EM-Titel 2013 ist das Ziel

Nadine Angerer: Der Spaß ist zurück

SID
Montag, 02.01.2012 | 11:35 Uhr
Nadine Angerer sieht der Frauen-EM 2013 zuversichtlich entgegen
© spox
Advertisement
Bundesliga
SaJetzt
Die Highlights vom Samstag mit BVB-BMG, S04 & SVW
Premier League
Live
Stoke -
Chelsea (Delayed)
Primera División
Live
Girona -
Barcelona
Serie A
Live
Juventus -
FC Turin
Primeira Liga
Live
Benfica -
Pacos Ferreira
Premier League
Everton -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Swansea -
Watford (Delayed)
Premier League
Burnley -
Huddersfield (Delayed)
Premier League
Southampton -
Man United (Delayed)
Serie A
Flamengo -
Avai
Primera División
Espanyol -
La Coruna
Eredivisie
Utrecht -
PSV
Serie A
Sampdoria -
AC Mailand
Premiership
Motherwell -
Aberdeen
Championship
Sheffield Wed -
Sheffield Utd
Eredivisie
Ajax -
Vitesse
Ligue 1
St. Etienne -
Rennes
Serie A
Cagliari -
Chievo Verona
Serie A
Crotone -
Benevento
Serie A
Hellas Verona -
Lazio
Serie A
Inter Mailand -
Genua
Premier League
Rostow -
Lok Moskau
Primera División
Getafe -
Villarreal
Ligue 1
Straßburg -
Nantes
Premier League
Brighton -
Newcastle
First Division A
Charleroi -
Brügge
Serie A
Sassuolo -
Bologna
Primera División
Las Palmas -
Leganes
Primera División
Eibar -
Celta Vigo
1. HNL
Hajduk Split -
Lokomotiva Zagreb
Super Liga
Rad -
Partizan
Primera División
Real Sociedad -
Valencia
Serie A
Florenz -
Atalanta
Ligue 1
Marseille -
Toulouse
Ligue 2
Clermont -
Lens
Premier League
Arsenal -
West Brom
Primera División
Real Betis -
Levante
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Flamengo
Ligue 1
Monaco -
Montpellier
Premiership
Hamilton -
Rangers
Championship
QPR -
Fulham
Primera División
Celta Vigo -
Girona
J1 League
Niigata -
Kobe
J1 League
Kawasaki -
Cerezo Cosaka
Primera División
Deportivo -
Getafe
Premier League
Huddersfield -
Tottenham
Premier League
Man Utd -
Crystal Palace
Championship
Ipswich -
Bristol City
Primera División
Sevilla -
Malaga
Ligue 1
PSG -
Bordeaux
Serie A
Udinese -
Sampdoria
Premier League
Chelsea -
Man City
Primera División
Levante -
Alaves
Championship
Reading -
Norwich
Ligue 1
Amiens -
Lille
Ligue 1
Dijon -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Toulouse
Ligue 1
Nantes -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Caen
Premier League
Stoke -
Southampton (Delayed)
Primera División
Leganes -
Atletico Madrid
Serie A
Genua -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Leicester (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Swansea (DELAYED)
Premier League
West Brom -
Watford (DELAYED)
Serie A
Palmeiras -
Santos
Serie A
Neapel -
Cagliari
Premier League
Arsenal -
Brighton
Championship
Sheffield Wed -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
St. Etienne
Serie A
Benevento -
Inter Mailand
Serie A
Chievo Verona -
Florenz
Serie A
Lazio -
Sassuolo
Serie A
SPAL -
Crotone
Serie A
FC Turin -
Hellas Verona
Primera División
Barcelona -
Las Palmas
Ligue 1
Angers -
Lyon
Primera División
Real Madrid -
Espanyol
Ligue 1
Nizza -
Marseille
WC Qualification South America
Bolivien -
Brasilien
WC Qualification South America
Venezuela -
Uruguay
WC Qualification South America
Kolumbien -
Paraguay
WC Qualification South America
Chile -
Ecuador
WC Qualification South America
Argentinien -
Peru
WC Qualification Europe
Georgien -
Wales
WC Qualification Europe
Italien -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Liechtenstein -
Israel
WC Qualification Europe
Spanien -
Albanien
WC Qualification Europe
Kroatien -
Finnland
WC Qualification Europe
Kosovo -
Ukraine

In Australien ist Nadine Angerer derzeit auf Tauchstation. Die Spielführerin der deutschen Fußballfrauen tankt neue Kraft für das Jahr 2012, in dem die DFB-Frauen nach der WM-Pleite wieder zu altem Selbstvertrauen finden wollen. "Ich glaube, das wird eine ganz große Mannschaft. Bei uns will jeder dieses fehlende Selbstbewusstsein wieder zurückbekommen", sagt Angerer.

Angerer glaubt trotz des derzeit fehlenden Selbstvertrauens, dass bei der EM 2013 in Schweden Deutschland wieder nach dem Pokal greifen kann.

"Natürlich will ich den Titel gewinnen. Man muss schauen, ob der Prozess mit der Mannschaft weiter so gut läuft. Dann kann man das Ziel definieren. Aber ich bin nicht für Verstecken. Wenn der Titel unser Ziel ist, dann sollten wir das auch so kommunizieren", sagt "Natze", wie sie von ihren Mitspielerinnen genannt wird. Ganze drei Tage habe sie es nach der WM zuhause ohne Training ausgehalten. "Dann hat mir was gefehlt und ich habe die Bundestrainerin angerufen."

"Wir waren im Gefängnis"

Ein halbes Jahr nach dem Aus im Viertelfinale gegen Japan bei der so lang ersehnten Heim-WM findet die 33-Jährige klare Worte für das Scheitern. "Wir waren sehr schlecht vorbereitet. Keiner von uns war es gewohnt, so beobachtet zu werden. Wir konnten ja nicht mal mehr in die Hotellobby gehen, wir waren sozusagen im Gefängnis", betont die neue Spielführerin, die das Amt von der zurückgetretenen Birgit Prinz übernommen hat.

Vor allem die Terminflut im Vorfeld und auch während der WM betrachtet Angerer im Nachhinein als kritisch. "Die Ruhephasen sind zu kurz gekommen. Wir wollten die perfekten Akteure sein, wir wollten den Sponsoren alles recht machen und uns selbst präsentieren. Aber es war nicht mehr die richtige Balance." Darauf müsse künftig besser geachtet werden.

"Entweder man ergibt sich oder man kämpft dagegen an"

Die Torfrau ist allerdings überzeugt, dass die DFB-Frauen spielerisch zur absoluten Weltspitze gehören, wenn die junge Mannschaft sich gefunden hat und die neuen Leistungsträgerinnen wie Stürmerin Celia Okoyino da Mbabi oder Mittelfeldregisseurin Simone Laudehr ihre neuen Führungsrollen gefunden haben.

"Wir wollten bei der WM alles perfekt machen. Wir dachten, ein einfacher Pass ist nicht mehr gut genug. Wir wollten eine perfekt organisierte WM noch toppen mit unserer Art und Weise Fußball zu spielen. Dann blockiert man. Wir haben uns nur selbst geschlagen", erzählt die Frankfurterin.

Unsicherheit noch in den Köpfen

Die Verunsicherung im Team sei noch immer deutlich zu spüren. Das letzte EM-Qualifikationsspiel des Jahres in Spanien gab man nach einer souveränen Führung noch aus der Hand und musste sich mit einem 2:2 begnügen.

"Das hat sicher auch noch mit der Unsicherheit zu tun. Wahrscheinlich hat man da noch im Kopf: Bitte jetzt nicht wieder versagen. Entweder man ergibt sich oder man kämpft dagegen an. Und bei uns will jeder dagegen ankämpfen." Nächste Gelegenheit dazu haben die DFB-Frauen am 15. Februar: Dann geht es in der EM-Qualifikation in Izmir gegen die Türkei.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung