Fussball

Europa League - Stimmen zur Zwischenrunde: "Hatte nicht viel von Männerfußball"

Von SPOX
Peter Stöger mit BVB Mütze am Spielfeldrand der Dortmunder
© getty

Beim BVB ist man nach dem Erreichen des Achtelfinals der Europa League zufrieden, findet aber auch kritische Worte zur eigenen Leistung. Selbiges gilt für RB Leipzig, das sich gegen den SSC Neapel durchgesetzt hat.

Atalanta Bergamo - Borussia Dortmund 1:1

Peter Stöger (Trainer Borussia Dortmund): "Es war das erwartet schwere Spiel. Wir haben es Bergamo auch richtig leicht gemacht in der ersten Halbzeit. Wir haben kaum Zweikämpfe gewonnen, das hat nicht viel von Männerfußball gehabt. Marco Reus hat wieder gezeigt, wie wichtig er für unser Spiel ist. Wir sind froh und glücklich, dass wir weitergekommen sind."

Marcel Schmelzer (Borussia Dortmund): "Eine schöne Geschichte, dass ich das wichtige Tor zum 1:1 erziele. Jetzt habe ich in jedem Wettbewerb getroffen, zweimal sogar mit dem rechten Fuß (lacht). Ich bin sehr glücklich, dass wir weitergekommen sind. Das ist mit Abstand das Wichtigste im Moment. In der ersten Halbzeit haben wir uns sehr schwer getan. Aber das es schwierig werden würde, haben wir erwartet. Für Bergamo war es wohl das wichtigste Spiel der Saison, sie hatten sich extrem viel vorgenommen. Am Ende kam uns zugute, dass wir nur ein Tor erzielen mussten."

RB Leipzig - SSC Neapel 0:2

Diego Demme (RB Leipzig): "Die Erleichterung, dass wir eine Runde weiter sind, überwiegt natürlich. Neapel hat heute einiges richtig gemacht, aber es zählen beide Spiele."

Yussuf Poulsen (RB Leipzig): "Die beiden Gegentore waren fast nicht zu verteidigen und haben gezeigt, was Neapel drauf hat. Es war ein sehr laufintensives Duell. Ich denke, über die beiden Spiele gesehen, sind wir knapp - aber verdient - weitergekommen."

Peter Gulacsi (RB Leipzig): "Neapel hat heute seine starke Qualität in der Offensive gezeigt. Wir hatten ein Ziel: eine Runde weiterkommen, egal wie! Das haben wir geschafft."

Ralph Hasenhüttl (Trainer RB Leipzig): "Ich habe gestern nicht zu viel versprochen, dass uns da noch ein heißer Tanz bevorsteht. Es war von Anfang an ein sehr starker Gegner, der nicht mehr viel zu verlieren hatte. Wir hatten nur eine Phase vor dem 0:1, in der wir etwas mitgespielt haben. Wir waren im Spielaufbau auch nicht so cool. Der Gegner hat uns da vor viele Probleme gestellt mit seiner Qualität am Ball. Nach dem 0:2 wurde es nochmal richtig eng. Für uns ist das ein Riesending, dass wir so eine Mannschaft aus dem Wettbewerb werfen konnten."

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