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Polnischer Sportminister tritt zurück

SID
War seit dem 16. November 2007 Polens Sportminister: Miroslaw Drzewiecki
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Als Reaktion auf die zunehmmende Kritik an seiner Person legt Miroslaw Drzewiecki sein Amt nieder. Durch diese Entscheidung will er die EM 2012 im eigenen Land schützen.

Rund drei Jahre vor der EM 2012 im eigenen Land hat Polens Sportminister Miroslaw Drzewiecki seinen Rücktritt erklärt. Das bisherige Regierungsmitglied begründete seine Entscheidung als Schutzmaßnahme für das EM-Turnier und weitere Projekte in seinem Ressort.

Drzewieckis Vorgehensweise im Zusammenhang mit einem Gesetzentwurf für die Besteuerung von Glücksspiel-Betreibern hatte innenpolitisch zu massiver Kritik geführt.

Polen richtet EM mit Ukraine aus

"Die Vorwürfe gegen meine Person sind nicht gerechtfertigt, aber ich darf nicht zulassen, dass die gegenwärtige Situation die Vorbereitungen auf die EM 2012 beeinträchtigt", sagte Drzewiecki.

Einen Nachfolger hat Ministerpräsident Donald Tusk noch nicht ernannt.

Polen richtet die EM in drei Jahren gemeinsam mit der Ukraine aus.

Drzewiecki war als Lobbyist ins Kreuzfeuer der Kritik geraten, nachdem er sich bei den Beratungen über den umstrittenen Gesetzentwurf für einen niedrigeren Steuersatz für Glücksspiel-Betreiber eingesetzt hatte.

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