Fussball

Laudehr und Leupolz zurück

SID
Simone Laudehr im Spiel gegen Kroatien
© getty

Mit den Rückkehrerinnen Simone Laudehr und Melanie Leupolz geht die deutsche Nationalmannschaft in die nächsten beiden Pflichtaufgaben auf dem Weg zur EM 2017. Bundestrainerin Silvia Neid berief die beiden Mittelfeldspielerinnen in das 23-köpfige Aufgebot für die Qualifikationsspiele in der Türkei und vier Tage später gegen Kroatien.

Beide Mittelfeldspielerinnen hatten Anfang März beim Vier-Nationen-Turnier in den USA, bei dem die DFB-Auswahl Platz zwei belegte, gefehlt. Laudehr (1. FFC Frankfurt) musste wegen einer Prüfung im Rahmen des Studiums passen, Leupolz (Bayern München) wegen eines Knochenödems im Sprunggelenk. Dafür sind die Freiburger U20-Weltmeisterinnen Lina Magull und Lena Petermann nicht an Bord.

"Unser Ziel ist es, konzentriert und fokussiert in diese beiden Begegnungen zu gehen, um die nächsten Punkte in der EM-Qualifikation zu holen", sagte Neid, die ihr Team am 4. April nahe Gütersloh versammelt. "Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie in jedes Spiel mit Leidenschaft und Einsatzwillen geht", forderte die 51-Jährige.

Gerade das enttäuschende 1:0 im September in Kroatien habe gezeigt, "was passiert, wenn wir die Aufgabe nicht mit einer hundertprozentigen Einstellung angehen". Das Hinspiel gegen die Türkei gewann Deutschland im Oktober 7:0.

''Im engen Kontakt mit Sicherheitsbehörden''

Der Titelverteidiger führt auf dem Weg zur Endrunde in den Niederlanden die Gruppe 5 nach vier Siegen in vier Spielen (22:0 Tore) an. Die acht Gruppensieger und die sechs besten Zweiten qualifizieren sich direkt, die beiden anderen Gruppenzweiten bestreiten Play-offs.

Das Spiel gegen die Türkinnen soll trotz der angespannten Sicherheitslage wie geplant in Istanbul stattfinden. "Wir stehen im engen Austausch mit den örtlichen Sicherheitsbehörden und nehmen die Situation ernst. Derzeit liegen uns jedoch keine Erkenntnisse für eine konkrete Gefährdungslage des deutschen Teams vor", sagte der DFB-Sicherheitsbeauftragte Hendrik Große-Lefert auf SID-Anfrage. Zuletzt waren in Ankara und Istanbul immer wieder Terroranschläge verübt worden.

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