Champions-League-Finale mit Turbine Potsdam

Das letzte Spiel von Fatmire Bajramaj

SID
Dienstag, 24.05.2011 | 13:51 Uhr
Fatmire Bajramaj steht vor ihrem letzten Spiel für Turbine Potsdam
© Getty
Advertisement
Bundesliga
FrJetzt
S04-M05: Jetzt die Highlights anschauen!
A-League
Live
FC Sydney -
Sydney Wanderers
Primera División
Levante -
Getafe
Premier League
Chelsea -
Watford
Premier League
Huddersfield -
Man United
Primera División
Real Betis -
Alaves
Ligue 1
Monaco -
Caen
Serie A
Sampdoria -
Crotone
Premier League
Southampton -
West Bromwich
Primera División
Valencia -
Sevilla
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
Bordeaux
Ligue 1
Angers -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Dijon
Ligue 1
Nantes -
Guingamp
Ligue 1
Rennes -
Lille
Premier League
Man City -
Burnley (DELAYED)
Primera División
Barcelona -
Malaga
Serie A
Neapel -
Inter Mailand
Primeira Liga
Porto -
Pacos Ferreira
Premier League
Stoke -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Crystal Palace (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Guangzhou Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Florenz
Serie A
AC Mailand -
Genua
Serie A
SPAL -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Super Liga
Roter Stern Belgrad -
Lucani
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Serie A
Sao Paulo -
Flamengo
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter Mailand -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolverhampton
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nizza
Championship
Leeds -
Sheffield Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man United -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Serie A
Milan -
Juventus
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Primera División
Atletico Madrid -
Villarreal
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Serie A
AS Rom -
Bologna
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke (Delayed)
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham (Delayed)
Super Liga
Cacak -
Partizan
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
PSV
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
First Division A
Brügge -
Sint-Truiden
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo Verona
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
St. Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Serie A
Ponte Preta -
Corinthians
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Serie A
FC Turin -
Cagliari
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Premier League
Burnley -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Real Betis
Primera División
Las Palmas -
La Coruna
Copa Libertadores
Lanus -
River Plate
Championship
Preston -
Aston Villa
A-League
Melbourne City -
Sydney
Ligue 1
Rennes -
Bordeaux Begles
Primera División
Real Betis -
Getafe

Beim Champions-League-Finale am Donnerstag bestreitet Nationalspielerin Lira Bajramaj ihr letztes Pflichtspiel für Turbine Potsdam. Nach der WM im Sommer vollzieht sie ihren umstrittenen Wechsel zum 1. FFC Frankfurt.

Die letzte Dienstreise von Fatmire "Lira" Bajramaj mit dem deutschen Frauenfußball-Meister Turbine Potsdam begann am Dienstagmorgen um 9.25 Uhr. Am Flughafen Berlin-Schönefeld stieg die Nationalspielerin in den Airbus A320-200, Flugnummer EZY2102, nach London-Luton - ihre Mission: Die Titelverteidigung mit den Turbinen im Champions-League-Finale am Donnerstag gegen Olympique Lyon (20.45 Uhr, LIVE-TICKER). Danach wechselt sie zum großen Rivalen 1. FFC Frankfurt - ein Transfer, der hohe Wellen schlug.

"Er reagiert halt immer sehr emotional, das ist schon in Ordnung", sagt Bajramaj über die nach der Bekanntgabe ihres Abschieds entstandene Unruhe. "Er", das ist Bernd Schröder, der personifizierte 1. FFC Turbine. Schröder hatte Frankfurt attackiert, Bajramaj "hinter unserem Rücken angebaggert" zu haben.

Wechsel sorgte für Unruhe

Auch Bajramaj nahm er ins Visier. Ihr Trainer sei derzeit "nicht gut auf mich zu sprechen", sagte sie noch Mitte April. In London soll das Thema keine Rolle mehr spielen. "Das hat gar keine Auswirkungen auf das Finale. Für mich nicht, für die Mannschaft nicht - und auch nicht für den Trainer."

Bei der Anreise zeigte sich Bajramaj gut gelaunt. Im Flieger nahm sie wie gewohnt neben ihrer WG-Mitbewohnerin Corina "Coco" Schröder Platz, blätterte interessiert in einer Illustrierten, anschließend schlief sie ein wenig.

Ruhe, Konzentration und ein bisschen Träumen - mit diesem Konzept wollen Bajramaj und Co. die widrige Vorbereitung auf das Spiel des Jahres vergessen machen. Wie die 23 Jahre alte Offensivspielerin weilten vier Kolleginnen bei der DFB-Auswahl, um sich wie die ebenfalls absente Japanerin Yuki Nagasato auf die WM (ab 26. Juni) vorzubereiten. "Das ist schwierig", sagt Bajramaj über den Spagat zwischen Champions League und WM, "aber wir müssen das hinkriegen."

"WM im eigenen Land ist eine einmalige Sache"

Sie sagt nicht, dass das Weltturnier eine größere Bedeutung hat, aber sie betont doch: "Eine WM im eigenen Land ist halt eine einmalige Sache. Ich habe mich in meiner Karriere noch nie auf etwas so extrem gefreut." Sie ist sicher: "Das wird geil!"

"Geil" oder "cool" sind Adjektive, die sie gerne benutzt. Bajramaj, die als Fünfjährige aus dem Kosovo nach Deutschland kam, pflegt einen lockeren Ton, sie selbst sieht sich als "selbstbewusste Tussi", der "Kicker" schrieb über die Weltmeisterin von 2007: "Keine deutsche Nationalspielerin verbindet Fußball und Glamour besser als sie." Das kommt auch in der Wirtschaft an, keine andere DFB-Spielerin ist dort so begehrt wie Bajramaj, die gleich für mehrere große Firmen (Allianz, Expert, Gatorade, Nike, Schwarzkopf) wirbt.

Top-Scorerin der Champions League

Bajramaj versteht es, sich in Szene zu setzen - nicht nur auf dem Platz. Mit fünf Toren und acht Vorlagen ist sie Top-Scorerin der Königsklasse, ihr Auftritt im "ZDF"-Sportstudio, wo sie in Pumps auf die Torwand schoss - und zweimal unten traf - ist legendär. "Ich habe halt einen Schuh-Tick", sagt sie lapidar über ihre Vorliebe für Hochhackiges.

Am Donnerstag wird sie im Craven Cottage, der Heimstätte des FC Fulham, in der Neuauflage des Vorjahresfinals noch einmal die Fußballschuhe schnüren. Ein letztes Mal für Turbine. Und egal wie es ausgeht, da ist sie sich sicher, wird sie nach dem Spiel Bernd Schröder umarmen. Dessen Ärger über den Transfer ist mittlerweile verflogen. "Sportlich oder menschlich - er hat mir unglaublich viel mitgegeben", sagt auch Bajramaj versöhnlich.

Frauenfußball bei SPOX

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung