Mittwoch, 06.02.2008

International

Polens Regierungschef: UEFA-Kritik hilft uns

Warschau - Der polnische Regierungschef Donald Tusk hält die Durchführung der EM 2012 in seinem Land für eine große Aufgabe. Er wolle, dass Polen dem Turnier so aufmerksam wie möglich entgegensehe, da die Euro 2012 eine "große Herausforderung" sei, sagte Tusk in Warschau.

Die Mahnung seitens der Europäischen Fußball-Union (UEFA) sei "kein Ärgernis, sondern eine Hilfe", erläuterte der Politiker mit Blick auf einen jüngsten Bericht des Verbandes.

UEFA-Präsident Michel Platini hatte in der vergangenen Woche in Polen und in der Ukraine Verzögerungen bei der Vorbereitungen für das EM-Turnier festgestellt. Um der Arbeit einen Impuls zu geben, übernahm Tusk den Vorsitz des Organisationskomitees.

Finanzhilfen aus dem Zentralhaushalt

"Wir alle verstehen, dass die Zeit rasch voranschreitet", sagte Tusk. Sportminister Miroslaw Drzewicki versicherte, dass die geplanten Stadien rechtzeitig entstehen würden: 2010 in Poznan, Gdansk und Wroclaw sowie 2011 im Eröffnungsspielort Warschau. Für dieses Vorhaben werde es Finanzhilfen aus dem Zentralhaushalt geben. Polen bemüht sich darum, EM-Spiele auch in Krakau, Chorzow und Katowice auszutragen.

Nach der UEFA-Kritik hatte die polnische Opposition der Regierung vorgeworfen, kein schlüssiges Organisationskonzept zu haben. Sie bemängelte auch die fehlende Koordination mit der Ukraine.

Polen und die Ukraine hatten im April 2007 überraschend den Zuschlag für die EM 2012 bekommen und sich gegen die Bewerbungen aus Italien und Ungarn/Kroatien durchgesetzt.


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