Fussball

"Geh nach Hause, Betrüger"

Von SPOX
Die Fans und ihre Meinung über David Beckham
© Getty

David Beckhams Rückkehr nach Los Angeles hatte es in sich. Beim 2:2 zwischen L.A. und Beckhams Ex-Klub Milan in Carson/Kalifornien mussten in der Halbzeitpause sogar Sicherheitskräfte einschreiten, da ein Angriff eines wutentbrannten Anhängers auf Beckham drohte.

"Geh nach Hause, Betrüger", hieß es auf einem Plakat, dazu war Beckhams Nummer 23 rot durchgestrichen. "Hey Becks, ich war vor dir hier, ich werde nach dir hier sein und ich bin trotz dir hier", stand auf einem anderen Banner geschrieben.

"Ich bin nicht enttäuscht. Es trifft mich nicht. Man kann nicht von allen Leuten gemocht werden", gab sich Beckham unbeeindruckt. Eine Szene in der Halbzeit zeigte aber überdeutlich, dass der negative Empfang sehr wohl Spuren bei ihm hinterließ.

Beckham vs. "L.A. Riot Squad"

Nach dem Halbzeitpfiff lief Beckham auf den Bereich zu, in dem die ganz harten Galaxy-Fans sitzen, die "L.A. Riot Squad". Beckham zeigte auf einen Fan und wollte, dass dieser näher kommt. Ein Mann sprang von seinem Sitz in Richtung Beckham und musste von Sicherheitskräften aufgehalten werden.

"Einer der Typen hat ein paar Dinge gesagt, die nicht sehr nett waren und die Grenze überschritten. Ich habe ihm gesagt, dass er sich beruhigen muss und mir die Hand geben soll, dann ist er rübergesprungen", sagte Beckham.

Rein sportlich gesehen konnte Beckham überzeugen. Nachdem Thiago Silva Milan in der 16. Minute in Führung gebracht hatte, steuerte Beckham einen Assist zum Ausgleich von Alan Gordon (30. Minute) bei.

Zwei Assists für Beckham

Filippo Inzaghi (65.) schoss die Italiener wieder in Front, ehe Bryan Jordan nach einer Beckham-Ecke für den Endstand sorgte.

Anstatt zum Jubeln zu gehen, drehte sich Beckham in Richtung Fans um und breitete die Arme aus. Er wollte wohl sagen: "Was wollt ihr eigentlich?".

Als Beckham in der 75. Minute das Feld verließ, erhielt er erneut eine Menge Buhrufe, aber auch viel Applaus. "Der Beifall hat am Ende die Buhrufe übertönt. Das war schön", so Beckham.

Chelsea und Spurs wollen Beckham

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung