Fussball

Tottenham plant den Umbruch

Von Philipp Dornhegge
Ashley Young hat in dieser Saison bislang 7 Tore und 10 Assists für Aston Villa erzielt
© Getty

Ashley Young wird von Chelsea und Tottenham gejagt, die nebenbei auch noch Roque Santa Cruz und Gabriel Heinze im Blick haben. Jose Mourinho will offenbar Giuseppe Rossi zu Inter Mailand lotsen, wäre gleichzeitig aber sofort bereit, den Klub zugunsten von Manchester United zu verlassen.

Wie der "Sunday Mirror" berichtet, steht Aston Villas Ashley Young beim FC Chelsea ganz oben auf der Wunschliste. Die Londoner wollen sich demnach von Florent Malouda trennen, und Young, der in diesem Jahr mit sieben Toren und zehn Vorlagen von sich reden machte, scheint als Ersatz schon fest eingeplant.

Der 23-Jährige wiederum möchte gerne zu einem großen Klub wechseln, nachdem er angesichts der sportlichen Talfahrt bei Villa aus der Nationalmannschaft gestrichen wurde.

Für Tottenham Hotspur bedeutet der Flirt zwischen Young und Chelsea, dass sie viel Geld investieren müssten, um den flinken Außenspieler zu verpflichten. Interessiert sind die Spurs offenbar trotzdem.

Santa Cruz und Heinze zu den Spurs? Tottenham plant offenbar den totalen Umbruch. Neben Young stehen auch noch Roque Santa Cruz und Gabriel Heinze auf der Wunschliste. Der Paraguayer wollte die Blackburn Rovers eigentlich schon im Sommer verlassen und zu einem Topklub wechseln, geworden ist daraus jedoch nichts. Ob Tottenham dieser Topklub ist, scheint fraglich, und ob sie bereit sind, die 18 Millionen Euro zu bezahlen, die angeblich in einer Ausstiegsklausel vereinbart sind, ebenfalls.

Eine Verpflichtung von Heinze scheint dagegen wahrscheinlicher zu sein. Der Argentinier gehört zwar zum Stammpersonal von Real Madrid, sein Vertrag läuft allerdings im kommenden Jahr aus und die Königlichen wollen angeblich lieber nochmal gutes Geld verdienen, anstatt den 30-Jährigen ablösefrei ziehen lassen zu müssen.

Heinze war erst 2007 von Manchester United nach Spanien gewechselt und kennt sich demnach bestens auf der Insel aus. Tottenham soll knapp fünf Millionen Euro für den variabel einsetzbaren Verteidiger eingeplant haben. Konkurrenz droht den Spurs derzeit wohl nur vom PSV Eindhoven.

Um die angestrebten Deals finanzieren zu können, will Tottenham offenbar Roman Pawljutschenko, Jermaine Jenas, David Bentley und Darren Bent loswerden.

Neues von Jose Mourinho: "The Special One" hat seinem Klub dringend angeraten, den Kader zu verstärken und unter anderem eine Verpflichtung von Villarreals Giuseppe Rossi gefordert. Inter Mailand scheint laut "Corriere dello Sport" Mourinhos Wunsch nachzugeben und plant die Verpflichtung des Stürmers, der seit seinem Wechsel nach Spanien 2007 23 Tore erzielt hat. Zudem würden die Nerazzurri gerne Fabio Quagliarella von Udinese verpflichten. Der wiederum zieth offenbar einen Wechsel zu Juventus Turin vor.

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Während Mourinho reihenweise Spieler fordert, denkt er selbst laut darüber nach, Inter Mailand 2010 zu verlassen. Gegenüber "ESPN" gab der Portugiese zu, dass er nicht nein sagen würde, wenn ihm die Nachfolge von Sir Alex Ferguson bei Manchester United angeboten würde: "Welcher Trainer würde das schon ablehnen? Da kann man gar nicht nein sagen! ManUtd ist einer der wenigen Klubs, denen man einfach nicht absagen kann!"

Allerdings glaube Mourinho nicht daran, dass Ferguson seinen Job im kommenden Jahr tatsächlich zur Verfügung stellen wird: "Er ist doch immer noch der Alte: Gesund und glücklich. Für ihn gibt es keinen Grund aufzuhören. Und ehrlich gesagt, hoffe ich, dass er weitermacht, denn er ist ein sehr guter Trainer."

Maniche auf die Insel: Nach übereinstimmenden Medienberichten aus Spanien und England steht Sunderland kurz vor der Verpflichtung des Portugiesen Maniche. Der Nationalspieler sitzt seit Februar bei Atletico Madrid nur noch auf der Tribüne. Sein Agent hat vom Klub bereits die Erlaubnis bekommen, sich nach einem neuen Arbeitgeber umzusehen. Der scheint jetzt gefunden zu sein: Sunderland soll dem 31-Jährigen laut "The Sunday Sun" noch in dieser Woche ein Angebot machen.

Ein Ex-Stuttgarter sorgt für Aufregung: Adam Szalai war 2007 vom VfB zu Real Madrid gewechselt, um das Reserveteam zu verstärken. Dort hat der Ungar in 46 Spielen 21 Tore erzielt und das Interesse diverser Topklubs geweckt.

Die in La Coruna ansässige Zeitung "DxT" glaubt, dass Deportivo, der FC Porto, OSC Lille, Girondins Bordeaux und Borussia Dortmund hinter dem 21-Jährigen her sind. Zwar ist es Szalai noch nicht gelungen, in die A-Mannschaft der Königlichen aufzusteigen, aber spätestens seit seinem Nationalmannschaftsdebüt im Februar gilt er als kommender Star.

Tottenham Hotspur: Der Kader im Überblick

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