Hitzlsperger als Vorbild

Englands Kapitänin Stoney outet sich

SID
Montag, 10.02.2014 | 11:08 Uhr
Hat sich zu ihrer Sexualität bekannt: Englands-Nationalmannschaft-Kapitänin: Casey Stoney
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa
J1 League
Sa12:00
Vissel Kobe -
Vegalta Sendai
CSL
Sa13:35
Beijing Guoan -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So00:00
Corinthians -
Ponte Preta
J1 League
So11:30
Urawa -
Nigata
CSL
So13:35
Tianjin -
Shandong
Serie A
So21:00
Cruzeiro -
Palmeiras
Serie A
Mo00:00
Santos -
Sao Paulo
Allsvenskan
Mo19:00
Göteborg -
Halmstad

Auch ermutigt durch das Outing von Ex-Profi Thomas Hitzlsperger hat sich nun auch eine der bekanntesten Fußballerinnen Englands öffentlich zu ihrer Homosexualität geäußert.

Casey Stoney, die Kapitänin der englischen Nationalmannschaft, sagte im BBC-Interview: "Ich habe eine Lüge gelebt. Im Fußball-Umfeld wussten alle Bescheid, aber dem Rest der Welt habe ich meine Sexualität verschwiegen."

Die 31-Jährige von den FC Arsenal Ladies erklärte, dass die positiven Reaktionen auf die Outings der Ex-Nationalspieler Hitzlsperger, Robbie Rogers (USA) und des britischen Turmsprung-Stars Tom Daley sie zu diesem Schritt bewogen hätten. "Sie haben mir den Mut gegeben, offen zu sagen, dass ich lesbisch bin. Es hat mir gezeigt, dass sich die Welt verändert."

Outing als Befreiung

Die Vize-Europameisterin von 2009 will nun ebenfalls ein Zeichen setzen. "Es gibt so viele Homosexuelle, die zu kämpfen haben und sich sogar das Leben nehmen. Das darf nicht passieren", sagte die 116-malige Nationalspielerin. Nach vielen Jahren voller Angst vor Vorurteilen sei nun eine "riesige Last" von ihren Schultern gefallen.

Das Interview nahm Stoney auch zum Anlass, die Vergabe von Sport-Großereignissen in Länder wie Russland oder Katar zu kritisieren: "Es ist unfassbar, dass diese Länder Weltmeisterschaften und Olympia ausrichten dürfen, wenn sie nicht jeden akzeptieren. In Sotschi nehmen homosexuelle Sportler teil. Ich kann mir nicht vorstellen, wie viel Angst sie haben müssen."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung