Anonma rettet Potsdam

SID
Sonntag, 16.12.2012 | 15:24 Uhr
Genoveva Anonma erzielte in der 35. Spielminute den Siegtreffer gegen den SV Sand
© Getty
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Die Favoritenteams haben sich im Viertelfinale des DFB-Pokals durchgesetzt. Zu einem Zittersieg kam der Deutsche Meister Turbine Potsdam, der bei Zweitligist SV Sand mit 1:0 (1:0) gewann. Den goldenen Treffer für die Potsdamerinnen erzielte Torjägerin Genoveva Anonma in der 35. Spielminute.

Cupverteidiger FC Bayern München hatte sich bereits am Samstag das Ticket für die Halbfinals am 2./3. März 2013 gesichert. Auch Bundesligist SC Freiburg wurde seiner Favoritenrolle gerecht und bezwang den Herforder SV mit 6:2 (2:0).

Das Match von Bundesliga-Spitzenreiter VfL Wolfsburg gegen USV Jena war wegen widriger Platzverhältnisse abgesetzt worden. Das Endspiel wird am 19. Mai in Köln ausgetragen.

"Wir haben nicht gut gespielt, aber unser Ziel erreicht. Jetzt kann Weihnachten kommen", sagte Potsdams Co-Trainer Dirk Heinrichs nach der kampfbetonten Partie vor 580 Zuschauern.

Ogimi verschießt Elfmeter

Über den Kampf fanden zumindest die Potsdamer Angreiferinnen Lisa Evans und Anonma ins Spiel. Nach einer schönen Koproduktion, Flanke von Evans, versenkte die Spielerin aus Äquatorialguinea das Leder per Kopf. In der 40. Minute verschoss die japanische Weltmeisterin Yuki Ogimi einen Foulelfmeter für Turbine.

Freiburg hatte mit Herford keine Probleme. Bereits in der ersten Halbzeit stellten Carmen Höfflin (10.) und Sara Däbritz (21.) die Weichen auf Sieg.

Nach dem Pausentee knüpfte das Team nahtlos an diese Leistung an und erhöhte fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff durch Katherine Reynolds auf 3:0. Svenja Burkhardt markierte wenig später das 1:3 für Herford, ehe Sylvia Arnold (67.) und Sonja Giraud (83.) das Ergebnis auf 5:1 schraubten.

Lena Hackmanns Tor in den Schlussminuten zum 2:5 (87.) war nur noch Ergebniskosmetik, in der 88. Minute antwortete Anja Maike Hegenauer sogar mit dem Treffer zum 6:2-Endstand.

Bayern München hatte tags zuvor dank eines ungefährdeten 5:1-Auswärtssieges bei Zweitligist 1899 Hoffenheim die Runde der letzten Vier erreicht. Die US-Amerikanerin Sarah Hagen eröffnete den Torreigen bereits in der siebten Spielminute und ließ noch drei weitere Treffer folgen.

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