Fussball

Potsdam und Frankfurt können für Viertelfinale planen

SID
Die deutsche Nationalspielerin Fatmire Bajramaj schoss das 1:0 für den 1. FFC Frankfurt
© Getty

Die Fußballerinnen der beiden deutschen Vorzeigeklubs Turbine Potsdam und 1. FFC Frankfurt können für das Viertelfinale der Champions League planen.

Der deutsche Meister aus Potsdam feierte im Achtelfinal-Hinspiel einen 10:0 (3:0)-Kantersieg gegen den völlig überforderten schottischen Rekordmeister Glasgow City. Dabei kam Potsdam ganz knapp an seinen höchsten Europapokalsieg vom 13. September 2005 (12:1 gegen den SV Neulengbach) heran. Der DFB-Pokalsieger und Vizemeister aus Frankfurt hatte sich zuvor 3:0 (1:0) gegen den französischen Vizemeister und Pokalsieger Paris St. Germain durchgesetzt.

In Potsdam schnürte Nationalstürmerin Anja Mittag unter den Augen von Bundestrainerin Silvia Neid und Nationalmannschafts-Managerin Doris Fitschen einen Dreierpack (25./72./75.). Zudem trafen WM-Teilnehmerin Bianca Schmidt (15.), Genoveva Anonma (2./47.), die japanische Weltmeisterin Yuki Nagasato (51./55.) und die Niederländerin Chantal de Ridder (78.) für den fünfmaligen deutschen Meister, der die Königsklasse 2010 gewonnen hatte. Ein Eigentor von Amy Mcdonald (81.) machte das Debakel für die Schottinnen noch schlimmer.

"Die Schottinnen haben in der ersten Halbzeit gut dagegengehalten. Der Knackpunkt waren die zwei schnellen Tore in der zweiten Halbzeit. Dann lief es bei uns und sie hatten nichts mehr entgegenzusetzen", sagte Nationalspielerin Schmidt: "Wir wollen in der Champions League immer was reißen."

Frankfurt siegt gegen Paris

Der Bundesliga-Tabellenführer aus Frankfurt, der wie Potsdam in der laufenden Erstliga-Saison sieben Siege in sieben Spielen gefeiert hat, steht trotz vierfachen Aluminium-Pechs mit einem Bein im Viertelfinale. Die Nationalspielerinnen Fatmire Bajramaj (9.) und Melanie Behringer (55.) sowie Ex-Nationalspielerin Kerstin Garefrekes (47.) erzielten vor 2610 Zuschauern im Stadion am Brentanobad die Tore für den siebenmaligen deutschen Meister, der viermal den Pfosten oder die Latte traf.

Die Frankfurterinnen, die den Vorgänger-Wettbewerb (UEFA Women's Cup) dreimal gewonnen haben und sie sich in der ersten Hauptrunde gegen den norwegischen Meister Stabaek Fotball durchgesetzt hatten, müssen am 9. November (20.45 Uhr) zum Rückspiel in Frankreich antreten. Die Potsdamerinnen, die den Women's Cup einmal holten und die in der Runde zuvor keine Mühe mit dem isländischen Vertreter Thor KA hatten, spielen am 10. November (19.05 Uhr) im Glasgower Green Football Centre.

Die Viertelfinal-Begegnungen werden im März des kommenden Jahres ausgetragen. Das Finale steigt am 17. Mai 2012 in München - wahrscheinlich im Olympiastadion.

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