International

FIFA und UEFA: Kooperation mit Spitzenklubs

SID
Dienstag, 15.01.2008 | 18:27 Uhr
Michel Platini, Joseph Blatter
© DPA
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Zürich - Der Weltverband FIFA und der Kontinentalverband UEFA haben sich auf eine bessere Zusammenarbeit mit Europas Spitzenklubs geeinigt. Vertreter aller Seiten unterzeichneten in der FIFA-Zentrale in Zürich eine entsprechende Absichtserklärung.

"Die Erklärung deckt sich mit den sportlichen und politischen Bestrebungen von FIFA-Präsident Joseph S. Blatter und UEFA-Präsident Michel Platini, die alle wichtigen Anspruchsgruppen in die Entscheidungsprozesse im Fußball einbinden und innerhalb der Fußball-Familie gangbare Lösungen finden wollen", hieß es in gleichlautenden Pressemitteilungen der Verbände.

Geplant ist die Umwandlung des europäischen Klubforums in eine europäische Klubvereinigung (ECA). Die G14, der Zusammenschluss von 18 Spitzenclubs, die zuletzt immer wieder in Opposition zu FIFA und UEFA getreten war, soll aufgelöst werden.

Wendepunkt im modernen Fußball

Anhängige Klagen der G14, zum Beispiel zu Schadensersatzforderungen für bei internationalen Spielen verletzte Profis, sollen zurückgezogen werden. "Die UEFA und die FIFA verpflichten sich ihrerseits ­ vorbehaltlich der Zustimmung durch die betreffenden Gremien ­ zur finanziellen Entschädigung der Klubs für die Abstellung von Spielern für Europa- und Weltmeisterschaften", hieß es in der Pressemitteilung.

FIFA-Präsident Blatter bezeichnete die Sitzung als wegweisend und als Wendepunkt im modernen Fußball. "Dies ist ein besonderer Tag. Die Klubs als Fundament und Nährboden des Fußballs werden endlich Teil der Fußballpyramide.

Rummenigge vor Ort 

Diese Absichtserklärung bedeutet für den Fußball einen gewaltigen Schritt", sagte Blatter. Ebenso erfreut äußerte sich UEFA-Präsident Michel Platini: "Die Forderungen der Klubs auf Anhörung und Einbindung ­ auch finanzieller Natur ­ sind gerechtfertigt. Die Absichtserklärung, die wir heute unterschrieben haben, ist deshalb kein politischer, sondern ein logischer Schritt."

Als deutscher Vertreter nahm Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge an der Sitzung teil. "Freundschaft und Vertrauen sind die Basis des Fußballs. Ich danke dem UEFA-Präsidenten, dass er sein Antrittsversprechen wahr gemacht und diese Wende ermöglicht hat. Das ist ein Sieg für alle", sagte der Präsident des FC Barcelona Juan Laporta.

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