Auch Holland auf Trainersuche

Mourinho fliegt ein

Von Florian Bogner
Freitag, 07.12.2007 | 13:52 Uhr
© Getty
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München - Zwei Fußball-Großmächte auf Trainersuche: Während sich in England die Zeichen verdichten, dass Jose Mourinho der Nachfolger von Steve McClaren werden könnte, sucht man in Holland jetzt schon für einen Nachfolger von Marco van Basten, der nach der EM zurücktreten wird.

In England kommt die Sache so langsam ins Rollen. Zwar betont der Chef des nationalen Fußball-Verbandes FA, Brian Barwick, immer wieder, man wollte "bei der Trainersuche "gründlich und ordentlich" vorgehen.

Doch nun kam heraus, dass für den 19. Dezember eine Vorstandssitzung bei der FA anberaumt wurde - und Barwick bis dahin wohl auch gerne einen Trainer präsentieren will.

Geheimtreffen mit Mourinho?

Nach übereinstimmenden Berichten mehrerer Tageszeitungen und der BBC beschränkt sich Barwicks Kandidatenliste nun auf fünf Personen: Jose Mourinho, Fabio Capello, Marcello Lippi, Martin O'Neill und Jürgen Klinsmann.

Top-Kandidat ist dabei ohne Zweifel Ex-Chelsea-Coach Mourinho. Der Portugiese soll laut der "Sun" in der Nacht zum Freitag bereits per Privatjet zu einem Geheimtreffen nach London geflogen sein, um seine Vertragsmodalitäten auszuhandeln. Laut dem Boulevardblatt ist ein Jahressalär von 9 Millionen Euro für Mourinho vorgesehen.

Die Zeitung zitiert auch einen Mourinho-Vertrauten, nach dessen Aussage der 44-Jährige Feuer und Flamme sei, England aus der Krise zu führen. Ein positiver Nebenaspekt für Barwick und Co.: Angeblich wollen Mourinhos Frau Tami und seine zwei Kinder unbedingt wieder nach London zurückkehren.

"Tami vermisst das Leben in London. Sie haben immer noch ihr Haus in London und Tami würde sehr gerne zurückkehren", wird die Quelle zitiert. Nach seinem Rücktritt bei Chelsea im September war Mourinho ins portugiesische Setubal geflohen und hatte seine Familie mitgenommen.

Capello will Zola an seiner Seite

Von Seiten der FA gibt es bisher keine Bestätigung, dass man Gespräche mit Mourinho aufgenommen habe. Auch übereinstimmende Berichte, dass man sich am vergangenen Freitag in einem Mailänder Hotel mit Fabio Capello zu Gesprächen getroffen hat, wurden nicht offiziell bestätigt.

Laut dem "Independent" habe Capello in Mailand bereits konkrete Vorstellungen vermittelt und bekundet, er würde gerne Franco Baldini und Gianfranco Zola als Co-Trainer an seiner Seite haben. Zola hatte von 1996 bis 2003 bei Chelsea gespielt und könnte Capello daher als Dolmetscher dienen.

Für Marcello Lippi spricht indes sein blendendes Verhältnis zu Manchester-Coach Sir Alex Ferguson, bei dem sich Barwick in der vergangenen Woche Rat einholte.

Auch habe sich der Verbandspräsident bereits mit Arsenal-Trainer Arsene Wenger, sowie den Führungsspielern John Terry (FC Chelsea) und Steven Gerrard (FC Liverpool) getroffen und beraten, berichtet der "Telegraph". Kapitän Terry habe sich dabei für seinen Ex-Trainer Mourinho ausgesprochen, berichtet das Blatt.

Rijkaard zurück zur Elftal?

In den Niederlanden werden derweil vier Kandidaten für die Nachfolge des scheidenden Bondscoaches van Basten genannt. Laut "de Telegraaf" sind Frank Rijkaard, Bert van Marwijk, Fred Rutten und Co Adriaanse für den Verband KNVB die aussichtsreichsten Anwärter.

Alle vier befinden sich derzeit noch bei Vereinen unter Vertrag, sollen aber Ausstiegsklauseln besitzen. Rijkaard hatte das Nationalteam bereits von 1998 bis 2000 betreut und die Niederländer ins EM-Halbfinale geführt.

Nach einer bitteren Niederlage im Elfmeterschießen war er direkt nach Abschluss der Europameisterschaft zurückgetreten. Bei seinem aktuellen Verein FC Barcelona ist Rijkaard trotz zahlreicher Erfolge in seiner vierjährigen Amtszeit nicht mehr unumstritten. Zuletzt hatte vor allem seine Entscheidung, Ronaldinho auf die Bank zu setzen, für Wirbel gesorgt.

De Haans Ziel: Olympia

Geht es nach den Niederländern selbst, wäre sowieso ein ganz anderer der geeignete Kandidat für den Posten des Bondscoaches. Schon vor van Bastens Rücktritt hatte der U-21-Coach Foppe De Haan bei einer Umfrage satte 51 Prozent der Stimmen bekommen.

Doch der Verband hat mit De Haan andere Pläne: Der soll die U 23 2008 zum Olympia-Sieg in Peking führen. "Peking ist mein größtes Ziel und das habe ich mit den Spielern auch so abgestimmt", sagte De Haan dem "Algemeen Dagblad": "Ich will das Projekt erfolgreich abschließen.

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