Lohnstreit mit Spielerinnen

US-Verband will Kompromiss

SID
Freitag, 01.04.2016 | 14:21 Uhr
Carli Lloyd (l.) und Hope Solo (M.) hatten zusammen mit drei weiteren Spielerinnen Beschwerde eingelegt
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa
J1 League
Sa12:00
Vissel Kobe -
Vegalta Sendai
CSL
Sa13:35
Beijing Guoan -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So00:00
Corinthians -
Ponte Preta
J1 League
So11:30
Urawa -
Nigata
CSL
So13:35
Tianjin -
Shandong
Serie A
So21:00
Cruzeiro -
Palmeiras
Serie A
Mo00:00
Santos -
Sao Paulo
Allsvenskan
Mo19:00
Göteborg -
Halmstad

Nach der Beschwerde der Weltmeisterinnen aus den USA über Lohndiskriminierung will der nationale Verband US Soccer auf die Spielerinnen zugehen.

"Wir haben Hochachtung vor der Frauen-Nationalmannschaft, wir wollen sie gerecht bezahlen, und wir werden uns mit ihnen hinsetzen und etwas mit ihnen erarbeiten", sagte Verbandsboss Sunil Gulati in einer Telefonkonferenz.

Die fünf Star-Spielerinnen Carli Lloyd, Hope Solo, Alex Morgan, Megan Rapinoe und Becky Sauerbrunn haben im Namen des Teams vor der zuständigen Behörde offiziell Beschwerde eingelegt. Die Frauen - dreimaliger Weltmeister und viermaliger Olympiasieger - fühlen sich angesichts ihrer sportlichen Erfolge im Vergleich zu den männlichen Nationalspielern zu schlecht bezahlt. Laut der Beschwerde bekommen die Frauen ein Viertel dessen, was den Männern gezahlt wird.

Unterstützung bekamen die US-Frauen von der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton. "Ich würde mich mit diesen Frauen weder auf dem Platz noch vor Gericht anlegen wollen. Alle Frauen verdienen gleiche Bezahlung", schrieb Clinton bei Twitter.

Auch Nationaltorhüter Tim Howard stärkte den Kolleginnen den Rücken. "Wenn sich jemand egal aus welchen Gründen auch immer benachteiligt fühlt oder nicht den gleichen Lohn für seine Arbeit erhält, sollten sie für diese Rechte kämpfen", sagte Howard im SI-Interview: "Wir Fußballer wurden hier lange Zeit auch nicht so gut bezahlt wie andere männliche Sportler."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung