Stielike hofft auf neue Lunge für seinen Sohn

SID
Mittwoch, 09.01.2008 | 11:15 Uhr
stielike
© Getty
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Hannover - Fußballtrainer Ulli Stielike hofft auf eine schnelle Lungentransplantation für seinen lebensgefährlich erkrankten Sohn Michael.

"Seine Situation ist stabil, aber lebensbedrohlich", sagte Professor Marius Höper, Leiter der Intensivstation und Oberarzt an der Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover in einer Presseerklärung. Michael Stielike müsse so schnell wie möglich eine Lunge transplantiert bekommen.

Stielike hatte sich zuvor entschlossen, nicht als Trainer der Nationalmannschaft der Elfenbeinküste zum am 20. Januar beginnenden Afrika-Cup nach Ghana zu fliegen.

Weiterarbeit mit Elfenbeinküste ist unwahrscheinlich 

Da der Vertrag des Vize-Weltmeisters von 1982 und Europameisters von 1980 mit dem Verband des westafrikanischen Landes nach dem Afrika-Cup ausläuft, ist eine Weiterarbeit Stielikes mit den Ivorern derzeit unwahrscheinlich. "Nach beratenden Gesprächen mit den Ärzten und einer intensiven Diskussion in der Familie bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass die Situation so schwerwiegend ist, dass sie mir nicht die Ruhe und Freiheit lässt, um die Nationalmannschaft der Elfenbeinküste zum Afrika-Cup zu begleiten", sagte der 53-Jährige Stielike in der Erklärung der Klinik. "Ich verzichte daher auf eine Teilnahme."

Erstmals äußerte sich ein Mediziner zum Zustand von Michael Stielike. Der 23-Jährige, so Höper, musste am Wochenende wegen einer "dramatischen Verschlechterung seines Gesundheitszustandes" in ein künstliches Koma versetzt werden. Er leide seit zwei Jahren an einer Lungenfibrose. Dabei verhärte sich das Lungengewebe, dem Patienten falle das Atmen immer schwerer. Die Ursache der Krankheit sei unklar.

Einzige Therapiemöglichkeit sei eine Transplantation. Stielikes Sohn ist deshalb vor sechs Wochen als besonders dringlicher Patient von der Klinik an Eurotransplant, der Vermittlungsstelle für Organspenden mit Sitz in den Niederlanden, gemeldet worden. "Wir können nur am Bett stehen und hoffen", sagte der frühere Profi von Borussia Mönchengladbach und Real Madrid.

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