluivert im Porträt

Abgang durch die Hintertür

Patrick Kluivert war ein Ausnahmestürmer. Er bestritt 343 Ligaspiele und schoss 149 Tore. Er ist immer noch Rekordtorschütze im Oranje-Team. Für Aufsehen sorgte er aber vor allem abseits des Platzes. Nun hat er seine Karriere beendet. Das Enfant terrible im Porträt.

Patrick Kluivert feierte mit Ajax seinen größten internationen Triumph
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Patrick Kluivert feierte mit Ajax seinen größten internationen Triumph

Die berühmte Ajax-Schule hat sich fast ein Vierteljahrhundert Zeit gelassen, um sich wieder Europas Krone aufzusetzen. Es gibt wieder eine Mannschaft, die den Gegnern den Angstschweiß auf die Stirn treibt. Eine bunte Mischung aus Eigengewächsen und erfahrenen Spielern. Eigengewächse, die der Verein züchtet, wie man es sonst nur aus holländischen Gewächshäusern kennt.

Für die gesamte Ajax-Rasselbande wird die Champions-League-Saison 1994/95 zur Tingeltour durch Europas Stadien, wo jeder Gegner unaufgeregt in Grund und Boden gespielt wird.

Die teuersten Fußball-Transfers aller Zeiten
Ein Rekord für die Ewigkeit? CRISTIANO RONALDO wechselte 2009 für rund 94 Mio. Euro von ManUnited zu Real Madrid
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Ein Rekord für die Ewigkeit? CRISTIANO RONALDO wechselte 2009 für rund 94 Mio. Euro von ManUnited zu Real Madrid
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Um ein Haar hätte GARETH BALE diesen Rekord vier Jahre später geknackt. Auch er wechselte von der Insel zu Real Madrid. Offiziell bekannt ist die Ablösesumme nicht, es wird allerdings von rund 92 Millionen Euro ausgegangen.
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Um ein Haar hätte GARETH BALE diesen Rekord vier Jahre später geknackt. Auch er wechselte von der Insel zu Real Madrid. Offiziell bekannt ist die Ablösesumme nicht, es wird allerdings von rund 92 Millionen Euro ausgegangen.
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LUIS SUAREZ durchbricht die Real-Dominaz. Der Uruguayer kostete Barca rund 81 Millionen Euro
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LUIS SUAREZ durchbricht die Real-Dominaz. Der Uruguayer kostete Barca rund 81 Millionen Euro
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Und noch ein Königlicher. JAMES RODRIGUEZ kostete Real gut 80 Millionen Euro
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Und noch ein Königlicher. JAMES RODRIGUEZ kostete Real gut 80 Millionen Euro
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ZLATAN IBRAHIMOVIC wechselte 2009 für Samuel Eto'o und viel Geld von Inter zum FC Barcelona. Gesamtkosten: rund 76 Millionen Euro
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ZLATAN IBRAHIMOVIC wechselte 2009 für Samuel Eto'o und viel Geld von Inter zum FC Barcelona. Gesamtkosten: rund 76 Millionen Euro
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ManCity ließ sich die Dienste von KEVIN DE BRUYNE diesen Sommer stolze 74 Millionen Euro kosten. Damit ist er der teuerste Bundesliga-Spieler aller Zeiten
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ManCity ließ sich die Dienste von KEVIN DE BRUYNE diesen Sommer stolze 74 Millionen Euro kosten. Damit ist er der teuerste Bundesliga-Spieler aller Zeiten
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ZINEDINE ZIDANE folgt knapp dahinter. 2001 wechselte der Franzose für 73,5 Millionen Euro von Juventus Turin zu Real Madrid
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ZINEDINE ZIDANE folgt knapp dahinter. 2001 wechselte der Franzose für 73,5 Millionen Euro von Juventus Turin zu Real Madrid
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KAKA wechselte 2009 vom AC Milan zu Real Madrid und ist mit einer Ablöse von 65 Millionen Euro ebenfalls einer der teuersten Transfers der Geschichte
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KAKA wechselte 2009 vom AC Milan zu Real Madrid und ist mit einer Ablöse von 65 Millionen Euro ebenfalls einer der teuersten Transfers der Geschichte
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Er ist der Rekordhalter der Ligue 1: Die Dienste von EDINSON CAVANI ließ sich PSG 64 Millionen Euro kosten
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Er ist der Rekordhalter der Ligue 1: Die Dienste von EDINSON CAVANI ließ sich PSG 64 Millionen Euro kosten
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Knapp dahinter sein neuer Teamkollege ANGEL DI MARIA. Er wechselte für 63 Millionen Euro von Manchester United zu PSG
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Knapp dahinter sein neuer Teamkollege ANGEL DI MARIA. Er wechselte für 63 Millionen Euro von Manchester United zu PSG
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Ganz knapp dahinter folgt RAHEEM STERLING, der für 62,5 Millionen von Liverpool zu City wechselte
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Ganz knapp dahinter folgt RAHEEM STERLING, der für 62,5 Millionen von Liverpool zu City wechselte
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RADAMEL FALCAO wechselte im Sommer 2013 für 60 Millionen Euro von Atletico Madrid zu AS Monaco
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RADAMEL FALCAO wechselte im Sommer 2013 für 60 Millionen Euro von Atletico Madrid zu AS Monaco
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LUIS FIGO wechselte im Jahr 2000 in die spanische Hauptstadt. Für 60 Millionen Euro kam er vom Erzrivalen FC Barcelona
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LUIS FIGO wechselte im Jahr 2000 in die spanische Hauptstadt. Für 60 Millionen Euro kam er vom Erzrivalen FC Barcelona
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FERNANDO TORRES wechselte im Januar 2011 für rund 58 Millionen Euro vom FC Liverpool zum FC Chelsea
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FERNANDO TORRES wechselte im Januar 2011 für rund 58 Millionen Euro vom FC Liverpool zum FC Chelsea
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NEYMAR war der teuerste Transfer, der nie in Europa gespielt hat. 57 Millionen Euro bezahlte der FC Barcelona für den Brasilianer
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NEYMAR war der teuerste Transfer, der nie in Europa gespielt hat. 57 Millionen Euro bezahlte der FC Barcelona für den Brasilianer
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HERNAN CRESPO wechselte im selben Jahr wie Figo (2000) vom AC Parma zu Lazio Rom. Kostenpunkt: die "Kleinigkeit" von 55 Millionen Euro
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HERNAN CRESPO wechselte im selben Jahr wie Figo (2000) vom AC Parma zu Lazio Rom. Kostenpunkt: die "Kleinigkeit" von 55 Millionen Euro
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GIANLUIGI BUFFON ist der teuerste Torhüter aller Zeiten. 2001 ging er für 54,1 Millionen Euro vom AC Parma zu Juventus Turin
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GIANLUIGI BUFFON ist der teuerste Torhüter aller Zeiten. 2001 ging er für 54,1 Millionen Euro vom AC Parma zu Juventus Turin
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Für HULK machte Zenit St. Petersburg die Schatulle im Sommer 2012 ganz weit auf: 50 Millionen Euro legten die Russen für den Brasilianer auf den Tisch
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Für HULK machte Zenit St. Petersburg die Schatulle im Sommer 2012 ganz weit auf: 50 Millionen Euro legten die Russen für den Brasilianer auf den Tisch
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Transferwahnsinn auf der Insel: Für den 19-Jährigen Anthony Martial vom AS Monaco blätterten die Red Devils 50 Millionen hin
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Transferwahnsinn auf der Insel: Für den 19-Jährigen Anthony Martial vom AS Monaco blätterten die Red Devils 50 Millionen hin
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Weltklasse oder irre? DAVID LUIZ ist irgendwie beides. Das machte ihn PSG 50 Millionen Euro wert.
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Weltklasse oder irre? DAVID LUIZ ist irgendwie beides. Das machte ihn PSG 50 Millionen Euro wert.
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Am letzten Tag der Transferperiode sorgte Arsenal nochmal für eine Überraschung: MESUT ÖZIL wechselte für rund 50 Millionen Euro zu den Gunners
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Am letzten Tag der Transferperiode sorgte Arsenal nochmal für eine Überraschung: MESUT ÖZIL wechselte für rund 50 Millionen Euro zu den Gunners
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GAIZKA MENDIETA ist wohl der teuerste Transferflop ever. Lazio Rom ließ sich die Dienste des Valencianers 2001 48 Millionen Euro kosten - er spielte aber nur 20-mal für Rom
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GAIZKA MENDIETA ist wohl der teuerste Transferflop ever. Lazio Rom ließ sich die Dienste des Valencianers 2001 48 Millionen Euro kosten - er spielte aber nur 20-mal für Rom
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Die Sterling-Millionen reinvestierten die Reds gleich wieder in CHRISTIAN BENTEKE: Er kostete 46,5 Millionen Euro
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Die Sterling-Millionen reinvestierten die Reds gleich wieder in CHRISTIAN BENTEKE: Er kostete 46,5 Millionen Euro
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ANDREJ SCHEWTSCHENKO wurde nach seinem Mega-Transfer ebenfalls nicht glücklich. 46 Millionen Euro überwies der FC Chelsea 2006 an Milan
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ANDREJ SCHEWTSCHENKO wurde nach seinem Mega-Transfer ebenfalls nicht glücklich. 46 Millionen Euro überwies der FC Chelsea 2006 an Milan
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RIO FERDINAND ist der teuerste Verteidiger. Leeds United kassierte 2002 für den Hünen 46 Millionen Euro von Manchester United. Die Frisur hätte Abzüge verdient...
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RIO FERDINAND ist der teuerste Verteidiger. Leeds United kassierte 2002 für den Hünen 46 Millionen Euro von Manchester United. Die Frisur hätte Abzüge verdient...
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RONALDO wechselte 2002 von Italien nach Spanien. Für "Il Fenomeno" überwies Real Madrid seinerzeit 45 Millionen Euro an Inter Mailand
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RONALDO wechselte 2002 von Italien nach Spanien. Für "Il Fenomeno" überwies Real Madrid seinerzeit 45 Millionen Euro an Inter Mailand
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CHRISTIAN VIERI sagt man nach, Vereine wie Socken zu wechseln. Inter war das 1999 offenbar egal - 45 Millionen Euro gingen für ihn an Lazio Rom
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CHRISTIAN VIERI sagt man nach, Vereine wie Socken zu wechseln. Inter war das 1999 offenbar egal - 45 Millionen Euro gingen für ihn an Lazio Rom
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JAMES RODRIGUEZ wechselte für eine Ablöse von circa 45 Millionen Euro vom FC Porto zu AS Monaco
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JAMES RODRIGUEZ wechselte für eine Ablöse von circa 45 Millionen Euro vom FC Porto zu AS Monaco
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JUAN MATA wechselte im Januar 2014 für 44,8 Millionen Euro vom FC Chelsea zum Ligakonkurrenten Manchester United
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JUAN MATA wechselte im Januar 2014 für 44,8 Millionen Euro vom FC Chelsea zum Ligakonkurrenten Manchester United
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NICOLAS OTAMENDI verließ Valencia und die Primera Division für 44,6 Millionen Euro in Richtung Premier League und Manchester City
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NICOLAS OTAMENDI verließ Valencia und die Primera Division für 44,6 Millionen Euro in Richtung Premier League und Manchester City
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Paris Saint-Germain überwies für THIAGO SILVA 42 Millionen Euro an den AC Milan
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Paris Saint-Germain überwies für THIAGO SILVA 42 Millionen Euro an den AC Milan
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ROBERTO FIRMINO verließ die Bundesliga in Richtung Premier League. Hoffenheim kassierte für den Brasilianer 41 Millionen Euro
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ROBERTO FIRMINO verließ die Bundesliga in Richtung Premier League. Hoffenheim kassierte für den Brasilianer 41 Millionen Euro
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JAVI MARTINEZ wechselte 2012 für 40 Millionen Euro von Athletic Bilbao zum FC Bayern München
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JAVI MARTINEZ wechselte 2012 für 40 Millionen Euro von Athletic Bilbao zum FC Bayern München
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Auch der Brasilianer FERNANDINHO kostete rund 40 Millionen Euro. Er wurde von Donezk zu Manchester City transferiert
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Auch der Brasilianer FERNANDINHO kostete rund 40 Millionen Euro. Er wurde von Donezk zu Manchester City transferiert
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NICOLAS ANELKA hat einen Sonderpreis verdient. Arsenal, Real, PSG, Liverpool, ManCity, Fenerbahce, Bolton und Chelsea zahlten in der Summe 131,4 Mio. Euro für den Franzosen
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NICOLAS ANELKA hat einen Sonderpreis verdient. Arsenal, Real, PSG, Liverpool, ManCity, Fenerbahce, Bolton und Chelsea zahlten in der Summe 131,4 Mio. Euro für den Franzosen
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Europa liegt Kluivert zu Füßen

Im Finale vollstreckt Kluivert zum Sieg. Der Jubel um den Youngster kennt keine Grenzen. Zwar gibt es in jener Mannschaft mit Edgar Davids, Clarence Seedorf, Marc Overmars, Edwin van der Sar und den de Boer-Zwillingen bereits eine Reihe von Weltklassespielern - allesamt noch keine 25 Jahre alt. Doch die größten Begehrlichkeiten weckt der junge Kluivert.

Die Welt und die Topklubs Europas liegen ihm zu Füßen. Kluivert zieht es 1997 zum AC Milan. Da ist er gerade mal 20 Jahre alt und gilt nicht nur bloß als größtes Stürmertalent der Welt, sondern bereits als einer der besten Angreifer überhaupt.

Tragische Vergangenheit

Doch zu diesem Zeitpunkt hat er in seinem noch jungen Leben abseits des Fußballplatzes schon einiges hinter sich und zu verkraften. Seine Unbekümmertheit und Ausgelassenheit, die ihn auf dem Platz zu einem Ausnahmestürmer macht, wird ihm im Alltag zum Verhängnis. Im Herbst 1995 verursacht er betrunken einen tödlichen Verkehrsunfall. Er wird zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Ein Jahr später wird er wegen des Verdachts der Vergewaltigung angeklagt. Das Verfahren wird jedoch aus Mangel an Beweisen eingestellt. Die Folge sind Morddrohungen und Beschimpfungen. Seine Familie geht vorerst zurück nach Curacao.

Sein Glanz verblasst. Mit der traumwandlerischen Sicherheit, mit der er seine Tore markiert, ramponiert er zunehmend sein Image als Mensch. Die Eskapaden abseits des Fußballplatzes werden zu einer schweren Hypothek und begleiten ihn seine gesamte Karriere. Seine Leistungen auf dem Platz treten in den Hintergrund. Es dreht sich zu häufig um seine tragische Vergangenheit. Sportlich ist er bei Milan nur noch ein Schatten früherer Tage. Er wechselt nach nur einem Jahr in Italien zum FC Barcelona.

Image der Skandalnudel

Nach dem Seuchenjahr in Mailand spielt er bei der Weltmeisterschaft in Frankreich. Es soll seine WM werden. Aber auch hier holt ihn seine Vergangenheit ein. Im ersten Spiel gegen Belgien fliegt Kluivert vom Platz und wird für zwei Spiele gesperrt. Sein Gegenspieler Lorenzo Staelens soll ihn als Vergewaltiger beschimpft haben. Kluivert revanchiert sich mit einem Ellbogencheck.

"Das war eine WM mit Hoch- und Tiefpunkten", sagte er später. Die Höhepunkte - er trifft im Viertelfinale gegen Argentinien und im Halbfinale gegen Brasilien - werden nur am Rande erwähnt. Es scheint interessanter zu sein über seine Vergangenheit zu berichten. Gegen das Image als Skandalnudel kämpft er seine ganze Karriere an, weshalb ihm mal der Spitzennamen Don Quijote verliehen wurde. Sein damaliger Teamkollege bei Ajax und Barcelona, Michael Reiziger, sagte einst: "Alles was ich über ihn sage, wird gegen ihn verwendet."

Mit Licht und Schatten

In Spanien wird er trotz des Gewinns der Meisterschaft und einer unglaublichen Quote von 90 Toren in 182 Spielen für die Katalanen nicht zur Wunderwaffe, vor der jeder Gegner in Ehrfurcht erstarrt. Die Ajax-Zeit scheint endgültig vorbei. Kluivert spielt zwar regelmäßig, aber so richtig zufrieden ist man mit ihm nicht. Als der brasilianische Weltstar Rivaldo kommt, nimmt kaum noch jemand Notiz von dem Niederländer.

Sein Stern sinkt weiter. Kluivert scheint den Spaß und die Lust verloren zu haben. Er macht nur noch durch Abenteuer in Barcelonas Nachtleben auf sich aufmerksam. Barca zieht 2004 einen Schlussstrich und schiebt ihn ablösefrei zu Newcastle United ab.

Kluivert ist mittlerweile 28 Jahre alt - eigentlich das beste Alter für einen Fußballer. Nicht so bei ihm. Die Stars auf der Insel sind andere - sein Landsmann Ruud van Nistelrooy und der Franzose Thierry Henry. Kluivert ist einer unter Vielen. Hier ist nach einer Saison Schicht.

Rückkehr nach Spanien

Er geht zurück nach Spanien, zum FC Valencia. Die Spanier können sich noch gut an den feierlaunigen ehemaligen Weltklassestürmer erinnern und gehen auf Nummer sicher. Es wird vertraglich festgehalten, dass der Klub den Kontrakt mit dem Spieler auflösen kann, wenn dieser mehr als dreimal in einer Disko gesichtet werden sollte. Eine Demütigung. Kluivert gibt sich trotzdem kämpferisch. "Ich bin nach Valencia gekommen, um Tore zu schießen und nicht um auf Partys zu gehen. Die Leute werden das bald merken." Das tun sie leider nicht.

Die Sondervereinbarung ist gegenstandslos. Denn auch bei Valencia ist er nur noch Mitläufer und wird nicht benötigt. Sein einstig hell leuchtender Stern hat nur noch den stumpfen Glanz einer abgegriffenen Münze.

Kluivert wird aussortiert

Er kehrt in die Heimat zurück - zum PSV Eindhoven. Aber auch hier kommt er nicht mehr in Tritt. Kluivert ist alt geworden. Die Fitness und die Spritzigkeit früherer Tage ist weg. Er wirkt schwerfällig und nicht fit. PSV-Trainer Ronald Koeman sortiert ihn aus. Auf der Suche nach einer sportlichen Renaissance zieht Kluivert weiter nach Frankreich zum OSC Lille. Dort spielt er für "bescheidene" 45.000 Euro brutto im Monat. "Wäre es ums Geld gegangen, dann hätte ich sicherlich in den Emiraten unterschrieben", sagte Kluivert damals.

Aber auch in Lille findet er nicht mehr zu alter Form zurück. Er bestreitet kein Spiel über die volle Distanz. Zweimal wird er bereits nach nur einer halben Stunde vom Platz genommen. Die Höchststrafe für den einstigen Weltklassestürmer. Sein Vertrag wird nicht verlängert.

Das war vor zwei Jahren. Einen Verein als Spieler hat er seitdem nicht mehr gefunden. Bei seinem alten Spiritus Rector Louis van Gaal macht er im Rahmen der verkürzten Trainerausbildung für Ex-Profis ein Praktikum.

Ganz leiser Abgang

Das Fußballspielen will er da aber noch nicht aufgeben. "Ich gebe mir noch einen Monat Zeit, um noch mal einen ordentlichen Klub zu finden. Ich fühle mich immer noch als Fußballer. Seit ich bei AZ als Assistent arbeite, kribbelt es wieder", sagte er damals. Dieses Kribbeln scheint nun aufgehört zu haben.

Seine Tingeltour durch Europa, die 1995 mit dem Champions-League-Gewinn begann, endet nun. Patrick Kluivert hat jetzt offiziell seine Laufbahn beendet; ohne Pomp und Gloria, wie seine Karriere einst begann. Ganz leise sagte Kluivert Servus.

Kluivert bekommt Trainerdiplom

Matthias Kerber

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