Donnerstag, 06.03.2008

News-Splitter aus Europa

Milan hat keinen Plan

München - Nach dem Aus in der Champions League spekuliert die internationale Presse über Milans Personalplanung. Präsident Silvio Berlusconi setzt dabei auf Kontinuität. 

Shevchenko, Berlusconi, Milan
© Getty

Dies und mehr in den News aus den europäischen Topligen.


Transfergerüchte bei Milan

Berlusconi und sein Stellvertreter Adriano Galliani scheinen sich nicht ganz einig über die Zusammenstellung des Kaders zu sein. Eine Transferoffensive a la FC Bayern wird es beim enttrohnten Titelverteidiger der Champions League laut Berlusconi nicht geben. Der Klubboss will den Kader nur punktuell verstärken und macht sich für eine weitere Zusammenarbeit mit Trainer Carlo Ancelotti stark.

Neben Linksverteidiger Gianluca Zambrotta vom FC Barcelona und dem an den FC Genua ausgeliehenen Stürmer Marco Borriello denkt Berlusconi mal wieder an eine Rückholaktion von Andreij Schewtschenko. "Ich stehe durchgehend mit Andreij in Kontakt und glaube, dass Chelsea ihn gehen lassen wird", so Berlusconi. Schewtschenko wechselte 2006 von Milan nach London. Weitere Neuverpflichtungen plant Berlusconi nicht.

Im Mittelfeld setzt der Vereinsboss auf Yoann Gourcuff. Der Franzose spielt seit 2006 für die Rossoneri, hat den Durchbruch aber noch nicht geschafft.

Galliani hat schon mehr vor. Laut der englischen Zeitung "Daily Mirror" baggert er Chelsea-Stürmer Didier Drogba an. 25 Millionen Euro will Galliani für einen Transfer locker machen. Außerdem würde Galliani laut "Corriere dello Sport" gerne Italiens Weltmeistercoach Marcello Lippi auf der Milan-Bank sehen.

Beckham wieder für die Three Lions?

David Beckham steht vor einer Rückkehr ins englische Nationalteam. Trainer Fabio Capello hat in der Presse verlauten lassen, dass Beckham "eine große Chance" hat, für das nächste Spiel gegen Frankreich nominiert zu werden: "Ich werde ihn anrufen, um zu fragen, wie es ihm geht."

Grundvoraussetzung für Capello ist allerdings, "dass Beckham topfit ist." 

Rooneys Bekenntnis

Die Erfolge der englischen Teams in der Champions League beeindrucken auch Wayne Rooney. "Wir haben gezeigt, dass die Premier League die stärkste Liga der Welt ist - das ist so, weil wir die stärksten Spieler der Welt anziehen."

Ebenso kann er sich keinen Wechsel innerhalb der heimischen Liga vorstellen: "Ich liebe es, für Manchester United zu spielen und ich bin mir sicher, dass ich niemals wechseln werde." Rooney glaubt in dieser Saison an den totalen Triumph aus Meisterschaft, FA-Cup und den Titel in der Champions League.

Dieses Kunststück gelang den Red Devils bereits 1999. Damals spielte Rooney noch für seinen Heimatklub FC Everton. 

Fabian Taverna

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