Donnerstag, 18.02.2016

Stimmen zum Sechzehntelfinale

Sahin: "Ein unbeschreibliches Gefühl"

Nuri Sahin konnte sein Glück nach seinem Comeback kaum fassen und sprach. Sein Sportdirektor freute sich über die souveräne Leistung. Auch Roger Schmidt war hoch zufrieden. Jürgen Klopp war nach seiner Rückkehr nach Deutschland nur wenig begeistert.

Nuri Sahin übernahm nach seinem Comeback direkt das Kommando
© getty
Nuri Sahin übernahm nach seinem Comeback direkt das Kommando

Borussia Dortmund - FC Porto 2:0

Michael Zorc (Sportdirektor Dortmund): "Sehr abgeklärt, sehr souverän, wir haben das Spiel jederzeit im Griff gehabt. Für meine Begriffe haben wir trotzdem ein oder zwei Tore zu wenig gemacht - wir wissen natürlich, dass Porto zuhause wesentlich besser und selbstbewusster auftritt. Es hätte auch 3:0 oder 4:0 ausgehen können, das wäre auch verdient gewesen, aber das haben wir nicht geschafft. Trotzdem war es ein gutes Spiel."

Thomas Tuchel (Trainer Dortmund): "Wir konnten Nuri nicht mehr zurückhalten. Er brennt seit Wochen darauf, zu spielen. Es ist eine große Leistung, nach einer so langen Pause so eine Leistung zu bringen."

Nuri Sahin (Dortmund): "Es war ein unbeschreibliches Gefühl. Ich war fast auf den Tag genau ein Jahr nicht dabei. Ich habe mir vorgenommen jede Minute zu genießen. Ich wurde super von den Fans verabschiedet. Vielen Dank auch für das Vertrauen vom Trainer und meinen Jungs. Ich lag Sonntag eigentlich noch im Bett und hatte eine Mandelentzündung. Ich kam dann zum Gelände mit Privatklamotten. Der Trainer hatte eine Idee und die ist aufgegangen. Ich hatte gar keine Sachen dabei und hatte das Glück, dass meine Frau einen Geistesblitz und meine Sachen dabei hatte."

Shakhtar Donetzk - FC Schalke 0:0

Eric-Maxim Choupo-Moting (Schalke 04): "Es ist ärgerlich, dass wir hier kein Tor geschossen haben. Dennoch haben wir eine gute Partie gezeigt. Es ist ein riskantes Ergebnis für das Rückspiel, aber da werden wir von Beginn an auf Sieg spielen."

Andre Breitenreiter (Trainer Schalke 04): "Das wird im Rückspiel ein hartes Stück Arbeit. Wir haben uns in eine hervorragende Position gebracht, es ist aber ärgerlich, dass wir die zahlreichen Chancen nicht verwertet haben. Allerdings sind wir überzeugt von unserem Team und weiterhin optimistisch. Dennoch hat Schachtjor teilweise seine Qualität gezeigt."

Ralf Fährmann (Schalke 04): "Wir haben viele gefährliche Situationen kreiert, aber uns leider nicht belohnt. Das Weiterkommen wird zuhause entschieden. Ich bin da guter Dinge, wenn wir so auftreten wie heute."

Sporting - Bayer Leverkusen 0:1

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Roger Schmidt (Trainer Leverkusen): "Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht gegen einen Gegner, der ähnlich spielt wie wir. Wir haben heute hervorragend verteidigt und ein sehr schönes Tor gemacht haben. Wir hätten auch noch das zweite Tor schießen können."

FC Augsburg - FC Liverpool 0:0

Markus Weinzierl (Trainer Augsburg): "Ich bin sehr zufrieden mit dem Auftritt meiner Mannschaft. Wir waren diszipliniert, aggressiv und haben uns gute Chancen erspielt. Das Ziel war ein 0:0, das haben wir erreicht, die Krönung wäre ein eigener Treffer gewesen. Nun können wir nach Liverpool fahren und wissen, dass uns dort auch beispielsweise ein 1:1-Unentschieden reicht. Es ist für Liverpool ein gefährliches Ergebnis."

Paul Verhaegh (FC Augsburg): "Es ist für mich sensationell im ersten Spiel nach meiner Verletzungspause gegen Liverpool spielen zu dürfen. Ich freue mich über das Vertrauen des Trainers. Wir haben uns mit diesem Ergebnis eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel erspielt. Dort haben wir jetzt nichts zu verlieren. Wenn wir auch in Liverpool kompakt stehen, haben wir sicherlich eine Chance aufs Weiterkommen."

Jürgen Klopp (Trainer Liverpool): "Das Ergebnis geht in Ordnung, aber ich bin nicht damit zufrieden, wie wir hier aufgetreten sind. Wir könnten besser verteidigen und hätten es ingesamt auch besser machen können. Gerade in der zweiten Halbzeit hatten wir zwar gute Chancen, konnten diese aber nicht nutzen. Das müssen wir im Heimspiel besser machen."

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Nuri Sahin konnte sein Glück nach seinem Comeback kaum fassen und sprach. Sein Sportdirektor freute sich über die souveräne Leistung. Auch Roger Schmidt war hoch zufrieden. Jürgen Klopp war nach seiner Rückkehr nach Deutschland nur wenig begeistert.

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