FC Porto drohen heftige Sanktionen

SID
Dienstag, 01.04.2008 | 19:52 Uhr
Fußball, SuperLiga, Portugal, Porto
© Getty
Advertisement
Championship
Aston Villa -
Fulham
Allsvenskan
Malmö -
Dalkurd
League One
Rotherham -
Shrewsbury
Ligue 1
Toulouse -
AC Ajaccio
League Two
Coventry -
Exeter
Friendlies
Portugal -
Tunesien
Friendlies
Argentinien -
Haiti
Friendlies
England -
Nigeria
Friendlies
Island -
Norwegen
Friendlies
Brasilien -
Kroatien
Serie B
Bari -
Cittadella
Serie B
Venedig -
Perugia
Friendlies
Norwegen -
Panama
Friendlies
England -
Costa Rica
Friendlies
Portugal -
Algerien
Friendlies
Island -
Ghana

München - Beim FC Porto braut sich etwas zusammen: Der portugiesische Verband LPFP droht dem Ex-Klub von Trainer Jose Mourinho wegen möglichen Spielmanipulationen mittels falscher Schiedsrichter-Entscheidungen sogar mit dem Zwangsabstieg in die 2. Liga.

Zum Hintergrund: Der LPFP untersucht zwei Heimspiele Portos, die in der Saison 2003/04 unter Mourinho bestritten wurden. Porto hatte gegen Estrela da Amadora 2:0 gewonnen, eine Partie gegen Beira endete unentschieden.

Bei beiden Spielen soll Porto im Vorfeld Einfluss auf den Unparteiischen genommen haben. Wie und in welchem Umfang, ist noch nicht bekannt.

Der Fall wird in Portugal seit vier Jahren unter dem Namen "The golden whistle" (Die goldene Pfeife) beobachtet.

Fünftägiges Ultimatum

Anscheinend ist der Verband dabei nun einen deutlichen Schritt vorangekommen und setzte dem Klub umgehend ein Ultimatum. Porto, allen voran Präsident Pinto da Costa, der schon einmal unter Korruptionsverdacht stand, haben fünf Tage Zeit, sich schriftlich zu den Behauptungen zu äußern.

Der unangefochtene Spitzenreiter der SuperLiga (60 Punkte und damit 16 Zähler Vorsprung vor SL Benfica) veröffentlichte als Statement auf der offiziellen Internetseite: "Der FC Porto und ihr Präsident wurden vom LPFP auf die Anschuldigungen hingewiesen."

Bis hin zum Zwangsabstieg 

Im Falle, dass sich der Verdacht erhärten sollte, könnten Porto in der laufenden Spielzeit drei Punkte gestrichen werden. Doch das Strafmaß liegt ganz im Ermessen des Gerichts, denn im schlimmsten Falle finden sich die Blau-Weißen sogar eine Etage tiefer wieder.

Da Costa könnte für bis zu zehn Jahre gesperrt werden. Mourinho wurde in der Verbandsmeldung nicht erwähnt.

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung