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Europa League, 6. Spieltag

VfL besteht Reifeprüfung

Donnerstag, 11.12.2014 | 23:00 Uhr
Wolfsrudel: Der VfL steht dank eines 3:0-Sieges über den OSC Lille in die nächste Runde ein
© getty
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Der VfL Wolfsburg hat im letzten Gruppenspiel der Europa League das Ticket ins Sechzehntelfinale gelöst. Beim OSC Lille siegten die Wölfe mit 3:0 (1:0) und sind als Zweiter der Gruppe H für die nächste Runde qualifiziert. Damit stehen alle sechs deutschen Teilnehmer im Europapokal in der K.o.-Runde.

Vor 40.000 Zuschauern im Stade Pierre-Mauroy traf Vieirinha kurz vor der Pause zur glücklichen Wolfsburger Führung. Nach der Pause erhöhte Ricardo Rodriguez auf 2:0. Kurz zuvor flog Joshua Guilavogui vom Platz.

Diego Benaglio hielt zudem noch einen Strafstoß von Divock Origi, eher Ricardo Rodriguez kurz vor dem Ende alles klar machte und den Wölfen Platz zwei in der Gruppe sicherte. Luiz Gustavo sah in der 90. Minute die Gelbe Karte und ist für das Hinspiel im Sechzehntelfinale gesperrt.

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Der FC Everton verlor sein Abschlussspiel gegen Krasnodar mit 0:1.

Reaktionen:

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): "Wir haben in den richtigen Momenten die Tore gemacht. Unsere erste Halbzeit war die schwächste im Europapokal."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Bei Lille gibt es fünf Startelfwechsel im Vergleich zum 1:1 in Lens am vergangenen Wochenende. An Stelle von Rozehnal, Roux (beide Bank), Beria, Delaplace und Martin (alle nicht im Kader) dürfen Balmont, Sidibe, Mendes, Souare und Basa von Beginn an auflaufen.

Keine Wechsel gibt's bei den Wölfen. Dieter Hecking lässt seine Startelf im Vergleich zum 3:1 in Hannover am vergangenen Spieltag in der Bundesliga unangetastet.

7.: Beinahe der Schock für die Wölfe! Mendes flankt von rechts auf den zweiten Pfosten, Jung steht schlecht und Gueye köpft den Ball an den Pfosten.

27.: Origi wird im Strafraum geschickt, Naldo ist unentschlossen, so dass der Belgier den Ball gefährlich vors Tor bringen kann. In der Mitte verpasst Mendes knapp.

32.: Ecke für den OSC. Und dies hat es in sich! Naldo fälscht den Ball in der Mitte auf das eigene Tor. Benaglio kann das Leder aber im Nachfassen festhalten.

39.: Starke Aktion von Origi, der am Straraum an den Ball kommt, sich die Kugel zurecht legt uns aus 18 Metern ansatzlos abschließt. Benaglio hat ihn im Nachfassen.

45.+1, 0:1, Vieirinha: Völlig unverdient, aber egal! De Bruyne spielt Perisic im Strafraum klasse frei, der legt auf Vieirinha ab und der Portugiese brigt den Ball im Fallen aus elf Metern über die Linie.

54.: Guter Schuss von Gustavo! Der Brasilianer fasst sich aus 25 Metern ein Herz und zieht mit links ab. Der Ball kommt aufs linke Eck und kann von Enyeama mit einer guten Parade um den Pfosten gelenkt werden.

55.: Nach der Ecke kommt der eingewechselte Dost völlig frei zum Kopfball. Enyeama ist unten, Perisic bekommt den Abpraller nicht über die Linie.

56., Gelb-Rot, Guilavogui: Im direkten Gegenzug geht Guilavogui etwas härter in den Zweikampf, als er den Körper reinstellen möchte und sieht dafür die Ampelkarte. Etwas überzogen.

63., 0:2, Rodriguez: Super Freistoß! Der Schweizer zieht den Freistoß aus 22 Meter aus halbrechter Position über die Mauer, Enyeama ist noch dran, kann aber nichts mehr machen.

76., Origi verschießt Foulelfmeter: Rodelin wird von Knoche zu Fall gebracht - kann man geben. Origi läuft an und schießt vom Schützen aus flach ins rechte Eck, aber Benaglio hat das geahnt und sticht das Ding!

87., 0:3, Rodriguez: Am rechten Strafraumeck bekommen die Niedersachsen einen Freistoß, den Perisic direkt verwandeln möchte. Der Ball landet am Arm der Ein-Mann-Mauer Souare und der Schiedsrichter entscheidet auf Elfmeter. Rodriguez lässt sich die Chance nicht entgehen.

Fazit: Ein Sieg der Effizienz. Der VfL bestand seine Reifeprüfung.

Star des Spiels: Diego Benaglio. Behielt im ersten Durchgang die Ruhe und avancierte mit dem gehaltene Elfer zum Helden, weil er damit Lilles Hoffnungen zerstörte.

Flop des Spiels: Ivica Olic. Schwacher Auftritt des Kroaten, der im erste Durchgang keine Bälle festmachen konnte, keine Gefahr ausstrahlte, häufig die falschen Laufwege wählte und so zurecht zur Pause ausgewechselt wurde.

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Der Schiedsrichter: Halis Özkahya. Ließ viel laufen, was Lille zugute kam. Zog im zweiten Durchgang dann aber sofort eine Karte. Übertriebene Körpersprache. Der Platzverweis gegen Guilavogui war zu hart. Beide Strafstoßentscheidungen allerdings richtig.

Das fiel auf:

  • Lille war von Beginn an spielbestimmend, weil die Wölfe zu fahrig in den Zweikämpfen agierten und viele Bälle gleich weg waren. Die robuste Spielart der Franzosen lag dem VfL nicht.
  • Das Spiel nach vorne funktionierte bei Wolfsburg nur sehr spärlich, weil die vier Offensivkräfte fast auf einer Linie agierten und sich kaum bewegten.
  • Das Tor vor der Pause gab den Wölfen sichtlich Sicherheit, im zweiten Durchgang waren sie besser im Spiel und hatten viel mehr Zugriff im Mittelfeld.
  • Die Einwechslung von Dost belebte das VfL-Spiel, weil der Niederländer die Bälle festmachte, so dass De Bruyne und Co. nachrücken konnten.

OSC Lille - VfL Wolfsburg: Die Statistik zum Spiel

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