Fussball

Yoga-Stunde rettet US-Frauen vor Schießerei

SID
Hope Solo und ihre Mannschaft entgingen nur knapp einer Schießerei
© Getty

Eine kurzfristig anberaumte Yoga-Stunde hat den Fußballerinnen des US-Nationalteams offenbar das Leben gerettet. Das Team um Superstar Hope Solo war in ihrem Hotel in Vancouver gerade beim Yoga, als in einem anderen Teil des Hauses eine wilde Schießerei ausbrach, bei der ein Mann getötet wurde.

"Gerettet von unserer spontanen Yoga-Session. Wollte eigentlich zu Starbucks, als in der Hotellobby die Hölle ausbrach", schrieb Torhüterin Solo beim Kurznachrichtendienst Twitter.

Das US-Team ist derzeit für das am Freitag beginnende olympische Qualifikationsturnier des Nord- und Zentralamerikanischen und Karibischen Fußballverbandes (CONCACAF) in Vancouver. Die Mannschaften aus Kuba und der Dominikanischen Republik wohnen ebenfalls in dem Hotel.

"Ich hatte schon ein wenig Angst"

"Ich hatte schon ein wenig Angst", sagte Solos Teamkollegin Alex Morgan, die sich zum Zeitpunkt der Schießerei im Treppenhaus befand. Trainerin Pia Sundhage teilte umgehend mit, dass alle Mitglieder des US-Teams wohlauf seien.

Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei dem Toten, der im Restaurant des Hotels regelrecht hingerichtet worden war, um einen stadtbekannten Drogendealer. Die Behörden vermuten, dass der Mann Opfer eines Bandenkrieges wurde.

Während die Beamten in dem Hotel versuchten, ein Chaos zu verhindern, zeigten sich die Kubanerinnen völlig unbeeindruckt von den Vorfällen. Nach Medienberichten sollen sie den Toten in aller Ruhe mit ihren Handys fotografiert haben.

 

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