Sonntag, 10.02.2008

Primera Division

Real Madrid feiert Schützenfest

Madrid - Real Madrid hat mit einem Schützenfest seine Führung in der Primera Division ausgebaut und steuert unbeirrt dem erneuten Titelgewinn entgegen. Der spanische Champion setzte sich im heimischen Estadio Santiago Bernabeu gegen Real Valladolid mit 7:0 (5:0) durch.

Real, Raul
© Getty

In einer berauschenden ersten Halbzeit machten Julio Baptista (9.), Raul (31./39. Foulelfmeter), Arjen Robben (33.) und Jose Guti (44.) mit ihren Treffern bereits alles klar. Erneut Guti (62.) und Royston Drenthe (80.) sorgten im zweiten Abschnitt für den Endstand.

Mit 56 Punkten hat die Mannschaft des deutschen Trainers Bernd Schuster nach 23 Spieltagen nun schon acht Zähler Vorsprung auf den FC Barcelona (48 Punkte).

Valencia wieder erfolgreich

Endlich läuft es auch für den FC Valencia wieder. Das Team von Nationalkeeper Timo Hildebrand bezwang Betis Sevilla vor eigenem Publikum mit 3:1 und feierte den zweiten Sieg in Folge.

Die Treffer für die Koeman-Elf erzielten David Villa (16. und 89.) und David Silva (28.). Den zwischenzeitlichen 1:2-Anschlusstreffer besorgte Edu (47.). Valencia liegt nun mit 33 Punkten auf Platz neun.

Barca nur 1:1

Der FC Barcelona kam beim FC Sevilla nur zu einem 1:1-Unentschieden und verlor somit weiter an Boden. "Ein tristes Remis bei einem schwachen Gegner", befand die Zeitung "El Periodico" am Sonntag.

Sevillas Jungstar Diego Capel wurde erneut zum Schreckgespenst für die Blau-Roten. Der 19-jährige Linksaußen, der bereits im Pokal ein Tor gegen Barça erzielt hatte, spielte Verteidiger Oleguer schwindelig und erzielte in der 34. Minute das Führungstor für die Sevillaner.

Ronaldinho nur auf der Bank

Capel hatte als Schüler einige Monate für den FC Barcelona gespielt, war dann aber in seine südspanische Heimat zurückgekehrt, weil er sich in der Millionenstadt einsam fühlte. Barcelonas Spielmacher Xavi (75.) gelang nur noch der Ausgleich.

Die Partie machte erneut die tiefe Formkrise des einstigen Weltklassefußballers Ronaldinho deutlich. Der Brasilianer saß zu Spielbeginn nur auf der Ersatzbank, obwohl Trainer Frank Rijkaard den Ausfall von neun Spielern zu verkraften hatte. Ronaldinho wurde zur Pause eingewechselt, trat aber nur mit Fehlpässen und vergebenen Freistoß-Chancen in Erscheinung. "Ronaldinho ist nicht mehr Ronaldinho", stellte das Fachblatt "Sport" fest.


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