Ronaldos United-Kollegen rächen sich

Trikot-Streich zum Trainingsstart

Von Vincent Alberola
Samstag, 09.08.2008 | 16:16 Uhr
Fussball, England, Premier League, Manchester, Cristiano Ronaldo
© Getty
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München - Nach dem gescheiterten Wechsel Cristiano Ronaldos zu Real Madrid ist man bei Manchester United nun bemüht, die Wogen zu glätten. Die Zeichen stehen auf Versöhnung.

Besonders Ronaldos Mitspieler scheinen dem exzentrischen Superstar dessen Wechsel-Hickhack nicht übel zu nehmen. Im Gegenteil: Sie beschenkten den Portugiesen sogar dafür!

Wie die "Sun" berichtet, überreichten sie Ronaldo beim Trainingsstart am Freitag ein Real-Trikot inklusive Namenszug - seine Nummer 7 war allerdings durchgestrichen, als Symbol für den geplatzten Wechsel zu den Königlichen.

"Es war urkomisch"

Ein Team-Insider: "Es war urkomisch. Die Jungs wollten Cristiano zeigen, dass es trotz des Wechsel-Theaters keine Spannungen gibt. Sie konnten es gar nicht erwarten, ihm das Trikot zu überreichen. Alle freuten sich, dass er wieder zurück ist."

Aber nicht nur Ronaldos Team-Kollegen freuen sich, dass der 23-Jährige wieder da ist. ManUtd. Coach Sir Alex Ferguson will dem Flügelstürmer nun einen Langzeitvertrag offerieren. Ronaldo soll seine Karriere bei den Red Devils beenden.

"Cristiano wird bei uns bleiben und seine Karriere hier genießen. Er hat noch vier Jahre Vertrag und wir würden ihn gerne verlängern", so Ferguson.

"Es ist eine Schande"

Vergessen scheint das unrühmliche Verhalten des Superstars gegenüber seinem Verein und den Fans. Für Ferguson trägt einzig und allein Real Madrid die Schuld für die Wechselabsichten des Portugiesen.

Die Königlichen hätten Ronaldo den Kopf verdreht: "Wir hatten ein tolles Treffen in Portugal, dass viele Dinge klargestellt hat. Nur aufgrund des bedauernswerten Einmischens von Madrid in das Leben des Spielers gab es diese Schwierigkeiten ", so der United-Coach.

Auch Real Madrids Coach Bernd Schuster nimmt Stellung zu den Anschuldigungen aus Manchester. 

Der "Blonde Engel" kann sich im Fall Ronaldo einen Seitenhieb nicht verkneifen: "Er konnte tun, was immer er will. Es ist eine Schande, dass er nicht zu uns gewechselt ist, denn er hätte uns mit seinen Qualitäten sicherlich bereichert. Aber das macht nichts. Man muss diese Entscheidung akzeptieren. Wir haben eine tolle Truppe und werden mit ihr nächste Saison in der Liga angreifen und versuchen, alle unsere Ziele zu erfüllen."

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