Nadine Angerer: Der Spaß ist zurück

SID
Montag, 02.01.2012 | 11:35 Uhr
Nadine Angerer sieht der Frauen-EM 2013 zuversichtlich entgegen
© spox
Advertisement
Copa del Rey
Do25.01.
Derby mit Druck: Dreht Barca den Rückstand?
Coupe de France
Live
Nantes -
Auxerre
League Cup
Live
Bristol City -
Man City
Premiership
Live
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Live
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Serie A
SPAL -
Inter Mailand
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Straßburg
Serie A
FC Turin -
Benevento
Serie A
Neapel -
Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux – Lyon
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Serie A
AC Mailand -
Lazio
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Coppa Italia
Atalanta -
Juventus
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)
Coppa Italia
AC Mailand -
Lazio
Premier League
Tottenham -
Man United
Coupe de la Ligue
Monaco -
Montpellier
Primeira Liga
Sporting -
Guimaraes
Premier League
Man City -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Everton -
Leicester (Delayed)
Premier League
Stoke -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
Brighton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Newcastle -
Burnley (Delayed)
Indian Super League
Mumbai City – Jamshedpur
Primera División
Real Sociedad -
La Coruna
Primera División
Eibar -
FC Sevilla
Premier League
Burnley -
Man City
Premiership
Kilmarnock -
Celtic
Championship
Leeds -
Cardiff
Primera División
Real Betis -
Villarreal
Serie A
Sampdoria -
FC Turin
Premier League
Arsenal -
Everton
Primera División
Alaves -
Celta Vigo
Premier League
Man United – Huddersfield (Delayed)
Primera División
Levante -
Real Madrid
Serie A
Inter Mailand -
Crotone
Premier League
West Bromwich -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth – Stoke (DELAYED)
Premier League
Brighton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Leicester – Swansea (Delayed)
Primera División
Getafe -
Leganes
Serie A
Hellas Verona -
AS Rom
Serie A
Atalanta -
Chievo Verona
Serie A
Bologna -
Florenz
Serie A
Udinese -
AC Mailand
Serie A
Juventus -
Sassuolo
Serie A
Cagliari -
SPAL
Premier League
Crystal Palace -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
FC Barcelona
Premier League
Liverpool -
Tottenham
Primera División
Girona -
Bilbao
Primera División
Atletico Madrid -
Valencia
Serie A
Benevento -
Neapel
Ligue 1
Monaco -
Lyon
Serie A
Lazio -
CFC Genua

In Australien ist Nadine Angerer derzeit auf Tauchstation. Die Spielführerin der deutschen Fußballfrauen tankt neue Kraft für das Jahr 2012, in dem die DFB-Frauen nach der WM-Pleite wieder zu altem Selbstvertrauen finden wollen. "Ich glaube, das wird eine ganz große Mannschaft. Bei uns will jeder dieses fehlende Selbstbewusstsein wieder zurückbekommen", sagt Angerer.

Angerer glaubt trotz des derzeit fehlenden Selbstvertrauens, dass bei der EM 2013 in Schweden Deutschland wieder nach dem Pokal greifen kann.

"Natürlich will ich den Titel gewinnen. Man muss schauen, ob der Prozess mit der Mannschaft weiter so gut läuft. Dann kann man das Ziel definieren. Aber ich bin nicht für Verstecken. Wenn der Titel unser Ziel ist, dann sollten wir das auch so kommunizieren", sagt "Natze", wie sie von ihren Mitspielerinnen genannt wird. Ganze drei Tage habe sie es nach der WM zuhause ohne Training ausgehalten. "Dann hat mir was gefehlt und ich habe die Bundestrainerin angerufen."

"Wir waren im Gefängnis"

Ein halbes Jahr nach dem Aus im Viertelfinale gegen Japan bei der so lang ersehnten Heim-WM findet die 33-Jährige klare Worte für das Scheitern. "Wir waren sehr schlecht vorbereitet. Keiner von uns war es gewohnt, so beobachtet zu werden. Wir konnten ja nicht mal mehr in die Hotellobby gehen, wir waren sozusagen im Gefängnis", betont die neue Spielführerin, die das Amt von der zurückgetretenen Birgit Prinz übernommen hat.

Vor allem die Terminflut im Vorfeld und auch während der WM betrachtet Angerer im Nachhinein als kritisch. "Die Ruhephasen sind zu kurz gekommen. Wir wollten die perfekten Akteure sein, wir wollten den Sponsoren alles recht machen und uns selbst präsentieren. Aber es war nicht mehr die richtige Balance." Darauf müsse künftig besser geachtet werden.

"Entweder man ergibt sich oder man kämpft dagegen an"

Die Torfrau ist allerdings überzeugt, dass die DFB-Frauen spielerisch zur absoluten Weltspitze gehören, wenn die junge Mannschaft sich gefunden hat und die neuen Leistungsträgerinnen wie Stürmerin Celia Okoyino da Mbabi oder Mittelfeldregisseurin Simone Laudehr ihre neuen Führungsrollen gefunden haben.

"Wir wollten bei der WM alles perfekt machen. Wir dachten, ein einfacher Pass ist nicht mehr gut genug. Wir wollten eine perfekt organisierte WM noch toppen mit unserer Art und Weise Fußball zu spielen. Dann blockiert man. Wir haben uns nur selbst geschlagen", erzählt die Frankfurterin.

Unsicherheit noch in den Köpfen

Die Verunsicherung im Team sei noch immer deutlich zu spüren. Das letzte EM-Qualifikationsspiel des Jahres in Spanien gab man nach einer souveränen Führung noch aus der Hand und musste sich mit einem 2:2 begnügen.

"Das hat sicher auch noch mit der Unsicherheit zu tun. Wahrscheinlich hat man da noch im Kopf: Bitte jetzt nicht wieder versagen. Entweder man ergibt sich oder man kämpft dagegen an. Und bei uns will jeder dagegen ankämpfen." Nächste Gelegenheit dazu haben die DFB-Frauen am 15. Februar: Dann geht es in der EM-Qualifikation in Izmir gegen die Türkei.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung