Europa League, 1. Spieltag: OGC Nizza - Schalke 04 0:1

Schalke knackt Favres Nizza spät

Donnerstag, 15.09.2016 | 23:00 Uhr
Der FC Schalke 04 siegte bei OGC Nizza dank eines Tores von Abdul Rahman Baba
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Der FC Schalke 04 ist mit einem Sieg in die Gruppenphase der Europa League gestartet. Gegen das von Lucien Favre trainierte OGC Nizza siegten die Königsblauen mit 1:0 (0:0).

Vor 19.000 Zuschauern in der Allianz Riviera dominierte Schalke über weite Strecken die Partie, musste jedoch bis zur 75. Minute auf das erlösende Tor warten. 15 Minuten vor Schluss machte Abdul Rahman Baba nach einer schönen Kombination jedoch das 1:0. Es war sein erstes Tor im Trikot von Schalke.

Die Königsblauen, die im Europapokal erstmals auf französischem Boden gewinnen (zuvor 1 Remis, 2 Niederlagen), fahren somit in der Gruppe I drei Punkte ein und teilen sich mit Krasnodar die Tabellenspitze. Das Team aus Russland siegte im Parallelspiel gegen RB Salzburg ebenfalls mit 1:0.

Der Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Schalke-Coach Markus Weinzierl verändert seine Startelf im Vergleich zum 0:2 gegen die Bayern auf zwei Positionen. Embolo und Schöpf starten für Huntelaar und Konoplyanka.

Nizzas Trainer Favre hingegen vertraut auf die Siegerelf vom letzten Wochenende (3:2 gegen Olympique Marseille). Das bedeutet auch, dass Dante in der Abwehrzentrale beginnt und Balotelli an vorderster Front.

20.: Dreifach-Chance für Schalke! Nach einer Flanke von links legt Höwedes rechts im Sechzehner auf Schöpf ab. Dieser scheitert anschließend zweimal am gut reagierenden Cardinale. Auch Goretzka scheitert dann noch im Nachsetzen.

43.: Pech für Schalke! Schöpf geht halbrechts im Sechzehner an Dante vorbei, wird vom Brasilianer gehalten und geht dabei zu Boden. Die Aktion hätte einen Strafstoß verdient, Mallenco lässt aber weiterspielen.

59.: Naldo kommt nach einem Eckball von der linken Seite völlig frei zum Kopfball. Die Kugel kommt allerdings zu zentral aufs Tor.

64.: Baba wird links zur Grundlinie geschickt und will im Rückraum eigentlich Meyer bedienen. Choupo-Moting fängt das Zuspiel in ungünstiger Position aber ab und legt dann für Goretzka ab. Dieser sucht aus knapp 18 Metern halblinker Position sofort den Abschluss, scheitert aber an Cardinale, der schnell im rechten Eck liegt.

72.: Meyer bekommt die Kugel halbrechts im Sechzehner von Goretzka, wo sich der Zehner um seinen Gegenspieler dreht und dann aus knapp zwölf Metern abzieht. Cardinale ist aber schnell unten und kratzt die Kugel gerade noch so aus dem linken Eck.

75., 0:1, Baba: Baba und Meyer spielen links im Sechzehner einen vorbildlichen Doppelpass, in dessen Folge der Linksverteidiger plötzlich ganz viel Platz hat. Baba könnte noch einmal querlegen, jagt das Leder stattdessen aber aus knapp neun Metern wuchtig ins kurze Eck, wo Cardinale diesmal chancenlos ist.

84.: Balotelli spielt halbrechts vor dem Sechzehner einen Doppelpass und geht dann mit der Kugel in den Strafraum. Aus 15 Metern scheitert er dann aber am stark reagierenden Fährmann.

90.+2: Cardinale wehrt einen Meyer-Schuss ab, den Abpraller nimmt Choupo-Moting direkt, trifft aber nur den Innenpfosten. Von dort aus kullert die Kugel ins Aus.

Fazit: Schalke präsentierte sich stark und dominierte die Partie über 90 Minuten. Vor allem im letzten Drittel fehlte allerdings zu lange die Präzision. Dennoch letztlich ein mehr als verdienter Sieg für S04.

Der Star des Spiels: Nabil Bentaleb. Zeigte trotz seiner 21 Jahre, wer der Chef im neu formierten S04-Mittelfeld ist. War Dreh- und Angelpunkt im Aufbau und rückte bei gegnerischem Ballbesitz in den entscheidenden Situationen immer wieder aggressiv und gut raus. Eroberte somit zahlreiche Bälle in gefährlichen Regionen und kam auf eine irre Zweikampfstatistik (91 Prozent gewonnene Duelle). Auch Baba machte, nicht nur wegen seines Tors, eine starke Partie.

Der Flop des Spiels: Alassane Plea. Klar, der arme Tropf wurde mit der Kugel oft komplett auf sich alleine gestellt. Der Stürmer machte jedoch auch keine Anstalten, aktiver am Spielbetrieb teilzunehmen. War überhaupt nicht ins Spiel eingebunden und wurde von Naldo und Nastasic komplett abgemeldet. Sein völlig überhasteter Schuss in der 54. Minute aus 35 Metern, der ganz langsam in Richtung Tor kullerte, spiegelte seine Leistung ganz gut wider.

Der Schiedsrichter: Alberto Undiano Mallenco. Der Spanier machte eine ordentliche Partie, lag bei einer entscheidenden Situation allerdings daneben: Das Foul von Dante an Schöpf (43.) hätte Elfmeter geben müssen. Er beeinflusste das Spiel somit entscheidend.

Das fiel auf:

  • Wie schon gegen den FC Bayern war es beeindruckend, wie gut die neu formierte Mittelfeldzentrale bereits harmonierte. Bentaleb und Stambouli standen im Vergleich zu Goretzka etwas tiefer, schalteten sich aber abwechselnd immer wieder in die Offensive ein, sodass sich eine gute Kombination aus Bissigkeit (Bentaleb) und Spielübersicht (Stambouli) entwickelte.
  • Auch der Spielaufbau lief komplett über das Trio. Da die Außenverteidiger Höwedes und Baba weit aufrückten, entstand fast immer ein 2-5-3. Der erste Ball der beiden Innenverteidiger ging dadurch stets zur Mittelfeldzentrale. Diese trieben die Kugel gut durch die neutrale Zone und verlagerten das Spiel erst im letzten Drittel auf die Außenbahnen. Embolo wich zunächst oft auf den Flügel aus und hinterließ ein verwaistes Zentrum. Zu oft versuchte es Schalke dennoch mit Flanken (alleine 18 im ersten Durchgang), sodass die Dominanz nicht in gefährliche Chancen umgemünzt werden konnte.
  • Nizza stellte sich Schalke auf dem Papier mit einem 3-4-3 entgegen. Die Außenverteidiger hingen jedoch tief hinten drin, sodass dauerhaft eine Fünferkette verteidigte. Diese machte über weite Strecken auch keine Anstalten, etwas für die Offensive zu tun. Vor allem das Übergewicht im Mittelfeld führte dazu, dass Nizza kaum aus der Defensive kam. Ernst gemeinte Angriffe gab es somit fast gar keine. Balotelli und Nebenmann Plea wurden oft alleine auf die Reise geschickt. Vor allem der Italiener ackerte vorne jedoch viel und ging ungewohnt weite Wege.

OGC Nizza - Schalke 04: Daten und Fakten zum Spiel

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