Samstag, 25.10.2014

Testspiel gegen Frankreich

WM-Härtetest misslingt - 0:2 Niederlage

Die DFB-Frauen haben gleich zu Beginn der WM-Vorbereitung einen herben Dämpfer hinnehmen müssen und nach 18 Siegen in Folge erstmals wieder verloren. 224 Tage vor der Endrunde in Kanada (6. Juni bis 5. Juli 2015) unterlag das Team von Bundestrainerin Silvia Neid dem WM- und Olympiavierten Frankreich in Offenbach 0:2 (0:2). Der erste Härtetest misslang damit gründlich.

Der erste Test ging daneben: Die DFB-Frauen unterliegen Frankreich
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Der erste Test ging daneben: Die DFB-Frauen unterliegen Frankreich

Bianca Schmidt (17.) per Eigentor und Elodie Thomis (20.) brachten die Équipe Tricolore, die wie die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) alle zehn WM-Qualifikationsspiele gewonnen hatte, früh in Führung. Als Verlierer war die DFB-Elf zuletzt am 17. Juli 2013 im EM-Gruppenspiel gegen Norwegen (0:1) vom Platz gegangen.

Vor 5317 Zuschauern am Bieberer Berg erwischten die Gastgeberinnen, die auf Nadine Keßler, Europas Fußballerin des Jahres, verzichten mussten, zwar den besseren Start. Bereits nach 24 Sekunden scheiterte Celia Sasic aus kurzer Distanz per Kopf - dann aber waren die Gäste am Drücker.

Zunächst parierte Welttorhüterin Nadine Angerer einen Distanzschuss von Louisa Necib glänzend (14.), bei der anschließenden Ecke war sie gegen ihre unglückliche Teamkollegin machtlos. Thomis traf drei Minuten später nach einem Solo und einer erneuten Unachtsamkeit der deutschen Abwehr.

Am Mittwoch gegen Schweden

Die Partie gegen die Französinnen, der eine Schweigeminute für den verstorbenen Ex-Bundestrainer Gero Bisanz vorausging, war zum ersten von mehreren Härtetests ausgerufen worden. Am kommenden Mittwoch tritt der zweimalige Weltmeister beim WM-Dritten Schweden an (18.00 Uhr), am 23. November trifft der achtmalige Europameister zum Jahresabschluss im Londoner Wembleystadion auf England.

Die Rekordnationalspieler des DFB
Platz 15: Rudi Völler mit 90 Spielen von November 1982 bis Juli 1994
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Platz 15: Rudi Völler mit 90 Spielen von November 1982 bis Juli 1994
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Platz 13: u.a. Karl-Heinz Rummenigge mit 95 Einsätzen von Oktober 1976 bis Oktober 1986
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Platz 13: u.a. Karl-Heinz Rummenigge mit 95 Einsätzen von Oktober 1976 bis Oktober 1986
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Platz 13: u.a. Sepp Maier mit 95 Einsätzen von Mai 1966 bis Mai 1979
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Platz 13: u.a. Sepp Maier mit 95 Einsätzen von Mai 1966 bis Mai 1979
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Platz 12: Berti Vogts mit 96 Einsätzen von Mai 1967 bis Juni 1978
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Platz 12: Berti Vogts mit 96 Einsätzen von Mai 1967 bis Juni 1978
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Platz 11: Michael Ballack mit 98 Einsätzen von April 1999 bis März 2010
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Platz 11: Michael Ballack mit 98 Einsätzen von April 1999 bis März 2010
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Platz 10: Tomas Häßler mit 101 Einsätzen von August 1988 bis Juni 2000
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Platz 10: Tomas Häßler mit 101 Einsätzen von August 1988 bis Juni 2000
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Platz 9: Franz Beckenbauer mit 103 Einsätzen von September 1965 bis Februar 1977
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Platz 9: Franz Beckenbauer mit 103 Einsätzen von September 1965 bis Februar 1977
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Platz 8: Per Mertesacker mit 104 Einsätzen von Oktober 2004 bis Juli 2014
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Platz 8: Per Mertesacker mit 104 Einsätzen von Oktober 2004 bis Juli 2014
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Platz 7: Jürgen Kohler mit 105 Einsätzen von September 1986 bis Juli 1998
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Platz 7: Jürgen Kohler mit 105 Einsätzen von September 1986 bis Juli 1998
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Platz 6: Jürgen Klinsmann mit 108 Einsätzen von Dezember 1987 bis Juli 1998
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Platz 6: Jürgen Klinsmann mit 108 Einsätzen von Dezember 1987 bis Juli 1998
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Platz 5: Philipp Lahm mit 113 Einsätzen von Februar 2004 bis Juli 2014
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Platz 5: Philipp Lahm mit 113 Einsätzen von Februar 2004 bis Juli 2014
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Platz 4: Bastian Schweinsteiger mit 121 Einsätzen von Juni 2004 bis August 2016
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Platz 4: Bastian Schweinsteiger mit 121 Einsätzen von Juni 2004 bis August 2016
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Platz 3: Lukas Podolski mit 129 Einsätzen von Juni 2004 bis August 2016
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Platz 3: Lukas Podolski mit 129 Einsätzen von Juni 2004 bis August 2016
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Platz 2: Miroslav Klose mit 137 Einsätzen von März 2001 bis Juli 2014
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Platz 2: Miroslav Klose mit 137 Einsätzen von März 2001 bis Juli 2014
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Platz 1: Lothar Matthäus mit 150 Einsätzen von Juni 1980 bis Juni 2000
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Platz 1: Lothar Matthäus mit 150 Einsätzen von Juni 1980 bis Juni 2000
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Bis dahin wartet noch viel Arbeit auf Neid. Vor dem Pausenpfiff in Offenbach gelang der DFB-Elf kaum eine gelungene Aktion, die Französinnen, die ab der 13. Minute auf ihre angeschlagene Spielmacherin Camille Abily verzichten mussten, waren schlichtweg überlegen.

Nach der Halbzeit sollte ein Vierfach-Wechsel für Besserung sorgen - Neid brachte unter anderem Deutschlands Fußballerin des Jahres, Alexandra Popp, die kurz vor dem Anpfiff ihre Auszeichnung entgegengenommen hatte. Doch Frankreich hatte zunächst auch weiterhin keine große Mühe mit den Europameisterinnen. Popp scheiterte in der 73. Minute bei der ersten großen Torchance.

Im deutschen Team überzeugten Spielführerin Angerer und mit Abstrichen Abwehrchefin Annike Krahn, die Schlimmeres verhinderten. Im französischen Trikot verdienten sich Necib und Thomis die Bestnoten.


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