Montag, 31.12.2012

Frauen-DFB-Team: Nach enttäuschender Heim-WM

Bundestrainerin Neid: Positives Jahres-Fazit

Bundestrainerin Silvia Neid hat zum Ende des ersten Jahres nach der enttäuschenden Heim-WM ein positives Fazit der Entwicklung ihrer Nationalmannschaft gezogen.

Bundestrainerin Silvia Neid ist mit der Entwicklung ihrer Mannschaft zufrieden
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Bundestrainerin Silvia Neid ist mit der Entwicklung ihrer Mannschaft zufrieden

"Wir blicken auf ein gutes Jahr 2012 zurück. Unser Ziel war, dass wir uns direkt für die EM qualifizieren. Das ist uns hervorragend gelungen", sagte Neid im Gespräch mit dfb.de: "Zudem wollten wir uns als Team weiterentwickeln. Wir haben sehr viele junge Spielerinnen integriert."

Seit 18 Begegnungen nach dem WM-Viertelfinalaus gegen Japan ist ihre Elf noch immer ungeschlagen. Die Qualifikation für die EM in Schweden (10. bis 28. Juli 2013) verlief mit nur einem Unentschieden problemlos. "Damit bin ich natürlich sehr zufrieden, weil das sicher auch keine Selbstverständlichkeit ist", sagte Neid.

Starke EM-Gruppe

Den sechsten EM-Titel in Serie leitet die 48-Jährige dadurch nicht automatisch ab: "Bei dieser EM gibt es zwölf Mannschaften, die alle richtig gut sind. Es gibt viele Teams, die eine Chance haben auf den Titel und einige Top-Favoriten." Natürlich zähle Deutschland erneut zum Favoritenkreis, "aber: Wir haben eine EM-Gruppe, die nicht so einfach ist". Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) trifft im Sommer auf die Niederlande, Island und Norwegen.

In der EM-Vorbereitung setzt Neid auf starke Gegner. "Das Jahr 2013 beginnt mit dem Auswärtsspiel in Frankreich Mitte Februar, wir werden im März wieder am sehr gut besetzten Algarve Cup in Portugal teilnehmen, treffen dann am 5. April in Offenbach auf die USA", erläutert sie das Programm. Zum Abschluss steht am 29. Juni ein Duell mit Weltmeister Japan an.

Silvia Neid im Steckbrief

Silvia Neid und Co. - die Trainerinnen bei der WM
Silvia Neid hat gerade ihren Vertrag mit dem DFB bis 2016 verlängert. Als Spielerin oder Trainerin war sie an allen deutschen Titeln beteiligt
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Hope Powell (2.v.r.) inmitten ihrer Spielerinnen. Die Engländerin hat im Mutterland des Fußballs seit 1998 das Sagen bei den Frauen
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Eucharia Uche steht bereits vor der WM heftig in der Kritik. Mit Nigeria ist sie Außenseiter in der starken Gruppe A
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