Turbine zum vierten Mal in Serie Meister

SID
Montag, 28.05.2012 | 16:26 Uhr
Turbine Potsdam feierte am letzten Spieltag einen 8:0-Sieg gegen Lok Leipzig
© spox
Advertisement
International Champions Cup
Live
Liverpool -
Borussia Dortmund
Club Friendlies
Eibar -
Basaksehir
Club Friendlies
Leicester -
Akhisarspor
UEFA Champions League
Ajax -
Sturm Graz
Club Friendlies
Huddersfield -
Lyon
Club Friendlies
Marseille -
Real Betis
International Champions Cup
Juventus -
FC Bayern München
International Champions Cup
Borussia Dortmund -
Benfica
International Champions Cup
Man City -
Liverpool
International Champions Cup
AS Rom -
Tottenham
International Champions Cup
AC Mailand -
Man United
International Champions Cup
Atletico Madrid -
Arsenal
Club Friendlies
Blackburn -
Everton
Copa Sudamericana
San Lorenzo -
Temuco
Club Friendlies
Arminia Bielefeld -
SV Werder Bremen
J1 League
Kobe -
Kashiwa
J1 League
Tosu -
Iwata
CSL
Jiangsu -
Shandong Luneng
International Champions Cup
Arsenal -
PSG
Club Friendlies
FC St. Pauli -
Stoke
International Champions Cup
Benfica -
Juventus
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
International Champions Cup
Man United -
Liverpool
International Champions Cup
FC Bayern München -
Man City
International Champions Cup
FC Barcelona – Tottenham
CSL
Guangzhou Evergrande -
Chongqing
Club Friendlies
Groningen -
SV Werder Bremen
Allsvenskan
AIK -
Kalmar
International Champions Cup
PSG -
Atletico Madrid
International Champions Cup
Man United -
Real Madrid
International Champions Cup
Tottenham -
AC Mailand
International Champions Cup
FC Barcelona -
AS Rom
J1 League
Cerezo Osaka -
Kobe
UEFA Champions League
Sturm Graz -
Ajax
Club Friendlies
Southampton -
Celta Vigo
International Champions Cup
Arsenal -
Chelsea
International Champions Cup
Benfica -
Lyon
Copa Sudamericana
Sao Paulo -
Colon Santa Fe
Club Friendlies
West Ham -
Angers
Club Friendlies
Brighton -
Sporting
Championship
Reading -
Derby County
League One
Sunderland -
Charlton
Championship
Ipswich -
Blackburn
Club Friendlies
Everton -
Valencia
Club Friendlies
Wolverhampton -
Villarreal
Championship
Sheffield Utd -
Swansea
Club Friendlies
Liverpool -
Napoli
International Champions Cup
Inter Mailand -
Lyon
International Champions Cup
Real Madrid -
Juventus

Die Fans sangen "So sehen Sieger aus", die Mannschaft tanzte mit Sektflaschen in der Hand auf dem Rasen: Die Fußballerinnen von Turbine Potsdam bleiben in der Bundesliga das Maß der Dinge.

Das Team von Trainer Bernd Schröder sicherte sich am Pfingstmontag zum vierten Mal in Folge die deutsche Meisterschaft und den sechsten Titel insgesamt seit 2004. Die erfolgreiche Titelverteidigung gelang durch einen 8:0 (3:0)-Kantersieg gegen Lok Leipzig, der die Gäste gleichzeitig in die 2. Liga beförderte. Zudem steigen die Frauen des Hamburger SV aus wirtschaftlichen Gründen freiwillig ab.

Potsdams Rivale VfL Wolfsburg musste sich nach einem 1:1 (0:0) bei der SG Essen-Schönebeck mit Platz zwei begnügen. Nach 22 Spieltagen wies das ambitionierte Team mit 53 Punkten drei Zähler weniger auf. Champions-League-Finalist 1. FFC Frankfurt sicherte sich zum Abschluss einer titellosen Saison durch ein 5:3 (1:2) gegen den FCR Duisburg immerhin Platz drei.

"Zweifel an unserem Sieg oder der Meisterschaft gab es nicht. Wir waren klar die bessere Mannschaft und das haben wir von Anfang an gezeigt", sagte Nationalspielerin Viola Odebrecht, die Potsdam verlassen wird: "Deshalb bin ich auch ein bisschen traurig. Mein Herz lacht, und mein Herz weint."

Potsdam schon zur Halbzeit weit vorn

Im Karl-Liebknecht-Stadion war die Meisterschaft praktisch schon zur Halbzeit entschieden. Weltmeisterin Yuki Nagasato (19. Minute) brachte Turbine in Führung, Antonio Göransson (36.) und Genoveva Anonma (39.) erhöhten per Doppelschlag.

Die Gastgeberinnen wurden praktisch mit jedem Treffer stärker, Anonma (55.), die mit 22 Treffern Torschützenkönigin wurde, sowie die überragende Nagasato (64./68.) und Margret Lara Vidarsdottir zerstörten die letzten Hoffnungsfunken der Leipzigerinnen auf eine Sensation.

Doppelter Titelgewinn

Die große Überlegenheit nutzte Trainer Schröder zu einer besonderen Geste. Das eigenwillige Urgestein wechselte in der 74. Minute die Nationalspielerinnen Babett Peter, Bianca Schmidt und Odebrecht aus, die von den 6.416 Zuschauern mit großem Applaus verabschiedet wurden. Das Trio wird den Verein mit Ablauf der Saison verlassen.

Turbine feierte sogar einen doppelten Titelgewinn. In der Halbzeitpause zeichnete Steffi Jones die zweite Mannschaft als Meister der 2. Liga Nord aus. Da der Aufstieg dem Team jedoch verwehrt bleibt, spielt der FSV Gütersloh im kommenden Jahr in der Bundesliga. Aus der Süd-Staffel steigt der VfL Sindelfingen auf.

Die Tabelle der Bundesliga

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung