International

Land-Disput um südafrikanisches WM-Stadion

SID
Mittwoch, 30.04.2008 | 14:58 Uhr
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Johannesburg - Nach mehreren Streiks droht den Organisatoren der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika nun ein juristischer Disput um das im Bau befindliche Stadion in Nelspruit.

Am 13. Mai wird das zuständige Oberlandesgericht einen Antrag der Eigentümer-Familie prüfen, die den Verkauf des Baugrunds nach Angaben der Zeitung "The Citizen" durch seine Verwalter bestreitet. Diese hatten das Grundstück für einen symbolischen Rand (0,08 Euro) an das Mbombela-Konsortium verkauft.

"Die Verwalter hatten keine legale Vollmacht für den Landverkauf im Auftrag der Eigentümer - vor allem nicht für so einen Betrag", zitiert das Blatt den Anwalt der Eigentümer, der ergänzte: "Wenn das Gericht dem Antrag stattgibt, wird der Verkaufsvertrag ungültig und das Stadion wird letztlich der Matsafeni-Familie gehören."

Die Baustelle für das Mbombela-Stadion in Nelspruit war mehrfach Schauplatz von Streiks, mit denen die Arbeiter erfolgreich Forderungen nach einer besseren Bezahlung durchgesetzt haben.

Südafrika richtet 2010 die erste Fußball-WM des Kontinents aus, dem ein Jahr zuvor der Cofederations Cup vorgeschaltet ist.

Die Entscheidung, ob Port Elizabeth Spielort sein wird, wird nun auf einer Sitzung am 5. und 6. Mai fallen. Sollte die Arena den Standards des Weltverbands FIFA nicht genügen, würde das Testturnier im Juni 2009 nur in vier Stadien ausgerichtet werden.

Ursprünglich sollte eine Entscheidung über Port Elizabeth bereits an diesem Dienstag getroffen werden. Die Verschiebung habe allerdings nichts mit den Baufortschritten in Port Elizabeth zu tun, sondern sei eine reine Terminangelegenheit, teilte die FIFA mit.

Während die Bevölkerung des WM-Ausrichters die Fertigstellung der WM-Stadion nach einer neuen Studie zunehmend positiver beurteilt, macht sich vor allem wegen der Energiekrise Pessimismus in anderen Bereichen breit.

Die Zeitung "Business Day" zitiert aus der Studie des Meinungsforschungsinstituts African Response, dass in den städtischen Gebieten nur 36 Prozent der befragten Südafrikaner der Ansicht sind, ihr Land könne den Strombedarf für die WM 2010 decken. Auch beim Aspekt Sicherheit gab es gegenüber einer Vergleichsstudie aus dem Vorjahr sinkende Werte.

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