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Jetzt spricht Ronaldos Schwester

Von Vincent Alberola
Freitag, 04.07.2008 | 12:13 Uhr
Fussball, International, Cristiano, Ronaldo, Manchester, Real
© Getty
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München - Die Transfer-Posse um Cristiano Ronaldo nimmt immer bizarrere Züge an. Nachdem der portugiesische Superstar seine Wechselabsichten mehrfach geäußert hat, meldet sich nun seine Schwester zu Wort.

"Cristiano möchte weiterhin für Manchester United spielen. Er spielt gerne dort. Aber Madrid wirbt nach wie vor sehr stark um ihn", sagte Elma Aveiro in der "Sun".

Familie und Freunden erzählte die Boutique-Besitzerin auf Ronaldos Heimatinsel Madeira, dass ihr Bruder den Versuchungen aus Madrid widerstehen würde: "Wir wissen wie er wirklich ist und was er vor hat. Er möchte bei United bleiben."

Sollte doch ein Wechsel Ronaldos nach Madrid zustande kommen, hat Reals Präsident Roman Calderon Manchester United zugesichert, das Werben um Tottenhams Stürmer Dimitar Berbatow mit sofortiger Wirkung einzustellen.

Roman will Landsmann: Laut "Mirror" soll Roman Abramowitsch wie versessen darauf sein, seinen russischen Landsmann Andrej Arschawin zu verpflichten.

Obwohl der Angreifer von UEFA-Cup-Sieger Zenit St. Petersburg zuletzt verstärkt mit einem Wechsel zum spanischen Traditionsverein FC Barcelona kokettierte, soll Arschawin am Samstag zu Verhandlungen nach London fliegen.

Abramowitsch soll während der EM schon persönlich im Hotel der russischen Nationalmannschaft erschienen sein, um Arschawin zu einem Wechsel zu den Blues zu bewegen.

Auch Zenit scheint sich mit dem Chelsea-Angebot über knapp 18 Millionen Euro anzufreunden. So sagte ein Pressesprecher Petersburgs: „Andrej hat nie einen Wechsels zu Chelsea ausgeschlossen."

Korb für die Spurs: Während sich ein Wechsel Arschawins in die Premier League abzeichnet, ist ein anderer geplatzt: Roman Pawljutschenko wird nicht zu den Tottenham Hotspur wechseln.

Wie der "Mirror" berichtet, soll Pawljutschenkos bisheriger Verein Spartak Moskau das Angebot der Spurs über 10 Millionen Pfund (ca. 13 Millionen Euro) zurückgewiesen haben.

"Da das Team nicht in der Champions League spielt, werden wir das Angebot nicht annehmen", so Spartaks Sportdirektor Sergej Shavlo, da dies keinen Aufstieg für den Spieler bedeuten würde.

Barca legt nach: Der FC Barcelona hat sein Angebot für Arsenals Emanuel Adebayor auf 45 Millionen Euro erhöht. Laut "Mirror" soll Gunners-Coach Arsene Wenger Adebayor keine Steine mehr in den Weg legen wollen - vorausgesetzt das Angebot stimmt.

Grund für Wengers Unmut war Adebayors Forderung, nach einer Erhöhung seiner Bezüge wie damals bei Gunners-Legende Thierry Henry.

Villa treu: EM-Torschützenkönig David Villa möchte seinem krisengeschüttelten Klub FC Valencia die Treue halten. Wie die "As" schreibt, hat sich der spanische Europameister für einen Verbleib beim Hildebrand-Klub entschieden: "Ich fühle mich wohl in Valencia und hoffe dort noch viele Jahre spielen zu dürfen. Ich habe einen Vertrag und möchte auch in der kommenden Spielzeit hier bleiben."

Harry pokert: Harry Kewells Zukunft ist weiter offen. Nachdem der Wechsel des ehemaligen Liverpool Spielers zu Galatasaray Istanbul schon so gut wie fest stand, gab es heute das Dementi von dessen Berater Bernie Mandic: "Die Vertragsverhandlungen sind noch nicht abgschlossen. Es stehen zwei Möglichkeiten im Raum. Bis Samstagmittag werden wir bekannt geben, wofür wir uns entschieden haben."

Galatasaray Istanbul hatte den Wechsel auf seiner Homepage bereits als perfekt vermeldet.

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