Donnerstag, 02.10.2014
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Europa League, 2. Spieltag

Gladbach tritt weiter auf der Stelle

Borussia Mönchengladbach wartet weiterhin auf den ersten Sieg in der Europa League. Beim FC Zürich reichte es nur zu einem 1:1 (1:1), wobei Havard Nordtveit die Führung durch Franck Etoundi nach nur zwei Minuten ausgleichen konnte.

Havard Nordtveit jubelt über seinen Treffer für die Gladbacher
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Havard Nordtveit jubelt über seinen Treffer für die Gladbacher

Im mit 18.422 Zuschauern nicht ausverkauftem Letzigrund gingen die Hausherren bereits nach 23 Minuten durch Franck Etoundi in Führung, der von Marco Schönbächler perfekt in Szene gesetzt wurde. Die Antwort der Fohlenelf folgte aber prompt, Havard Nordtveit war nach einem dicken Schnitzer von Gilles Yapi Yapo mit dem Ausgleich zur Stelle (25.).

In der zweiten Halbzeit hatten die Gladbacher dann zwar mehr vom Spiel, scheiterten aber immer wieder am starken David da Costa und agierten letztendlich nicht zwingend genug.

Im Parallelspiel der Gruppe A siegte der FC Villarreal gegen Apollon Limassol deutlich mit 4:0 und übernahm die Tabellenführung, während die Borussia noch auf den ersten Dreier wartet. Am 23. Oktober muss Zürich nach Spanien, während die Gladbacher zu Hause gegen Apollon ran dürfen.

Reaktionen:

Lucien Favre (Trainer Gladbach): "Es war ein wenig komisch gegen den FC Zürich zu spielen. Ich war aber nur auf das Spiel konzentriert. Es hat uns die Schnelligkeit bei der Ballannahme und im Kopf gefehlt. Ich habe immer gesagt, dass es in der Gruppe nicht so einfach wird."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Urs Meier stellt seine Mannschaft nach der 1:2-Niederlage bei den Young Boys Bern auf zwei Positionen um. Für Philippe Koch und Yassine Chikhaoui rücken Alain Nef und Davide Chiumiento in die Anfangsformation.

Bei Gladbach muss Trainer Lucien Favre bei seiner Rückkehr an alte Wirkungsstätte ohne die verletzten Raffael, Christoph Kramer und Fabian Johnson auskommen. Insgesamt verändert der Coach die Mannschaft im Vergleich zum 2:1-Sieg beim SC Paderborn auf fünf Positionen - Julian Korb, Max Kruse, Havard Nordtveit, Thorgan Hazard und Andre Hahn sind neu dabei.

8.: Riesenchance für Gladbach! Hrgota geht nach einem schnellen Gegenstoß auf das Zürcher Tor zu, vertändelt den Ball aber um ein Haar. Kruse spritzt dazwischen, schiebt das Leder dann aber hauchzart rechts am Kasten vorbei.

17.: Auch die Hausherren schalten schnell um, wobei Chermiti in halbrechter Position im Strafraum an den Ball kommt. Sommer lässt nur abklatschen, hat die Kugel dann aber beim zweiten Versuch.

23., 1:0 Etoundi: Schönbächler tanzt auf der linken Seite Korb und den zurückeilenden Hahn aus und zieht nach innen bis zur Grundlinie, wo er den Ball in die Mitte legt. Etoundi muss das Leder aus einem Meter dann nur noch über die Linie drücken.

25., 1:1 Nordtveit: Yapi Yapo tänzelt am eigenen Sechzehnereck mit dem Ball umher und verliert selbigen gegen Kruse. Der schaltet schnell und legt den Ball ab in die Mitte, wo Nordtveit heranrauscht und das Ding aus 24 Metern humorlos ins Kreuzeck knallt.

47.: Hazard zündet auf links den Turbo und geht schön an Nef vorbei. Sein Abschluss aus spitzem Winkel ist dann aber zu schwach und Da Costa hat keine Mühe, den Ball aufzunehmen.

50.: Gewühl im Strafraum der Schweizer, wobei sich Hahn letztlich durchsetzen kann. Keeper Da Costa stürzt heraus und rettet mit einer starken Fußabwehr.

Der 2. Europa-League-Spieltag
FC ZÜRICH - BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH 1:1: Vor Beginn machten die Züricher Fans mit dem Abbrennen von Feuerwerkskörpern auf sich aufmerksam
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FC ZÜRICH - BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH 1:1: Vor Beginn machten die Züricher Fans mit dem Abbrennen von Feuerwerkskörpern auf sich aufmerksam
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Aber auch die Anhänger der Borussia trugen zum Einnebeln des Stadions bei...
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Aber auch die Anhänger der Borussia trugen zum Einnebeln des Stadions bei...
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Das Spiel war folglich - trotz der schlechten Sicht - sehr unterhaltsam
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Das Spiel war folglich - trotz der schlechten Sicht - sehr unterhaltsam
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Franck Etoundi brachte die Gastgeber aus Zürich in Führung, diese hatte aber nicht lange Bestand...
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Franck Etoundi brachte die Gastgeber aus Zürich in Führung, diese hatte aber nicht lange Bestand...
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Mit diesem Kracher stellte Havard Nordtveid die alten Verhältnisse wieder her
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Mit diesem Kracher stellte Havard Nordtveid die alten Verhältnisse wieder her
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VFL WOLFSBURG - OSC LILLE 1:1: Dieter Hecking und Klaus Alloffs setzten vor dem Spiel ihr breitestes Lächeln auf
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Florent Balmont und Luiz Gustavo in einem der vielen Zweikämpfe in einer umkämpften Partie
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Florent Balmont und Luiz Gustavo in einem der vielen Zweikämpfe in einer umkämpften Partie
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Kurz vor Schluss hatte Simon Kjaer die Führung für den OSC per Freistoß auf dem Fuß, scheiterte aber an der VfL-Mauer
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Divock Origi brachte Lille per Strafstoß in Führung, nachdem Ricardo Rodriguez den Ball im Strafraum an den Arm bekam
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Die Führung wehrte aber nicht lange. Ein traumhafter Volley von Kevin de Bruyne ließ Vincent Enyeama keine Chance
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Die Führung wehrte aber nicht lange. Ein traumhafter Volley von Kevin de Bruyne ließ Vincent Enyeama keine Chance
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60.: Etoundi nimmt es mit drei Gladbachern auf und kommt in eine gute Schussposition. Jantschke kommt im letzten Moment mit dem Fuß dazwischen und grätscht den Kameruner ab.

61.: Auf der anderen Seite kommt Hazard zu einem Freistoß aus 20 Metern, wobei er zweimal in der Mauer hängen bleibt. Der Ball prallt aber zu Xhaka, der am erneut glänzend reagierenden Da Costa scheitert.

81.: Hrgota ist nach einer Flanke von Kruse von der linken Seite völlig frei und köpft den Ball auf das Tor. Burim Kukeli geht aber mit dem Fuß dazwischen und klärt zur Ecke.

87.: Nun darf es auch mal der aufgerückte Innenverteidiger Stranzl mit einem Kopfball versuchen, doch wieder ist Da Costa zur Stelle und pariert glänzend.

Fazit: Schmeichelhaftes Remis für Zürich. Gladbach war gerade in der zweiten Halbzeit die gefährlichere Mannschaft, ging aber zu verschwenderisch mit den Gelegenheiten um.

Star des Spiels: David da Costa. Beim Gegentor hatte er keine Chance, ansonsten rettete er den Hausherren mit einigen starken Paraden gegen Hahn, Xhaka und Stranzl den Punktgewinn.

Flop des Spiels: Gilles Yapi Yapo. Erwischte einen schwachen Tag und leistete sich vor dem 1:1 einen groben und unnötigen Fehler. In der Offensive war er außerdem ein Totalausfall.

Der Schiedsrichter: Slavko Vincic. Der Slowene musste sich mit einigen Nicklichkeiten auf dem Platz auseinandersetzen, leitete das Geschehen aber mit Übersicht und Ruhe.

Das fiel auf:

  • Zürich ging die Partie mit einer 3-2-3-2-Formation extrem offensiv an, wobei die Dreierabwehrkette bei Ballbesitz von Mönchengladbach mit den beiden zurückrückenden Außenspielern bei Bedarf zu einer Fünferkette umfunktioniert wurde.
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  • Die Gäste begannen im klassischen 4-4-2-System mit Doppelsechs, allerdings ließen sich entweder Kruse oder Hrgota immer wieder in das Mittelfeld zurückfallen, um das Spiel dort zusätzlich anzutreiben.
  • Beide Mannschaften agierten von Beginn an mit offenem Visier und spielten in der Anfangsphase mutig nach vorne. Das hohe Tempo hielten die Akteure aber nur gute 25 Minuten durch, wobei es im Anschluss bis zur Pause auch viel Leerlauf gab.
  • Nach dem Seitenwechsel erspielten sich die Gladbacher ein leichtes Übergewicht, ließen aber die nötige Durchschlagskraft vermissen und leisteten sich in der Abwehr auch immer wieder Unkonzentriertheiten, weshalb Zürich stets gefährlich blieb.
  • In der Schlussphase fehlte vor allem den Hausherren etwas die Luft, die sich zwar noch tapfer wehrten, aber kaum mehr für Entlastung sorgen konnten.

FC Zürich - Borussia Mönchengladbach: Die Statistik zum Spiel

Andreas Königl

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