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Europa League, Gruppenphase

BVB feiert verdienten Last-Minute-Sieg

Von Frederick Müller
Donnerstag, 17.09.2015 | 20:51 Uhr
Mkhitaryan agierte nicht so auffällig wie zuletzt, war aber trotzdem wichtiger Bestandteil des BVB-Siegs
© getty
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Borussia Dortmund ist erfolgreich in die Europa-League-Saison 2015/2016 gestartet. Am ersten Spieltag der Gruppe C konnte der BVB sein Heimspiel gegen FK Krasnodar mit 2:1 (1:1) gewinnen.

Vor 55.200 Zuschauern im Signal Iduna Park traf Pavel Mamaev früh zur überraschenden Führung für die Gäste (11.). Die Dortmunder brauchten eine Weile, um ins Spiel zu kommen, übernahmen dann aber mehr und mehr die Kontrolle.

Schließlich war es Matthias Ginter, der kurz vor der Pause per Kopf den verdienten Ausgleich erzielte (45.+1). In der zweiten Hälfte sah es lange nach einer Punkteteilung aus. Kurz vor Schluss stand jedoch Neuzugang Joo Ho Park, der sein Debüt für die Borussia feierte, goldrichtig und nickte zum Siegtreffer ein.

Dortmund gewinnt auch sein zehntes Saisonspiel in Serie und baut seinen Vereinsrekord damit weiter aus.

Der Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Tuchel verändert seine Elf gegenüber dem Sieg in Hannover auf vier Positionen: Weidenfeller darf im Europapokal weiter ran und ersetzt Bürki im Tor. Weigl erhält eine Pause, für ihn rückt Castro in die Startelf. Januzaj kommt für Hofmann und feiert sein Startelf-Debüt. Außerdem kommt Park zum ersten Mal für den BVB zum Einsatz, der Sommer-Neuzugang aus Mainz kommt für Kagawa. Bender fehlt mit einem Infekt, Subotic hat Rückenprobleme und Reus soll morgen nach seiner Zehen-Verletzung wieder ins Training einsteigen.

Kononov wechselt im Vergleich zum 4:0-Sieg gegen Dynamo Moskau am Wochenende vier Mal: Für Sinitsin, Gazinski, Bystrov und Laborde starten Dykan, Sigrudsson, Pereyra und Kabore.

11., 1:0 Mamaev: Blitzstart für den Außenseiter: Smolov lässt Ginter auf links ganz alt aussehen und zieht vorbei. In der Mitte lässt Gündogan Mamaev laufen, der komplett blank steht und die flache Hereingabe direkt und mühelos durch die Beine von Weidenfeller schiebt.

23.: Erster richtiger Torabschluss der Borussia. Park legt auf Schmelzer in der linken Strafraumhälfte quer, der sofort draufhält. Der Ball wird jedoch zur Ecke abgeblockt.

30.: Castro leitet mit einem Pass auf Gündogan den nächsten Angriff ein. Gündogan gibt weiter auf Januzaj, der spielt raus auf Ginter und der legt für den durchgestarteten Castro auf. Der Ex-Leverkusener verzieht aber aus 16 Metern deutlich.

34.: Nächste Großchance der Dortmunder. Mkhitaryan bekommt links den Ball von Januzaj durchgesteckt und kommt sieben Meter vor dem Gästekeeper aus halblinker Position frei zum Schuss. Dikan ist schnell draußen und kann parieren.

45+1., 1:1 Ginter: Schmelzer und Park kombinieren sich links Stück für Stück in den Sechzehner. Der Neuzugang flankt blind, aber gefährlich auf den langen Pfosten. Dort kommt Ginter herangerauscht, der drei Köpfe höher steigt als Petrov und aus fünf Metern per Kopf den verdienten Ausgleich besorgt. Es ist bereits die dritte direkte Torbeteiligung der Saison für den Weltmeister.

56.: Januzaj hat zentral auf Höhe des Sechzehners viel Platz. Anstatt zu schießen, steckt er auf Mkhitaryan durch. Der will von links schlenzen, zielt aber nicht genau genug.

60.: Mkhitaryan von der linken Seite mit dem Pass in den Rückraum zu Kagawa, der direkt weiter auf Januzaj in die Spitze. Der Belgier dreht sich blitzschnell um die eigene Achse und zwingt Dikan zu einer Glanzparade. Aubameyang bleibt mit seinem Nachschuss an Petrov hängen.

76.: Ramos fast mit der Führung. Mkhitaryan mit einem schönen Steilpass auf den Kolumbianer, der am rechten Fünfereck am Torwart vorbei dribbelt und die Kugel aus spitzem Winkel aufs Tor bringt. Die Russen klären soeben noch auf der Linie.

90+2., 2:1 Park: Doch noch der Siegtreffer! Und Park feiert ein Traumdebüt: Gündogan verteilt den Ball vor dem Sechzehner und spielt auf Ginter raus. Der flankt und am langen Pfosten steht der Neuzugang aus Mainz blank und köpft zum Sieg ein. Quasi eine Kopie des Ausgleichs, nur mit getauschten Rollen.

Fazit: Dortmund feiert einen mühsamen, letztendlich aber verdienten Erfolg. Krasnodar kann nur am Anfang überraschen, mit der Zeit fanden die Schwarz-Gelben aber immer besser ins Spiel und erarbeiteten sich Chance um Chance.

Der Star des Spiels: Joo Ho Park. Tolles Debüt für den Südkoreaner. Erst mit der Vorlage für Ginter, dann mit dem späten Siegtreffer. Überhaupt immer bemüht und mit vielen Ballaktionen. Auch stark: Sokratis und Hummels.

Der Flop des Spiels: Gonzalo Castro. Der Neuzugang durfte für Weigl von Anfang an ran, wusste seine Chance aber nicht zu nutzen. Hing meist in der Luft, konnte Gündogan im Spielantrieb nicht unterstützen und hatte die wenigsten Ballaktionen im Dortmunder Spiel.

Der Schiedsrichter: Liran Liany (Israel). Solide und unaufgeregt. Lag richtig, Jedrzejczyk und Kabore früh mit Gelb zu verwarnen. Einzig bei einer Abseitsposition von Mkhitaryan in der Anfangsphase lag das Gespann daneben, der Armenier stand auf einer Höhe mit den Verteidigern.

Das fiel auf:

  • Gündogan spielte wesentlich tiefer als zuletzt und übernahm Weigls Part als Spieleröffner. Dadurch fehlte es vorne an Kreativität und Tempo, weil Castro und Park die drei offensiven Mkhitaryan, Januzaj und Aubameyang nur wenig fütterten.
  • Schmelzer und Ginter standen auf den Außen gewohnt tief in der gegnerischen Hälfte. Krasnodar kombinierte sich einige Male gut aus der Bedrängnis hinten raus. Dadurch entstanden einige gute Überzahlsituationen, die speziell Smolov und Mamaev vorne besser hätten ausspielen können. So konnten Sokratis oder Hummels meist noch klären, bevor es gefährlich wurde.
  • Krasnodar baute eine Wand in Form von einer Fünferkette vor der eigentlichen Viererkette auf. Dortmund schafft es anfangs nicht, in den Zwischenraum vorzustoßen, da die Russen immer schnell auf den Ballführer rausrückten und in den Zweikampf zwangen. Derjenige, der in den Zweikampf ging, wurde immer sehr gut von mindestens einem Mitspieler gesichert. So war immer Hilfe da, sollte der Zweikampf mal verloren gehen.
  • Nach 20 Minuten erhöhte die Borussia den Druck, agierte intensiver in den Zweikämpfen und forcierte das Tempo. Dadurch umging man die Zweikämpfe ein ums andere Mal und spielte sich bis vors Tor vor. So wie Schmelzer und Park vor der Flanke, die zum Ausgleich durch Ginter führte.
  • Weigl machte einmal mehr deutlich, dass er zurzeit die Nase eindeutig vor Castro hat. Der Jungstar kam nach einer Stunde für Castro und übernahm sofort gewohnt das Zepter vor der Viererkette. Gündogan rückte weiter vor und Dortmund drückte auf den Führungstreffer.

Borussia Dortmund - FK Krasnodar: Daten und Fakten zum Spiel

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