"Laufen Entwicklung hinterher"

SID
Donnerstag, 02.07.2015 | 18:36 Uhr
Neid konnte diese WM nicht an alte Erfolge anknüpfen
© getty
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Zwei Tage nach der Halbfinal-Pleite der deutschen Frauen-Nationalmannschaft bei der WM-Endrunde in Kanada kommt aus der Bundesliga erste Kritik an Bundestrainerin Silvia Neid.

"Welttrainer" Ralf Kellermann von Pokalsieger und Vizemeister VfL Wolfsburg beklagte nach dem 0:2 am vergangenen Dienstag gegen Olympiasieger USA ebenso wie sein englischer Kollege Colin Bell von Champions-League-Sieger 1. FFC Frankfurt in kritischen Situationen fehlende Flexibilität und mangelnde Führung.

"Nach dem 0:1 ging fast gar nichts mehr, es hat ein Plan B gefehlt", wies Kellermann in der Rhein-Zeitung auf aus seiner Sicht bestehende Parallelen zum Viertelfinal-K.o. des deutschen Teams bei der Heim-WM 2011 gegen den späteren Titelgewinner Japan hin.

Der 47-Jährige lag mit seiner Einschätzung auf einer Linie zu Bells Kommentaren in der Frankfurter Rundschau: "Ich habe den Matchplan nicht gesehen. Wenn sich ein Spiel in diese negative Richtung verändert, muss man personelle oder taktische Veränderungen vornehmen. Das ist im Endeffekt nicht geschehen. Nach dem 0:1 war noch lange zu spielen, dann muss ein Trainer noch zwei neue Leute bringen, Signale setzen, nach Lösungen suchen."

"Nicht hinterherlaufen"

Beide Erfolgscoaches sorgen sich offenbar trotz Halbfinal-Teilnahme und erfolgter Olympia-Qualifikation um den Anschluss der deutschen Nationalmannschaft zur Weltspitze.

Laut Kellermann fänden Teams wie die USA, Japan und auch Deutschlands starker Viertelfinalgegner Frankreich (5:4 im Elfmeterschießen) "immer spielerische Lösungen und agieren sehr viel variabler und flexibler. Das hat mir bei der deutschen Mannschaft das ganze Turnier über doch etwas gefehlt".

Zwei Tage vor dem Spiel der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Samstag in Edmonton gegen England um Platz drei sieht auch Bell Hinweise auf Stagnation in Neids Team:

"Die deutsche Mannschaft muss die Entwicklung vorgeben und nicht wie jetzt hinterherlaufen", sagte der 53 Jahre alte Ex-Profi: "Die deutsche Mannschaft ist nicht selbst aktiv gewesen, sie hat nur reagiert statt agiert."

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