Samstag, 31.05.2008

Fussball

Beckenbauer warnt vor Investoren

Berlin - Franz Beckenbauer warnt in der Berliner Zeitung "Tagesspiegel" vor Investoren im Fußball und beklagt die wachsende Macht der Spieler: "Es sollte Auflagen geben, vor allem wenn Investoren in den Fußball einsteigen."

"Ein Club darf nicht zum Spekulationsobjekt werden", sagte Beckenbauer dem Blatt. Spekulanten müssten "draussen bleiben".

Beckenbauer forderte mehr Transparenz im Profigeschäft.


Klinsmann-Verpflichtung stellt Risiko dar

"Wenn ich höre, dass bei manchen Clubs Trainer und Manager an Transfers mitverdienen sollen, macht mich das fassungslos. Das ist Betrug am Arbeitgeber, wenn ein Trainer einen Profi verpflichtet und vorher extra den Preis hochtreibt, damit er selbst mehr abbekommt", wird er zitiert.

Gleichzeitig beklagte Beckenbauer die Macht der Profis und der Spielervermittler. "Verträge zählen kaum noch etwas, die Macht der Spieler, ihrer Berater und Agenten ist zu groß geworden, das ist fatal", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende des FC Bayern München.

Zur Verpflichtung von Jürgen Klinsmann als Bayern-Trainer in der neuen Saison bemerkte er: "Man ist beim FC Bayern sicherlich ein Risiko eingegangen mit dem Jürgen. Man weiß ja, dass er einer ist, der seine Vorstellungen durchsetzen möchte. Also muss man sich fragen: Geht man seinen Weg? Wenn man das tun will, muss man alles so vorbereiten und zur Verfügung stellen, wie er das will."


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