Frauen-Fußball

Potsdam so gut wie durch, Duisburg muss zittern

SID
Mittwoch, 10.03.2010 | 23:38 Uhr
Inka Grings (l.) spielt schon seit 1995 beim FCR Duisburg
© Getty
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Durch eine 5:0-Triumph gegen Röa IL haben die Spielerinnen von Turbine Potsdam das Tor zum Champions-League-Halbfinale weit aufgestoßen. Duisburg siegte knapp gegen den FC Arsenal.

Der deutsche Frauen-Meister Turbine Potsdam steht mit einem Bein im Halbfinale der Champions League. Im Viertelfinal-Hinspiel setzte sich die Mannschaft von Trainer Bernd Schröder mit 5:0 (2:0) gegen den norwegischen Meister Roa Idrettslag durch und verschaffte sich eine glänzende Ausgangsposition für das Rückspiel. Schwerer wird es für den FCR Duisburg nach einem 2:1 (1:0) gegen den FC Arsenal.

Im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion kam der UEFA-Pokalsieger von 2005 nach nervösem Beginn in der 20. Minute durch Nationalspielerin Nadine Keßler zur Führung.

Viola Odebrecht (43.) erhöhte kurz vor der Pause auf 2:0, Babett Peter (48.) sorgte drei Minuten nach Wiederanpfiff vor 1496 Zuschauern für die Vorentscheidung.

Erneut Keßler (69.) und die kurz zuvor eingewechselte Japanerin Yuki Nagasato (84.) machten den klaren Heimsieg perfekt. Das Rückspiel findet am kommenden Mittwoch (15.30 Uhr) in Oslo statt.

Duisburg macht es sich selbst schwer

UEFA-Cup-Sieger Duisburg war in der ersten Hälfte klar überlegen und ging durch einen verwandelten Handelfmeter von Inka Grings (24.) in Führung. Nach der Pause wurde Arsenal stärker, doch das Tor gelang erneut dem Bundesligisten. Marina Hegering traf in der 59. Minute.

Der Anschlusstreffer der Engländerinnen fiel durch tatkräftige Mithilfe des FCR. Nach einem Freistoß verlängerte Grings (66.) den Ball ins eigene Tor und sorgte dafür, dass beide Mannschaften vor dem Rückspiel am kommenden Dienstag (15.00) in London alle Chancen auf das Weiterkommen haben.

In den beiden weiteren Viertelfinal-Hinspielen bezwang der französische Vertreter Olympique Lyon die Italienerinnen von ASD Torres Calcio mit 3:0 (2:0), Umea IK aus Schweden und Montpellier Herault (Frankreich) trennten sich 0:0.

Deutsche Teams wollen gute Ausgangsposition

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