Afrika-Cup

Ägypten und Nigeria im Halbfinale

SID
Montag, 25.01.2010 | 23:26 Uhr
Duch einen 3:1-Sig gegen Kamerun zieht Ägypten in das Halbfinale ein
© Getty
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Ägypten und Nigeria haben jeweils durch Siege in der Verlängerung den Einzug ins Halbfinale des Afrika-Cups geschafft. Auf der Strecke blieben dagegen Mitfarvorit Kamerun und Sambia.

Der neue afrikanische Rekord-Nationalspieler Ahmed Hassan hat Titelverteidiger Ägypten ins Halbfinale des Afrika-Cups geschossen und die Titelträume von Kamerun mit Superstar Eto'o und dem Freiburger Mohamadou Idrissou jäh zerstört. In der Neuauflage des letzten Finales gewannen die Ägypter, die auch im 16. Turnierspiel in Folge ohne Niederlage bleiben, 3:1 (1:1, 1:1) nach Verlängerung.

Super Eagles erst im Elfmeterschießen weiter

Ebenfalls ins Halbfinale zog Nigeria mit den Bundesligaprofis Chinedu Obasi (1899 Hoffenheim) und Obafemi Martins (VfL Wolfsburg) ein. Gegen Außenseiter Sambia mit Chris Katongo vom Zweitligisten Arminia Bielefeld gewannen die "Super Eagles" erst nach Elfmeterschießen mit 5:4. Nach 120 Minuten hatte es 0:0 gestanden.

Ägypten trifft im Halbfinale am Donnerstag auf Algerien, das sich bereits am Sonntag mit 3:2 nach Verlängerung gegen den vermeintlichen Topfavoriten Elfenbeinküste durchgesetzt hatte. Das zweite Halbfinale bestreitet der deutsche WM-Gruppengegner Ghana ebenfalls am Donnerstag gegen Nigeria.

Hassan der Mann des Tages

Für den ägyptischen Kapitän Hassan, der mit nun 170 Einsätzen der afrikanische Spieler mit den meisten Länderspielen ist, sah es zu Beginn aber nach einem verkorksten Rekordspiel aus. Der 34 Jahre alte Mittelfeldspieler erzielte in der 26. Minute mit einem Eigentor den Führungstreffer für die Kameruner.

Mit einem Distanzschuss erzielte er noch in der ersten Halbzeit den Ausgleich (37.), in der Verlängerung markierte er nach dem 2:1 von Mohamed Nagy Gedo (92.) durch einen direkten Freistoß das 3:1. Der Treffer hätte allerdings nicht zählen dürfen, da der Ball nicht die Linie überschritten hatte.

Der Dortmunder Bundesliga-Profi Mohamed Zidan stand in der Startelf des Titelverteidigers und wurde in der 67. Minute ausgewechselt. Idrissou war die gesamten 120 Minuten auf dem Platz.

Algerien gewinnt dramatisches Spiel

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