WM-Kader steht fest

Neid mustert zwei Weltmeisterinnen aus

SID
Freitag, 27.05.2011 | 12:51 Uhr
Bundestrainerin Silvia Neid hat den deutschen WM-Kader festgelegt
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
FrJetzt
Bayern-Bayer: Die Highlights des Eröffnungsspiels
J1 League
Gamba Osaka -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Brom (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
West Ham (Delayed)
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
La Coruna -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia

Bundestrainerin Silvia Neid hat die beiden Weltmeisterinnen Anja Mittag und Sonja Fuss aus dem Kader für die Heim-WM (26. Juni bis 17. Juli) gestrichen.

Mit dem Anruf kam das Aus: Die beiden Fußball-Weltmeisterinnen Anja Mittag und Sonja Fuss erhielten am Freitag von Bundestrainerin Silvia Neid die niederschmetternde Nachricht, dass die Mission Titelverteidigung bei der WM im eigenen Land ohne sie stattfinden wird.

Neben Mittag (Turbine Potsdam) und Fuss (FCR Duisburg) wurden Torhüterin Lisa Weiß (SG Essen-Schönebeck), Bundesliga-Torschützenkönigin Conny Pohlers (1. FFC Frankfurt), sowie Josephine Henning (Turbine Potsdam) ausgemustert.

"Wahl nicht leicht gemacht"

"Wir haben in den vergangenen Wochen sehr genau analysiert, viel diskutiert und uns die Wahl nicht leicht gemacht. Es war ein Entscheidung für 21 und nicht gegen fünf Spielerinnen", sagte Neid.

Sie hofft darauf, dass ihre Entscheidung für die Spielerinnen "nachvollziehbar" ist: "Wir haben in den Lehrgängen ganz viele Eindrücke gesammelt. Nach jedem Training haben wir uns im Trainer-Team ausgetauscht. Es gab zahlreiche Kriterien, die wir abgeklopft haben."

Endgültiger Kader am zehten Juni

Im 21-köpfigen WM-Kader stehen somit 13 Weltmeisterinnen von 2007 und vier U20-Titelträgerinnen von 2010. Sie sollen die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes durch den dritten Triumph nacheinander zum alleinigen Rekord-Weltmeister machen.

Neid hat allerdings noch zwei Wochen Zeit, um auf eventuelle Verletzungen zu reagieren. Der endgültige Kader muss erst am 10. Juni beim Weltverband FIFA gemeldet werden.

DFB-Präsident Theo Zwanziger zeigte Verständnis für die Entscheidung Neids, hatte aber auch Mitleid mit den Ausgemusterten. "Ich weiß, dass solche Entscheidungen für jeden Trainer oder jede Trainerin ungemein schwer sind. Gleichwohl können sie nur von der Trainerin getroffen werden, weil sie die Spielerinnen in den vergangenen Wochen genau beobachtet hat", sagte Zwanziger dem: "Ich kenne Silvia Neid seit zehn Jahren und weiß, wie schwer sie sich die Entscheidung gemacht hat. Natürlich fühle ich mit jeder Spielerin, die bei der WM im eigenen Land nicht dabei sein kann."

Mittag ist nicht überrascht

Angreiferin Mittag hatte ihre Ausmusterung schon nach dem 0:2 (0:1) der Potsdamerinnen im Finale der Champions League am Donnerstagabend gegen Olympique Lyon vorausgesehen. "Mein Gefühl sagt mir, dass ich nicht dabei bin. Ich kann das sehr gut einschätzen, ich war ja lange in der Vorbereitung dabei", sagte die Stürmerin.

Angeführt wird das Aufgebot von Rekord-Nationalspielerin Birgit Prinz. Die 33 Jahre alte dreimalige Weltfußballerin, die ihre internationale Karriere beim Finale in ihrer Heimatstadt Frankfurt mit dem dritten WM-Triumph krönen und beenden möchte, ist die älteste Spielerin des Kaders.

Neben Prinz zählen Torhüterin Nadine Angerer, Annike Krahn, Babett Peter, Linda Bresonik, Simone Laudehr, Kerstin Garefrekes, Inka Grings und Kim Kulig zu den Stützen der Auswahl, die sich seit dem 11. April auf die Endrunde vorbereitet. Sollten keine Verletzungen oder Formtiefs dazwischenkommen, haben diese neun Spielerinen ihren Stammplatz so gut wie sicher.

Jede Position doppelt besetzt

Torhüterin Almuth Schult, Alexandra Popp, Bianca Schmidt und Kulig gehören zu den amtierenden Junioren-Weltmeisterinnen, die den Sprung in den Kader geschafft haben. Schult ist die einzige Spielerin ohne Länderspiel-Einsatz im Aufgebot, in dem jede Position doppelt besetzt ist.

Die meisten Spielerinnen stellen Vizemeister 1. FFC Frankfurt und der FCR Duisburg. Beide Klubs sind mit sechs Frauen vertreten. Der deutsche Meister Turbine Potsdam stellt drei Spielerinnen. "Diese Spielerinnen genießen mein vollstes Vertrauen. Das Aufgebot ist ausgewogen besetzt. Ich hoffe, wir können das Potenzial bei der WM abrufen. Es ist noch einiges zu tun, um top vorbereitet ins Turnier zu gehen", sagte Neid.

Am 21. Juni, fünf Tage vor dem Eröffungsspiel gegen Kanada im Berliner Olympiastadion, trifft sich das Team in der Hauptstadt. In den weiteren Vorrunden-Partien spielen die Deutschen gegen Nigeria und Frankreich. Zuvor stehen noch zwei Lehrgänge sowie Test-Länderspiele gegen Italien (3. Juni), die Niederlande (7. Juni) und Norwegen (16. Juni) auf dem Programm. -

Der deutsche WM-Kader im Überblick

Tor: Nadine Angerer (1. FFC Frankfurt), Ursula Holl (FCR Duisburg), Almuth Schult (Magdeburger FFC)

Abwehr: Saskia Bartusiak (1. FFC Frankfurt), Babett Peter (Turbine Potsdam), Annike Krahn (FCR Duisburg), Linda Bresonik (FCR Duisburg), Bianca Schmidt (Turbine Potsdam), Lena Goeßling (SC Bad Neuenahr), Verena Faißt (VfL Wolfsburg)

Mittelfeld: Simone Laudehr (FCR Duisburg), Melanie Behringer (1. FFC Frankfurt), Celia Okoyino da Mbabi (SC Bad Neuenahr), Kim Kulig (Hamburger SV), Ariane Hingst (1. FFC Frankfurt), Kerstin Garefrekes (1. FFC Frankfurt), Fatmire Bajramaj (Turbine Potsdam)

Angriff: Inka Grings (FCR Duisburg), Birgit Prinz (1. FFC Frankfurt), Martina Müller (VfL Wolfsburg), Alexandra Popp (FCR Duisburg)

Die Frauen-WM 2011 in Deutschland

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung