Diplomatischer Startschuss

SID
Montag, 14.02.2011 | 18:14 Uhr
Will gute WM-Gastgeberin 2011 sein: Steffi Jones
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131 Tage vor dem Eröffnungsspiel zur Frauenfußball-WM ist in Berlin der diplomatische Startschuss gefallen. "Wir wollen uns als gute Gastgeber präsentieren", sagte Steffi Jones.

131 Tage vor dem Eröffnungsspiel haben Außenminister Guido Westerwelle und Innenminister Thomas de Maiziere den diplomatischen Startschuss für die Frauenfußball-WM (26. Juni bis 17. Juli) in Deutschland gegeben. Zusammen mit OK-Präsidentin Steffi Jones empfingen die beiden Minister in Berlin die Repräsentanten der neben Deutschland 15 teilnehmenden Länder.

"Fußball baut Brücken - über sprachliche, politische und kulturelle Grenzen hinweg. Fußball bringt Menschen aus aller Welt zusammen und fördert den internationalen Austausch", sagte Vizekanzler Westerwelle: "Fußball prägt das Bild eines Landes in der Welt entscheidend mit. In diesem Sinn sind die Nationalspielerinnen der 16 WM-Teilnehmerländer Botschafterinnen ihrer Heimatländer."

Bereits 500.000 Tickets verkauft

Gleichzeitig betonte der FDP-Politiker auch die weltweite Wirkung der WM, die sich mit bereits 500.000 Tickets als ein Zuschauermagnet erweist. "Bei uns ist es selbstverständlich, dass Frauen Sport machen können", sagte Westerwelle: "Frauen in anderen Ländern haben manchmal nicht solche Chancen. Wenn diese so etwas sehen, macht ihnen das Mut. Das ist mehr als Sport."

Diesen Aspekt stellte auch Steffi Jones heraus. "Wir wollen uns wieder als gute Gastgeber präsentieren", sagte die ehemalige Nationalspielerin: "Wir können in Ländern Türen öffnen, in denen Frauenfußball nicht diesen Stellenwert hat."

Dennoch hatte Westerwelle für die WM doch noch einen persönlichen Wunsch: "Dass wir gewinnen! Da hört dann alle diplomatische Zurückhaltung auf", sagte der 50-Jährige mit einem Schmunzeln.

"Wir wollen uns wieder als gute Gastgeber präsentieren"

Allerdings wurde auch der Sicherheitsaspekt angesprochen. So stellte Innenminister de Maiziere den Teilnehmerländern bereits die für sie zuständigen Beamtinnen des Bundeskriminalamtes vor.

"Wir wollen, dass sich unsere Gäste in Deutschland rundum wohl und sicher fühlen, und wir werden alles dafür tun, dass die Fußball-WM 2011 - wie die WM 2006 - sowohl für die Mannschaften als auch für die Fans in aller Welt ein unvergessliches Ereignis wird", sagte de Maiziere.

An der WM in Deutschland nehmen neben dem Gastgeber auch Äquatorialguinea, Australien, Brasilien, England, Frankreich, Japan, Kanada, Kolumbien, Mexiko, Nigeria, Neuseeland, Nordkorea, Norwegen, Schweden und die USA teil.

Die WM 2011 im Überblick

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