Fussball

Freitag, 09. Mai 2008

Zwangsabstieg: Boavista Porto eine Etage tiefer

München - Paukenschlag in Portugal. Der Traditionsverein Boavista Porto wurde vom portugiesischen Fußballverband in die zweite Liga zwangsversetzt.

Zudem muss der Verein 180.000 Euro Geldstrafe zahlen. Damit reagierte der Verband auf den Schiedsrichter-Skandal der Saison 2003/04. Damals soll Boavista vor drei Partien Druck auf die Unparteiischen ausgeübt haben.

Den designierten Meister FC Porto hat es auch erwischt. Der Rekordmeister wird wegen Ergebnisabsprachen in zwei Fällen im selben Zeitraum mit einem Sechs-Punkte-Abzug bestraft.

Absteiger Uniao Leiria werden drei Punkte abgezogen und muss 40.000 Euro Strafe berappen. Vereinschef Joao Bartolomeu wurde für ein Jahr gesperrt, sechs Schiedsrichter für mehrere Jahre suspendiert.

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