Mittwoch, 16.01.2008

Heimspiele in Krisengebieten

Russlands Liga droht Ärger mit Aufsteiger

Moskau - Beim deutschen EM-Gegner Russland droht zu Saisonbeginn im März Ärger wegen des Erstliga-Aufsteigers Terek Grosny aus der Konfliktrepublik Tschetschenien.

Gegen den Widerstand der Moskauer Eliteclubs will die Vereinsführung die Heimspiele wieder in der sicherheitspolitisch angespannten Region austragen, berichtete die Moskauer Zeitung "Wremja Nowostej".

In dem für die Heimspiele vorgesehenen Stadion der Hauptstadt Grosny hatten Rebellen vor vier Jahren bei einem Bombenanschlag den tschetschenischen Präsidenten Achmat Kadyrow ermordet.

Lage gilt als verhältnismäßig ruhig 

Seit den Tschetschenienkriegen in den 1990er Jahren darf Terek Grosny seine Heimspiele nicht mehr in der Unruheregion austragen. Nach dem Gewinn des russischen Pokals 2004 musste der Verein aus dem Nordkaukasus im Europapokal sogar in das mehr als 1000 Kilometer entfernte Moskau ausweichen.

In Tschetschenien gilt die Lage seit einigen Jahren wieder als verhältnismäßig ruhig. Dagegen hat in den Nachbarrepubliken Inguschetien und Dagestan nach Einschätzung von Beobachtern die Gewalt deutlich zugenommen. In Russland läuft die Fußball-Saison von März bis in den Spätherbst.


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