Mittwoch, 02.07.2008

Hohe Geldstrafen wegen Veruntreuung

Urteil im Sportrechtsprozess in der Schweiz

Zug - Im Prozess gegen Manager des ehemaligen Sportrechtevermarkters ISMM/ISL hat das Zuger Strafgericht drei Teilschuldsprüche ausgesprochen.

ismm, veruntreuung, fifa
© Getty

Nach Angaben der Schweizer Agentur sda verurteilte das Gericht zwei Angeklagte wegen Erschleichung einer Falschbeurkundung und einen weiteren Angeklagten wegen Veruntreuung zu Geldstrafen in Höhe von knapp 20.000 Euro, 7.500 Euro und 52.000 Euro.
Drei weitere Angeklagte wurden freigesprochen.

Fifa trägt Untersuchungskosten

Die Angeklagten hatten dem Weltverband FIFA als wichtigstem Geschäftspartner der 2001 in Konkurs gegangenen ISMM die Schuld gegeben, dass es ihnen nicht gelungen sei, die Firma und damit die Arbeitsplätze zu retten.

Der FIFA, die das Strafverfahren ausgelöst hatte, wurden vom Gericht lediglich Untersuchungskosten von fast 73.000 Euro auferlegt.

Delikte in Höhe von 62 Millionen Euro

Veruntreuung und Betrug waren die Hauptvorwürfe gegen die ehemaligen Verwaltungsräte und Geschäftsführer der ISMM. Vorgeworfen wurden ihnen Delikte im Umfang von 62 Millionen Euro.

Sie sollen Gelder für TV-Übertragungsrechte dazu genutzt haben, die Liquidität der Firma zu sichern. Der Staatsanwalt hatte Freiheitsstrafen zwischen drei und viereinhalb Jahren gefordert.

Das könnte Sie auch interessieren
Ballo ist zwei Jahre jünger als seine U17-Nationalteamkollegen

ÖFB-Supertalent vor Transfer zu Chelsea

Hacker haben die Twitter-Account vieler Promis angegriffen

Twitter-Attacke: Weltweit zahlreiche Accounts betroffen

Schlager, Igor und Berisha jubeln

Salzburgs Youth-League-Erfolg soll sich wiederholen


Diskutieren Drucken Startseite
Top 5 gelesene Artikel

www.performgroup.com

Copyright © 2017 SPOX. Alle Rechte vorbehalten.