Der mysteriöse og schlägt wieder zu

Von SPOX
Montag, 29.03.2010 | 12:18 Uhr
Dimitar Berbatov erzielte gegen Bolton seine Saisontreffer elf und zwölf
© Getty
Advertisement
PDC World Championship
Fr15.12.
Wahnsinn im Ally Pally:
Jeden Abend auf DAZN
A-League
FC Sydney -
Melbourne City
Indian Super League
Kerala -
NorthEast Utd
Ligue 1
St. Etienne -
Monaco
Championship
Sheffield Wed -
Wolverhampton
Primera División
FC Sevilla -
Levante
Premier League
Leicester -
Crystal Palace
Premiership
Aberdeen -
Hibernian
Serie A
Inter Mailand -
Udinese
Premier League
Arsenal -
Newcastle
Championship
Sunderland -
Fulham
Primera División
Bilbao -
Real Sociedad
Ligue 1
Rennes -
PSG
Serie A
FC Turin -
Neapel
Premier League
Man City -
Tottenham
Primera División
Eibar -
Valencia
Championship
Cardiff -
Hull
Ligue 1
Caen -
Guingamp
Ligue 1
Dijon -
Lille
Ligue 1
Montpellier -
Metz
Ligue 1
Straßburg -
Toulouse
Ligue 1
Troyes -
Amiens
Premier League
Chelsea -
Southampton (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Cagliari
Premier League
Stoke -
West Ham (Delayed)
Premier League
Brighton -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Watford -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
Girona -
Getafe
Eredivisie
Sparta -
Feyenoord
Serie A
Hellas Verona -
AC Mailand
Eredivisie
Alkmaar -
Ajax
First Division A
Brügge -
Anderlecht
Ligue 1
Nantes -
Angers
Serie A
Bologna -
Juventus
Serie A
Crotone -
Chievo Verona
Serie A
Florenz -
CFC Genua
Serie A
Sampdoria -
Sassuolo
Premier League
West Bromwich -
Man United
Primera División
Celta Vigo -
Villarreal
Ligue 1
Nizza -
Bordeaux
Premier League
Bournemouth -
Liverpool
Serie A
Benevento -
SPAL
Primera División
Las Palmas -
Espanyol
Primeira Liga
Sporting -
Portimonense
Primera División
FC Barcelona -
La Coruna
Serie A
Atalanta -
Lazio
Ligue 1
Lyon -
Marseille
Premier League
Everton -
Swansea
Primera División
Malaga -
Real Betis
Primeira Liga
FC Porto -
Maritimo
League Cup
Arsenal -
West Ham
League Cup
Leicester -
Man City
Coppa Italia
Neapel -
Udinese
Primera División
Levante -
Leganes
Coppa Italia
AS Rom -
FC Turin
Primera División
Getafe -
Las Palmas
First Division A
Mechelen -
Brügge
Coppa Italia
Juventus -
CFC Genua
League Cup
Chelsea -
Bournemouth
Ligue 1
Amiens -
Nantes
Ligue 1
Angers -
Dijon
Ligue 1
Bordeaux -
Montpellier
Ligue 1
Guingamp -
St. Etienne
Ligue 1
Lille -
Nizza
Ligue 1
Marseille -
Troyes
Ligue 1
Metz -
Straßburg
Ligue 1
Monaco -
Rennes
Ligue 1
PSG -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Lyon
League Cup
Bristol City -
Man United
Primera División
Real Sociedad -
FC Sevilla
Indian Super League
Bengaluru -
Jamshedpur
Primera División
Eibar -
Girona
Primera División
Alaves -
Malaga
Indian Super League
Chennai -
Kerala
Serie A
Chievo Verona -
Bologna
Primera División
Real Betis -
Bilbao
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Serie A
Cagliari -
Florenz
Primera División
Espanyol -
Atletico Madrid
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Serie A
Lazio -
Crotone
Primera División
Real Madrid -
FC Barcelona
Premier League
Everton -
Chelsea
Premiership
Kilmarnock -
Rangers
Serie A
CFC Genua -
Benevento
Serie A
Neapel -
Sampdoria
Serie A
Sassuolo -
Inter Mailand
Serie A
SPAL -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Hellas Verona
Premier League
Man City -
Bournemouth
Championship
Sheffield Wed -
Middlesbrough
Primera División
Valencia -
Villarreal
Serie A
AC Mailand -
Atalanta
Premier League
Burnley -
Tottenham
Primera División
La Coruna -
Celta Vigo
Championship
Aston Villa -
Sheffield Utd
Eredivisie
PSV -
Vitesse
Premier League
Leicester -
Man United
Serie A
Juventus -
AS Rom
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)
Eredivisie
Ajax -
Willem II
Premier League
Tottenham -
Southampton
Premier League
Boxing Day -
Die Konferenz
Championship
Birmingham -
Norwich
Championship
Burton Albion -
Leeds
Premier League
Liverpool -
Swansea
Premier League
Man United -
Burnley (DELAYED)
First Division A
Anderlecht -
Gent
Championship
Brentford -
Aston Villa
Premier League
West Bromwich -
Everton (DELAYED)
Premier League
Huddersfield -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Watford -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
West Ham (DELAYED)
Premiership
Hearts – Hibernian
Indian Super League
Jamshedpur -
Chennai

Für ManUtd trifft regelmäßig ein mysteriöser Spieler, der nie auf dem Spielberichtsbogen steht. Frank Lampard hat eine selbstironische Ader, Jose Mourinho schafft, woran sich etliche Bundesliga-Trainer jahrelang die Zähne ausgebissen haben, und für Lionel Messi ist Geld nur eine Randnotitz.

Premier League

Von Raphael Honigstein

Der mysteriöse og: Dimitar Berbatov konnte mit seinem Doppelback beim 4:0 in Bolton in der internen Torjägertabelle endlich den zweiten Platz erobern, obwohl auch sein schärfster Rivale wieder erfolgreich war. Bis zum Samstagabend kam gleich nach Wayne Rooney (33 Treffer) ein Spieler, der gar nicht Teil des United-Kaders ist; auf den offiziellen Spielbögen wird der mysteriöse Star nur unter dem Kürzel og geführt. Jener og schlug auch im Reebok-Stadion wieder zu, und zwar in der Gestalt von Bolton-Verteidiger Jlloyd Samuel. Der 29-Jährige schoss den Ball in der ersten Hälfte unbehelligt ins eigene Tor. Das war schon das elfte Eigentor (Englisch: own goal oder kurz: og), das Uniteds Gegnern  unterlief. Der bisherige Rekord lag bei sechs. Auf og, Uniteds unsichtbaren zwölften Mann, ist in dieser Saison eben Verlass.

Der selbstironische Lampard: Mit seinen vier Toren gegen Aston Villa war Frank Lampard natürlich der Mann des Wochenendes. Das 7:1 gegen die zuvor zehn Spiele in Folge unbesiegten Gäste hat die Chancen der Blues im Titelkampf erheblich verbessert. "Wenn wir unsere restlichen Spiele gewinnen, sind wir Meister", sagte Lamps im Hinblick auf das vielleicht vorentscheidende Duell gegen Manchester United am nächsten Samstag. Der 31-Jährige stellte mit seinen Treffern auch sicher, dass er die Saison zum sechsten Mal in Folge mit mindestens 20 Toren abschließen wird. "Nicht übel für eine miese Saison", sagte der Nationalspieler mit ein wenig Selbstironie. Aston-Villa-Coach Martin O'Neill hatte dagegen natürlich wenig zu lachen. "Ich habe als Spieler und Trainer schon viel erlebt, aber noch nie so eine Lektion", sagte der Nordire. "Ich hätte nie gedacht, dass wir so auseinderfallen könnten." Das Team aus Birmingham weist nach dem Desaster schon sieben Punkte Rückstand auf Platz Vier (Tottenham, 58 Zähler) auf. "Was heißt hier Platz vier?", stöhnte O'Neill. "Wenn wir weiter so spielen, werden wir nicht einmal 44. in der Tabelle."

Werbebande gegen Delap-Einwürfe: Die Offiziellen von Abstiegskandidat West Ham United ließen sich vor dem Heimspiel gegen Stoke City etwas besonderes einfallen, um die gefürchtete Einwurfmaschine Rory Delap zu behindern: Zwei Meter hinter der Torauslinie wurde im Upton Park auf Höhe der beiden Sechzehner eine zweite Werbebande platziert. Den Sponsor dürfte das gefreut haben, leider brachte die ungewöhnliche Maßnahme nichts. Stoke gewann durch ein Tor von Einwechselspieler Ricardo Fuller mit 1:0. Für die Hammers - und ganz besonders für Trainer Gianfranco Zola - wird es nach der sechsten Niederlage in Folge sehr, sehr eng.

Primera Division

Von Paula Villamarin Temperan

This is Anfield: Eine Halbzeit lang durfte Atletico Madrid auf den ersten Derby-Sieg seit 1999 hoffen, dann fegte das weiße Ballett in 13 Minuten über den Stadtrivalen hinweg und stellte die Weichen auf Sieg. Besonders das 2:1 sorgte für Verzückung. Xabi Alonso spielte einen Pass über 40 Meter in den Lauf von Alvaro Arbeloa, der Außenverteidiger verursachte bei Alvaro Dominguez noch schnell Schwindelgefühle und wuchtete den Ball dann in die Maschen. "Xabi Alonso und Arbeloa erobern das Bernabeu mit dem Geist von Anfield", schrieb die "Marca". Vor der Saison wechselten beide vom FC Liverpool nach Madrid. Arbeloa stammt ursprünglich aus der Nachwuchsabteilung der Königlichen, schaffte aber den Durchbruch erst in England. Jetzt scheint er auch sein Glück in der Heimat gefunden zu haben.

Eine tote Mannschaft: Vergangene Woche zog der FC Sevilla die Reißleine und trennte sich von Trainer Manolo Jimenez. Nach der Absage von Ex-Nationalcoach Luis Aragones wurde Antonio Alvarez als neuer Trainer vorgestellt. Und sein erster Auftritt endete in Villarreal in einem Desaster. Gegen das aufgedrehte gelbe U-Boot waren die Andalusier völlig überfordert und laufen nun immer mehr Gefahr, den Champions-League-Platz zu verspielen. "Alvarez trainiert eine Leiche", titelte die "AS". Mal schauen, ob Alvarez seiner toten Mannschaft noch mal Leben einhauchen kann. Immerhin hat er schon mal ausgemacht, "dass die Probleme nicht im physischen Bereich liegen".

Messi für lau: In den vergangenen Wochen verneigten sich Spanien und auch der Rest der Welt mal wieder vor Lionel Messi. Am Samstag auf Mallorca gönnte Pep Guardiola seinem Star eine kleine Pause und wechselte ihn erst nach gut 50 Minuten ein, damit Messi im Champions-League-Viertelfinale beim FC Arsenal auch ausgeruht ist. Messi ist Barcas Aushängeschild, Barcas bester Werbeträger und Barcas Top-Verdiener. Das alles scheint den Argentinier nicht wirklich zu interessieren. "Auch wenn ich umsonst spielen müsste, würde ich es machen", sagte Messi dem "Mirror". "Das Geld erlaubt mir ein schönes Leben, aber es treibt mich nicht an. Ich lebe, um Fußball zu spielen und nicht um die finanziellen Vorteile zu bekommen. Außerdem spiele ich für die Mannschaft und nicht für mich selbst", so Messi weiter. Ein bescheidener Weltstar.

Serie A

Von Oliver Birkner

Alpen-Cup statt Hexenkessel: Die Zuschauerpräsenz bei Heimspielen von Juventus hält sich abgesehen von großen Events traditionell in Grenzen. Doch am Sonntag nahm die Sache beinahe surreale Dimensionen an. Die Partie gegen Atalanta fand vor spärlich besetzten Rängen statt, da die Ultras vor der Arena streikten. In gespenstischer Stille glich das Duell innerhalb des Stadions eher einem sommerlichem Freundschaftskick des Alpen-Cups - das sportliche Niveau ebenfalls. Zuvor hatten sich einige Tifosi in puncto Benehmen der Juve-Misere kurzentschlossen angepasst: Vor der Abfahrt zum Spiel bewarfen sie den Bus vor dem Mannschaftshotel mit Eiern und leeren Bierflaschen, Jonathan Zebina wurde ein Nackenschlag verpasst. Mit etwas Glück siegte der Rekordmeister später 2:1, den Zorn gegenüber Vorstand und großen Teilen der apathischen Elf konnten die drei Punkt eher nicht zügeln. Die meisten Juve-Fans sind wohl froh, wenn man bald tatsächlich im Alpen-Cup antritt, denn dann ist diese miserable Saison endlich vorüber.

Zwei Ex-Bayern drehen auf: Da war die Stimmung im Römer Olimpico schon eine andere Nummer. Bei der Partie zwischen der Roma und Inter drängte sich zudem (wie so oft in letzter Zeit) die Frage auf, ob es wirklich eine kluge Entscheidung von Louis van Gaal war, Luca Toni und Lucio ziehen zu lassen. Lucio spielt eine überragende Saison, José Mourinho trieb dem Brasilianer zudem binnen weniger Wochen die unkontrolliert galoppierenden Sturmläufe aus, was in München irgendwie niemandem gelang. Luca Toni schoss bereits fünf Tore in den letzten sieben Partien und beschäftigt in seinem WM-Endrunden-Hunger stets leidenschaftlich die gegnerische Defensivreihe. In dieser Form wäre Toni sicher eine Verstärkung für die Azzurri, bei denen er den Platz nach dem peinlichen Confed Cup verloren hatte.

Italien packt den Rechenschieber aus: Inter, die Roma und Milan liegen nun nur drei Punkte auseinander - der Scudetto kann also womöglich zur Mathematikaufgabe werden, da in der Serie A bei Punktgleichheit der direkte Vergleich entscheidet. Sollten nach dem letzen Spieltag alle drei gleichauf liegen, würde Inter Meister. Im direkten Vergleich zwischen Inter und der Roma hingegen, liegen die Hauptstädter vorn. So könnte der AC dem Stadtrivalen Inter den Titel auf kuriose Weise durchkreuzen, nämlich indem man am Ende nicht gewinnt...

Alles zum internationalen Fußball

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung