2:4-Niederlage gegen Schweden

DFB-Frauen verlieren trotz Blitzstart

SID
Mittwoch, 04.03.2015 | 19:46 Uhr
Die DFB-Frauen erwischten gegen Schweden nur eine kurze starke Phase
© getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Trotz eines Blitzstarts hat der 22. Algarve-Cup für die deutschen Fußballerinnen mit einer Enttäuschung begonnen. Die Auswahl von Bundestrainerin Silvia Neid unterlag im ersten Vorrundenspiel der "Mini-WM" knapp drei Monate vor der Endrunde in Kanada im Prestigeduell mit Schweden nach einer schnellen 2:0-Führung mit 2:4 (2:1) und hat auf dem Weg zur WM-Form noch einige Arbeit vor sich.

Trotz eines Blitzstarts hat der 22. Algarve-Cup für die deutschen Fußballerinnen mit einer Enttäuschung begonnen. Die Auswahl von Bundestrainerin Silvia Neid unterlag im ersten Vorrundenspiel der "Mini-WM" knapp drei Monate vor der Endrunde in Kanada im Prestigeduell mit Schweden nach einer schnellen 2:0-Führung mit 2:4 (2:1) und hat auf dem Weg zur WM-Form noch einige Arbeit vor sich.

Dabei brachten Dzsenifer Marozsan (2.) und Simone Laudehr (3.) das deutsche Team mit den ersten beiden Angriffen per Doppelschlag in Führung. Caroline Seger (30./71.) und Sofia Jakobsson (54./84.) trafen für den WM-Dritten, der ohne seine verletzte Starstürmerin Lotta Schelin auskommen musste. Vor dem 2:2 leistete sich die deutsche Torhüterin Nadine Angerer einen schweren Fehler.

"Wir haben sehr gut angefangen, gerade im Spiel nach vorne. Danach haben wir uns das Spiel selbst schwer gemacht, zu viele Rückpässe gespielt und Schweden eingeladen, wieder ins Spiel zu kommen", sagte Neid: "So verlierst du die Dominanz im Spiel."

China und Brasilien vor der Brust

Die Mission Titelverteidigung an Portugals Südküste geht für die DFB-Auswahl am Freitag (14.00) mit der Partie gegen China weiter, am Montag (18.30) wartet zum Abschluss der Gruppe A WM-Mitfavorit Brasilien. Zwei Tage später findet das Platzierungsspiel statt.

Die 22. Auflage des Turniers ist mit insgesamt neun WM-Teilnehmern in diesem Jahr besonders stark besetzt. Dadurch wird anders als in der Vergangenheit in drei etwa gleich starken Gruppen gespielt, die beiden besten Gruppensieger duellieren sich am 11. März um den Titel.

Bei besten äußeren Bedingungen mit Temperaturen knapp über 20 Grad in Vila Real de Santo Antonio kamen die Deutschen hellwach aus der Kabine. Schwedens Abwehr um die Wolfsburgerin Nilla Fischer experimentierte in der Anfangsphase offenbar mit einer Dreierkette und war bei Marozsans und Laudehrs platzierten Schüssen noch nicht auf der Höhe.

Deutschland vergibt Großchancen

Als sich Schwedens Defensive stabilisierte, blieb der zweimalige Welt- und achtmalige Europameister vor 769 Zuschauern spielbestimmend, musste aber nach einem verlorenen Zweikampf von Innenverteidigerin Annike Krahn den Anschlusstreffer durch einen abgefälschten Schuss von Seger hinnehmen. Alexandra Popp (33.) und Laudehr (42./45.+1) vergaben gute Gelegenheiten, schon vor der Pause für klare Verhältnisse zu sorgen. Jubilarin Celia Sasic blieb in ihrem 100. Länderspiel unauffällig.

Im zweiten Durchgang ging der Ausgleich auf Angerers Kappe. Die Spielführerin, die seit dem Saisonende beim australischen Klub Brisbane Roar im Dezember kein Pflichtspiel mehr absolviert hatte, scheiterte beim Versuch, einen Ball außerhalb des Strafraums abzulaufen. Jakobsson war schneller, spielte die Weltfußballerin von 2013 aus und schob den Ball ins leere Tor. Schweden bekam zusehends Oberwasser, Regisseurin Seger bestrafte nach einem Freistoß eine erneute Unaufmerksamkeit der deutschen Defensive.

Viel Zeit bleibt dem deutschen Team, dem derzeit neben Weltfußballerin Nadine Keßler sechs weitere verletzte Spielerinnen fehlen, nach dem Algarve-Cup durch den frühen Beginn der Endrunde in Nordamerika (6. Juni bis 5. Juli) nicht mehr für die WM-Vorbereitung. Im April und Mai stehen noch zwei Lehrgänge und zwei Testspiele an. Das letzte Heimspiel findet am 8. April in Fürth gegen Brasilien statt.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung