Jones da, Stars weg

SID
Freitag, 18.09.2015 | 16:26 Uhr
Steffi Jones übernimmt als Co-Trainerin - ab nächstes Jahr sitzt sie dann als Chefin auf der Bank
© getty
Advertisement
Primeira Liga
Live
Sporting -
Portimonense
Primera División
Live
FC Barcelona -
La Coruna
Serie A
Live
Atalanta -
Lazio
Ligue 1
Lyon -
Marseille
Premier League
Everton -
Swansea
Primera División
Malaga -
Real Betis
Primeira Liga
FC Porto -
Maritimo
League Cup
Arsenal -
West Ham
League Cup
Leicester -
Man City
Coppa Italia
Neapel -
Udinese
Primera División
Levante -
Leganes
Coppa Italia
AS Rom -
FC Turin
Primera División
Getafe -
Las Palmas
First Division A
Mechelen -
Brügge
Coppa Italia
Juventus -
CFC Genua
League Cup
Chelsea -
Bournemouth
Ligue 1
Amiens -
Nantes
Ligue 1
Angers -
Dijon
Ligue 1
Bordeaux -
Montpellier
Ligue 1
Guingamp -
St. Etienne
Ligue 1
Lille -
Nizza
Ligue 1
Marseille -
Troyes
Ligue 1
Metz -
Straßburg
Ligue 1
Monaco -
Rennes
Ligue 1
PSG -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Lyon
League Cup
Bristol City -
Man United
Primera División
Real Sociedad -
FC Sevilla
Indian Super League
Bengaluru -
Jamshedpur
Primera División
Eibar -
Girona
Primera División
Alaves -
Malaga
Indian Super League
Chennai -
Kerala
Serie A
Chievo Verona -
Bologna
Primera División
Real Betis -
Bilbao
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Serie A
Cagliari -
Florenz
Primera División
Espanyol -
Atletico Madrid
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Serie A
Lazio -
Crotone
Primera División
Real Madrid -
FC Barcelona
Premier League
Everton -
Chelsea
Premiership
Kilmarnock -
Rangers
Serie A
CFC Genua -
Benevento
Serie A
Neapel -
Sampdoria
Serie A
Sassuolo -
Inter Mailand
Serie A
SPAL -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Hellas Verona
Premier League
Man City -
Bournemouth
Championship
Sheffield Wed -
Middlesbrough
Primera División
Valencia -
Villarreal
Serie A
AC Mailand -
Atalanta
Premier League
Burnley -
Tottenham
Primera División
La Coruna -
Celta Vigo
Championship
Aston Villa -
Sheffield Utd
Eredivisie
PSV -
Vitesse
Premier League
Leicester -
Man United
Serie A
Juventus -
AS Rom
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)
Eredivisie
Ajax -
Willem II
Premier League
Tottenham -
Southampton
Premier League
Boxing Day -
Die Konferenz
Championship
Birmingham -
Norwich
Championship
Burton Albion -
Leeds
Premier League
Liverpool -
Swansea
Premier League
Man United -
Burnley (DELAYED)
First Division A
Anderlecht -
Gent
Championship
Brentford -
Aston Villa
Premier League
West Bromwich -
Everton (DELAYED)
Premier League
Huddersfield -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Watford -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Man City
Premiership
Hearts – Hibernian
Indian Super League
Jamshedpur -
Chennai
Indian Super League
Mumbai -
Delhi
Serie A
Crotone -
Neapel
Championship
Cardiff -
Preston
Serie A
Florenz – AC Mailand
Premiership
Celtic -
Rangers
Serie A
Atalanta -
Cagliari
Serie A
Benevento -
Chievo Verona
Serie A
Bologna -
Udinese
Serie A
AS Rom -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
SPAL
Serie A
FC Turin -
CFC Genua
Premier League
Liverpool -
Leicester
Championship
Barnsley -
Reading
Serie A
Inter Mailand – Lazio Rom
Premier League
Man Utd -
Southampton
Championship
Bristol City -
Wolverhampton
Serie A
Hellas Verona -
Juventus

Die "Zukünftige" darf schon mitmischen, dazu eine neue Spielführerin und eine neue Nummer eins: Für die deutschen Fußballerinnen läuten die ersten beiden EM-Qualifikationsspiele am Freitag gegen Ungarn und vier Tage später in Kroatien eine Phase des Umbruchs ein.

76 Tage nach dem enttäuschenden vierten Platz bei der WM in Kanada beginnt der Anfang vom Ende der Ära von Bundestrainerin Silvia Neid mit zwei Pflichtaufgaben in Halle/Saale und Zagreb - Nachfolgerin Steffi Jones kann sich in Ruhe einarbeiten. "Ich freue mich sehr, wieder auf dem Platz zu stehen. Ich bin dabei, viele Eindrücke zu sammeln, lerne Spielerinnen und Abläufe besser kennen", sagte die 42-Jährige: "Entsprechend viel nehme ich mit, bringe aber auch meinen Input ein."

Nach Olympia 2016 übernimmt die 111-malige Nationalspielerin, die nach dem Job als OK-Chefin der WM 2011 vier Jahre lang als DFB-Direktorin für Frauen- und Mädchenfußball tätig war, das Ruder von Neid und sammelt nun als Assistentin die bislang fehlende Erfahrung. Mit dieser im August verkündeten Lehrlings-Lösung soll auch den Kritikern der Wind aus den Segeln genommen werden.

Auch auf dem Platz hat der zweimalige Welt- und achtmalige Europameister, der sich seit Montag in Leipzig versammelt hat, zwangsläufig ein neues Gesicht. Kapitänin Nadine Angerer und Torjägerin Celia Sasic verabschiedeten sich nach der WM und hinterlassen als unumstrittene Aushängeschilder sportlich und menschlich große Lücken.

Bartusiak neue Spielführerin

Zur neuen Spielführerin berief Neid Innenverteidigerin Saskia Bartusiak. "Saskia bringt alle Qualitäten mit für eine gute Spielführerin", begründete die Bundestrainerin ihre Wahl: "Sie hat ein gutes Standing innerhalb der Mannschaft, ihre Meinung ist gefragt." Die 33-Jährige vom 1. FFC Frankfurt (85 Länderspiele) freut sich auf den neuen Job: "Es ist eine große Ehre, aber auch eine Herausforderung und Pflicht, der ich mich gerne stelle."

Den Platz zwischen den Pfosten übernimmt erwartungsgemäß Almuth Schult. Die Wolfsburgerin fiebert dem Debüt als deutsche Nummer eins entgegen: "Ich habe davon geträumt, seitdem ich mit dem Fußball angefangen habe."

Träumen dürfen auch die Debütantinnen Rebecca Knaak, Sara Doorsoun und Kristin Demann. Das erstmals nominierte Trio profitierte von den - wieder einmal - zahlreichen Absagen. Die WM-Spielerinnen Dzsenifer Marozsan, Lena Lotzen, Jennifer Cramer, Babett Peter und Josephine Henning mussten verletzungsbedingt passen.

Blick stets auf Olympia

Da die Qualifikation für die EM-Endrunde in den Niederlanden für den Rekord-Europameister sportlich keine sonderlich schwierigen Herausforderungen bereithält, richtet sich der Blick bereits auf das nächste große Turnier in Brasilien. "Für uns ist jedes EM-Quali-Spiel auch ein Vorbereitungsspiel auf die Olympischen Spiele. Wir werde neue Spielerinnen reinschnuppern lassen und Dinge ausprobieren", kündigte Nationalmannschaftsmanagerin Doris Fitschen im ZDF an.

Die bei der WM ans Tageslicht gekommenen Defizite haben Neid und Co. mittlerweile intensiv aufgearbeitet, am Mittwochabend wurden die Ergebnisse mit der Mannschaft besprochen. Neue Systeme zu testen hält Neid nicht für nötig, ihr Schwerpunkt liegt auf individuellen Fähigkeiten. "Wir können uns zum Beispiel im Eins-gegen-Eins-Verhalten mit dem Ball verbessern, im Passspiel, in der Ballan- und mitnahme", sagte die 51-Jährige.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung