Vogts und Super Eagles unter Druck

SID
Dienstag, 22.01.2008 | 13:16 Uhr
Elfenbeinküste, Nigeria, Drogba, Martins
© Imago
Advertisement
World Cup
45 Min. nach Abpfiff: Schaue die WM-Highlights auf DAZN
World Cup
Belgien -
Tunesien (Highlights)
World Cup
Südkorea -
Mexiko (Highlights)
World Cup
Deutschland -
Schweden (Highlights)
World Cup
England -
Panama (Highlights)
World Cup
Japan -
Senegal (Highlights)
World Cup
Polen -
Kolumbien (Highlights)
World Cup
Saudi-Arabien -
Ägypten (Highlights)
World Cup
Uruguay -
Russland (Highlights)
World Cup
Spanien -
Marokko (Highlights)
World Cup
Iran -
Portugal (Highlights)
World Cup
Australien -
Peru (Highlights)
World Cup
Dänemark -
Frankreich (Highlights)
World Cup
Nigeria -
Argentinien (Highlights)
World Cup
Island -
Kroatien (Highlights)
J2 League
Fagiano -
Tokyo Verdy
World Cup
Südkorea -
Deutschland (Highlights)
World Cup
Mexiko -
Schweden (Highlights)
World Cup
Schweiz -
Costa Rica (Highlights)
World Cup
Serbien -
Brasilien (Highlights)
World Cup
Senegal -
Kolumbien (Highlights)
World Cup
Japan -
Polen (Highlights)
World Cup
Panama -
Tunesien (Highlights)
World Cup
England -
Belgien (Highlights)

Sekondi - Berti Vogts und seine Super Eagles stehen nach dem Fehlstart beim Afrika-Cup unter Druck und Siegzwang.

Nach dem 0:1 zum Auftakt gegen die Elfenbeinküste muss Nigerias Auswahl das nächste Spiel gegen Mali unbedingt gewinnen - sonst ist der Traum von der dritten Afrika-Meisterschaft schon nach der Vorrunde beendet.

Das Tor des Tages erzielte England-Legionär Salomon Kalou vom FC Chelsea nach einer großartigen Einzelleistung in der 66. Minute. Der 22 Jahre alte Dribbelkünstler erhielt den Ball außerhalb des Strafraums, ließ vier Abwehrspieler wie Statisten stehen und schoss unhaltbar ein.

Schmerzliche Niederlage

Der ehemalige Bundestrainer zeigte sich nach dem Spiel in Sekondi-Takoradi/Ghana "gegen die beste Mannschaft in Afrika" jedoch zuversichtlich. "Wir haben gegen eine starke Mannschaft verloren, die ein geniales Tor geschossen hat. Aber noch ist nichts verloren. Vor vier Jahren gab es im ersten Spiel auch eine Niederlage, Nigeria überstand trotzdem die Gruppenphase", meinte Vogts.

Der 61-Jährige sprach zwar von einer schmerzlichen Niederlage gegen die Ivorer, machte seinen "Adlern" aber Mut: "Wir haben trotzdem gut gespielt. Es war bedauerlich, dass die Abwehr einmal die Konzentration verlor. Das allein war der Unterschied zwischen den beiden Mannschaften."

Die Niederlage war bereits die vierte für die Super Eagles in einem Auftaktspiel beim Afrika-Pokal; 1990 und 2004 gelang trotzdem der Einzug in der nächste Runde. Nur 1963 bedeutete die 3:6-Pleite gegen Ägypten zugleich das Aus.

Fabisch verliert mit Benin

Auch für den zweiten deutschen Trainer in der Gruppe B begann das Turnier mit einer Niederlage: Reinhard Fabisch verlor mit Außenseiter Benin gegen Mali 0:1. Deshalb geht es auch für ihn und seine Mannschaft bereits im zweiten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste um alles oder nichts.

"Wir wollten bis zur Halbzeit ein gutes Ergebnis halten, das haben wir mit dem 0:0 getan. Nachdem sie den Elfmeter bekamen, musste ich umstellen, und wir hatten dann auch unsere Chancen, die wir leider nicht verwerten konnten."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung