Angel Di Maria im Porträt

Der kleine Engel wird groß

Von Andre Mader
Dienstag, 01.12.2009 | 11:21 Uhr
Angel Di Maria bestritt bislang sechs Länderspiele für Argentinien
© Getty
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Angel Di Maria ist 21 Jahre alt. Manchester City und der FC Chelsea boten zuletzt um die Wette, doch Benfica Lissabon will ihn halten - vorerst. SPOX stellt den technisch versierten Linksfuß vor.

Was muss das für ein Gefühl sein, wenn mit 21 Jahren die halbe Premier League hinter dir her ist? Wenn du schon Weltmeister warst und auch Olympia-Sieger und dir zu guter Letzt auch noch die Hand Gottes gereicht wird?

Angel Di Maria müsste auf all diese Fragen eine Antwort kennen. Er ist im Moment einer der Shootingstars des europäischen Fußballs - spätestens seit dem Europa-League-Spiel zwischen Benfica Lissabon und dem FC Everton Ende Oktober.

Beim 5:0-Sieg der Portugiesen bereitete Di Maria drei Tore vor. David Moyes Trainer des FC Everton sagte nach dem Spiel in der "Sun": "Angel Di Maria hat meinen Spielern heute gezeigt, was sie noch leisten müssen, um große Fußballer zu werden."

Mit 17 in der ersten Liga

Geboren und aufgewachsen ist Di Maria in Rosario, der drittgrößten Stadt Argentiniens. Aus der Wirtschafts- und Kulturhochburg stammen Fußballstars wie Cesar Luis Menotti, Mario Kempes, Cesar Delgado oder Lionel Messi. Di Maria wird wohl der Nächste in der prominenten Liste.

Bei Rosario Central erlernte der Linksfuß das Fußballspielen und feierte mit 17 Jahren sein Debüt in der ersten argentinischen Liga.

Schnell setzte sich Di Maria dank seiner überragenden Technik im Profibereich durch und wurde eine Stütze im Spiel von Central.

Zwar wirkt er immer ein bisschen schlaksig und sein Trikot ein bisschen zu groß, doch auf dem Platz beherrscht er mit dem Ball am Fuß so ziemlich alles, was wichtig ist.

Di Marias Ballführung und seine überragende Technik sind für jeden Zuschauer ein Genuss, auch wenn er im Abschluss etwas konsequenter sein könnte. Im Zweikampf- und Defensivverhalten liegen seine größten Schwächen. Er ist ein Künstler, kein Kämpfer.

Diego Maradona sagt anerkennend über Di Maria: "Ich beobachte ihn schon lange. Angel hat in den nächsten Jahren das Zeug dazu, einer der weltbesten Spieler zu werden. Seit er in Europa ist, hat er sich stark weiterentwickelt."

Europa jagt Di Maria

Wieso selbst diese Lobpreisung die Bevölkerung in Argentinien nicht an einen neuen Weltstar glauben lässt, dürfte auf der Hand liegen: Di Maria befindet sich in einem Jahrgang mit Kun Agüero und Lionel Messi - und beide gelten als legitime Nachfolger von Maradona. Mit Messi und Agüero zusammen gewann Di Maria auch Olympisches Gold im Sommer 2008.

Die letzten Wochen dürften aber auch Di Marias Stellenwert erhöht haben. Vertreter von Juventus Turin, Manchester United, Manchester City, dem FC Chelsea und dem FC Sevilla drückten sich der Reihe nach die Klinke in die Hand, um den kleinen Engel, wie sein Spitzname lautet, zu verpflichten. Jedoch ohne Erfolg.

Lissabon lehnt Millionenangebot ab

"Unsere Fans können ruhig bleiben. Di Maria wird im Januar nicht wechseln. Wir brauchen ihn hier in Portugal", erklärte Benficas Präsident Luis Filipe Vieira in der "Sun". Lissabon sind also 40 Millionen Euro egal? Ganz im Gegenteil.

Bei Benfica steckt jede Menge Verstand hinter dem Verbleib von Di Maria. Mittlerweile gehört er zum Stamm der argentinischen Nationalmannschaft. Benfica hofft, dass Di Maria eine starke WM in Südafrika spielt und sein Marktwert somit weiter steigt. Ist das der Fall, dann sind die 40 Millionen Euro, die ManCity just bot, Peanuts.

Geht Di Marias Karriere weiter Schritt für Schritt die Leiter hinauf, dann wird Benfica an ihm gut verdienen und man wird im Sommer noch die eine oder andere Frage mehr haben, die Di Maria beantworten könnte.

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