Der wundersame Tabellenführer

Von Christian Bernhard
Montag, 01.10.2007 | 15:32 Uhr
bernd schuster
© Getty
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München - Sechs Spiele mit fünf Siegen und einem Unentschieden in der Liga. Ein Dreier zum Auftakt in der Champions League. 

Eigentlich alles perfekt bei Real Madrid. Würde man meinen, denn nach dem glanzlosen 1:0-Sieg bei Getafe schoss sich die spanische Presse auf die Königlichen ein.

"Der Glanz, den das Schuster-Team zu Saisonbeginn ausstrahlte, verblasst immer mehr", meinte das Sportblatt "As". "Es ist ein Wunder, dass dieses Real Tabellenführer ist. Wie schlecht müssen die anderen sein?", schrieb "Marca".

Und die Zeitung "El País" fühlte sich an die Zeit von Trainer Fabio Capello erinnert. Der Italiener wurde nach der letzten Saison trotz des Meistertitels entlassen.

"Die Leute und ich wollen Spektakel" 

Schuster hatte den Real-Fans bei Amtsantritt viel versprochen. "Ich weiß, dass es nicht genügt, mit Real Madrid Spiele zu gewinnen. Die Leute wollen Spektakel sehen - ich auch." 

Von Spektakel ist Real derzeit aber weit entfernt und Schuster rückt von seinen Prinzipien ab.  "Das Wichtigste ist, dass wir gewinnen", sagte Schuster nach dem Spiel bei seinem Ex-Verein Getafe.

Torhüter Iker Casillas gestand, "noch nie so unter Druck" gestanden zu haben. 26 Torchancen ließ Real zu.

Für Casillas ist die Achterbahnfahrt aber nichts ungewöhnliches.

Casillas kritisiert Vereinsführung 

"Wir spielen seit Jahren immer mittwochs und samstag. Wir müssen jedes Jahr acht neue Spieler integrieren. Und wir kriegen fast jedes Jahr einen neuen Trainer", so Casillas mit einem kleinen Seitenhieb Richtung Klubführung.

Derartige Ausreden werden von den Fans und der Presse jedoch als Schwäche ausgelegt. Schuster war auch schnell bemüht, die anwesende Journalistenschar zu besänftigen.

"Meine Intention ist es natürlich besser zu spielen. Und das werden wir auch." Etwas anderes bleibt Schusters Real auch nicht übrig.

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