Van der Vaart in die Bundesliga?

Maradona und Cruyff in einem

Von Thomas Gaber
Montag, 11.05.2009 | 20:11 Uhr
Wurde in Madrid nicht wirklich glücklich: Rafael Van der Vaart
© Getty
Advertisement
International
So17:00
Topspiel am Sonntag: Tottenham - Liverpool
Ligue 1
St. Etienne -
Montpellier
Premier League
West Ham -
Brighton
J1 League
Kobe -
Tosu
A-League
FC Sydney -
Sydney Wanderers
Primera División
Levante -
Getafe
Premier League
Chelsea -
Watford
Premier League
Huddersfield -
Man United
Primera División
Real Betis -
Alaves
Ligue 1
Monaco -
Caen
Serie A
Sampdoria -
Crotone
Premier League
Southampton -
West Bromwich
Primera División
Valencia -
Sevilla
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
Bordeaux
Ligue 1
Angers -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Dijon
Ligue 1
Nantes -
Guingamp
Ligue 1
Rennes -
Lille
Premier League
Man City -
Burnley (DELAYED)
Primera División
Barcelona -
Malaga
Serie A
Neapel -
Inter Mailand
Primeira Liga
Porto -
Pacos Ferreira
Premier League
Stoke -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Crystal Palace (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Florenz
Serie A
AC Mailand -
Genua
Serie A
SPAL -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Super Liga
Roter Stern Belgrad -
Lucani
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Serie A
São Paulo -
Flamengo
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter Mailand -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolverhampton
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nizza
Championship
Leeds -
Sheffield Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man United -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Serie A
Milan -
Juventus
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Primera División
Atletico Madrid -
Villarreal
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Serie A
AS Rom -
Bologna
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke (Delayed)
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham (Delayed)
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
PSV
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
First Division A
Brügge -
Sint-Truiden
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo Verona
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
St. Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Serie A
Ponte Preta -
Corinthians
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Serie A
FC Turin -
Cagliari
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Premier League
Burnley -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Real Betis
Primera División
Las Palmas -
La Coruna
Championship
Preston -
Aston Villa

Rafael van der Vaart hat wohl keine Zukunft bei Real Madrid und ist angeblich für einen "Spottpreis" zu haben. Die Bundesliga sollte schnell handeln. 

Sjaak Swart macht mittlerweile in Zigarren. Ein kleiner Laden in der Reinwardt Straat in Amsterdam, unweit des Hafens, dient zur Absicherung des Lebensabends der Legende von Ajax Amsterdam.

"Ein Milliarden-Geschäft mache ich mit meinen Havanas nicht, aber es reicht zum Leben", sagt Swart, der von 1956 bis 1973 für Ajax spielte, 170 Tore erzielte und drei Mal in Folge Landesmeistercup-Sieger wurde an der Seite von Johan Cruyff. Bei den Fans ist der heute 70-Jährige nur als Mr. Ajax bekannt. Die Stadt hat eine Brücke nach ihm benannt.

"Van der Vaart ist der Beste"

Wenn es um Fußball geht, ist Swart immer noch ein beliebter Gesprächspartner in Holland. Sein Wort hat Gewicht. Und Swart redet verdammt gerne über Fußball. Am liebsten über Spieler aus der Heimat.

"Die besten Fußballer kommen immer noch aus Holland. Früher hatten wir Cruyff, Krol oder Neeskens. Dann kamen Gullit, van Basten und Rijkaard. Jetzt haben wir Robben, Sneijder und van Nistelrooy. Aber der allerbeste ist van der Vaart", sagte Swart der Zeitung "Voetbal International".

Swart hat sich in van der Vaarts Spielweise verliebt und sich sogar einen Eintrag auf dessen Homepage gesichert. "Er erinnert mich an Bergkamp, Maradona und Cruyff." Sjaak Swart.

Kein Platz in Ramos' System

Eine explosive aber geniale Mischung. Doch in letzter Zeit gerieten die Zutaten etwas durcheinander. Im August 2008 wechselte van der Vaart für 13 Millionen Euro vom Hamburger SV zu Real Madrid und erfüllte sich damit einen Lebenstraum. Er begann brillant, verlor aber im Laufe der Saison sukzessive an Reputation. In 28 Spielen im königlichen Trikot erzielte Van der Vaart nur vier Tore.

Unter Bernd Schuster zählte der 26-Jährige zum erweiterten Stammkader. Schusters Nachfolger Juande Ramos findet kaum Verwendung für ihn. Van der Vaart passt als Mann hinter den Spitzen nicht in Ramos' System. Falsche Einkaufspolitik sei für van der Vaarts Reservistendasein verantwortlich, glaubt sein Entdecker.

"Reals Problem ist, dass sie zu viele Spieler gekauft haben, die auf derselben Position spielen. Wesley Sneijder ist wie Rafael beidfüßig und spielt auch am besten hinter den Spitzen. Er ist auch so ein Typ, der immer und überall Tore machen oder einen tollen Pass spielen kann. Da sind die Typen einfach zu ähnlich", sagte Ruud Kaiser im Gespräch mit SPOX.

Perez will Holländer loswerden

Glaubt man den für ihre Sensationsgier berüchtigten aber in der Regel gut informierten spanischen Sportgazetten, hat van der Vaart in Madrid keine Zukunft. Er habe es bis heute nicht geschafft, sich in den Klub zu integrieren und zudem in der Mannschaft keine Fürsprecher.

Die Zeitung "Marca" berichtet, dass der designierte Real-Präsident Florentino Perez den "holländischen Clan" loswerden will. Van der Vaart, Sneijder, Klaas Jan Huntelaar und Royston Drenthe sollen aussortiert werden. Arjen Robben spielt bis Saisonende auf Bewährung und Ruud van Nistelrooy darf nur bleiben, wenn er nach seiner schweren Knieverletzung (Knorpelschaden, Meniskus- und Kreuzbandanriss) wieder auf die Beine kommt.

100 Millionen Euro hat Perez für die Netherlands-Connection veranschlagt. Für Van der Vaart wären neun Millionen fällig. Im Prinzip ein Schnäppchen für einen Spieler seines Kalibers. Seine unterdurchschnittliche Saison hat seinem Stellenwert in Europa nicht geschadet. Die halbe Primera Division soll hinter Van der Vaart her sein, angeblich auch der FC Chelsea und Bayern München, was Manager Uli Hoeneß auf Nachfrage von SPOX allerdings dementierte.

Van der Vaart und van Bommel? Das passt

Ruud Kaiser könnte sich van der Vaart indes sehr gut bei den Bayern vorstellen: "Wenn er einen Van Bommel hinter sich hat, kann Rafael hinter den Spitzen frei aufspielen. Er könnte Freiräume schaffen und viele Tore machen. Also wenn er die Chance zu diesem Wechsel hat, soll er sie auf jeden Fall nutzen."

Sollte Wunschkandidat Louis van Gaal neuer Bayern-Trainer werden, wonach es derzeit trotz der Bedenken von Manager Uli Hoeneß aussieht, könnte die Personalie van der Vaart durchaus eine Rolle spielen beim FC Bayern. Van Gaal machte van der Vaart 2001 zum Nationalspieler. Der Spieler schätzt den Trainer "als einen der besten der Welt".

Van der Vaart wäre aber auch für andere Bundesligisten interessant. Werder Bremen könnte die Lücke von Diego schließen, sollte der Brasilianer den Verein verlassen - was sehr wahrscheinlich ist.

HSV-Trainer Martin Jol hatte schon im Winter Spekulationen über eine Rückholaktion angeheizt. Van der Vaarts Kontakt zum HSV ist nie abgerissen. Regelmäßig telefoniert er mit Landsmann Joris Mathijsen.

Sylvies Probleme im Madrider Verkehr

Im Moment denkt van der Vaart aber nicht an einen Vereinswechsel.

"Ich habe schwierige Monate hinter mir. Für Real Madrid zu spielen, ist aber immer noch das Größte für mich. Real wählt im Juni einen neuen Präsidenten. Wer weiß, vielleicht will der ja dann auch einen neuen Trainer, der auf mich setzt", sagte der 66-fache Internationale der Zeitung "Telegraaf".

Kaiser legt seinem ehemaligen Schützling allerdings einen Wechsel nahe: "Er hat ja gesagt, dass es nicht so problematisch ist, dass er nicht spielt und er geduldig weiter an sich arbeitet. Das glaube ich ihm nicht. In ihm lodert ein Feuer. Er muss spielen."

Am Veto von Rafaels Ehefrau Sylvie würde ein Abschied aus Madrid wohl nicht scheitern. Der Schweizer Zeitung "Blick" verriet sie: "Der Verkehr auf Madrids Straßen macht mir zu schaffen. Ich lasse mein Auto meistens in der Garage stehen und bestelle mir lieber ein Taxi. Zumal ich sowieso ziemlich schlecht im Einparken bin."

Hier geht's zum Steckbrief von Rafael van der Vaart

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung