Freitag, 14.03.2008

Nach Spielerflucht

Zehn Kubaner unterliegen Honduras

Tampa/Boston - Die Posse um die kubanische U 23-Fußball- Nationalmannschaft beim Olympia-Qualifikationsturnier in Tampa/Florida geht weiter.

Nachdem sich sieben von 18 Spielern vom Team abgesetzt hatten und mit Roberto Linares zudem ein Akteur rot-gesperrt war, standen Trainer Raul Gonzales bei der 0:2-Niederlage im zweiten Turnierspiel gegen Honduras nur zehn Kicker zur Verfügung. "Es war schwer mit zehn Leuten zu spielen. Aber wir haben trotzdem das Beste daraus gemacht", sagte Gonzales, dessen Team bis zur 69. Minute ein 0:0 halten konnte.

Der kubanische Fußball-Bund (ACF) hatte zunächst bestätigt, dass fünf Akteure des Teams seit Tagen vermisst werden. Im Laufe des Tages meldete sich dann Yendry Diaz beim Sport- Fernsehsender ESPN und betonte, dass mit ihm und Eder Roldan zwei weitere Spieler das Team verlassen hätten. Nach amerikanischem Gesetz können Kubaner, die das Land betreten haben, in den USA bleiben und nach einem Jahr einen Wohnsitz dort beantragen.

"Wir haben keine Informationen über den Aufenthaltsort der Akteure und wissen auch nichts über die Umstände ihres Verschwindens", betonte Chuck Balzer, der Generalsekretär des Kontinentalverbandes CONCACAF. "Laut den Regeln dürfen wir spielen, solange wir bis zu sieben Spieler haben", sagte der Generalsekretär des ACF, Antonio Garcés. Es sei jedoch noch nicht klar, wie der CONCACAF entscheiden werde. Kuba wolle aber auf jeden Fall weiterspielen. Das Team bestreitet an diesem Samstag seine dritte Turnierpartie gegen Panama.


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