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Europa League, Achtelfinale: Hinspiel

3:1! Wolfsburg dreht Spiel gegen Inter

Donnerstag, 12.03.2015 | 20:52 Uhr
Der VfL Wolfsburg musste gegen Inter den frühesten Rückstand dieser Saison hinnehmen
© getty
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Der VfL Wolfsburg hat das Achtelfinalhinspiel in der Europa League gegen Inter Mailand vor heimischem Publikum gewonnen. Die Niedersachsen drehten einen frühen Rückstand in ein komfortables 3:1 (1:1).

Vor 29.000 Zuschauern in der Volkswagen-Arena bekam der VfL direkt die kalte Dusche: Rodrigo Palacio traf für die Gäste bereits nach sechs Spielminuten. Damit kassierten die Wölfe nach 291 Minuten (beim 0:2 gegen Everton im November) wieder ein Gegentor in der Europa League und den frühesten Gegentreffer in dieser Pflichtspielsaison.

22 Minuten später kam Wolfsburg durch ein Kopfballtor von Naldo zum Ausgleich. Es war das 50. Tor des VfL in Europa League/UEFA-Cup und Kevin de Bruynes 21. Assist in dieser Saison - damit liegt er europaweit in Führung (Messi und Fabregas jeweils 20).

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De Bruyne war es dann auch, der die Hausherren auf die Siegerstraße brachte. Der Belgier traf in der 63. Minute zum 2:1 und legte wenig später seinen zweiten Treffer des Tages nach (76.).

Im Rückspiel am kommenden Donnerstag, den 19. März, muss Wolfsburg auf Naldo verzichten. Der Brasilianer sah seine dritte Gelbe Karte im Wettbewerb.

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Der VfL spielt mit derselben Mannschaft, die am Wochenende mit 0:1 in Augsburg verlor. Im Vergleich zum letzten EL-Spiel (0:0 bei Sporting) spielt Caligiuri für Träsch (Bank).

Inter tauscht gegenüber dem 2:2 beim SSC Neapel zwei Mal: Carrizo steht für Handanovic (Bank) wie zuletzt auch in der Europa League im Tor, zudem beginnt Hernanes für Brozovic (nicht im Kader).

6., 0:1, Palacio: Starkes Pressing der Gäste bringt die Führung! Schürrle verliert den Ball an Icardi, der gegen die aufgerückte Abwehr Palacio steil schickt. Der Argentinier steht frei vor Benaglio und schiebt flach ein.

21.: Konter der Nerazzurri über Shaqiri, der den Ball vor Benaglio auf Hernanes zurücklegt - dessen Schuss wird aber zur Ecke geblockt.

24.: Schürrle legt einen langen Ball auf Dost ab, der sofort zurückspielt, doch der Schuss des Weltmeisters links innerhalb des Strafraums bereitet Carrizo keinerlei Probleme.

27.: Rodriguez flankt von links in die Mitte. Dort steht Caligiuri relativ frei und köpft vom Fünfmeterraum. Carrizo bekommt die Arme noch hoch und lenkt den Ball danach über die Querlatte.

28., 1:1, Naldo: Die anschließende de-Bruyne-Ecke nickt der sträflich freie Naldo zentral im Strafraum ins Netz. Carrizo hat die Hände oben, muss den Ball aber passieren lassen. Da sah der Inter-Keeper unglücklich aus.

43.: Vieirinha wird am Sechzehner zentral angespielt, startet einen Lauf und zieht aus rund 15 Metern mit rechts ab. Carrizo lässt prallen, schnappt sich die Kugel dann aber.

49.: De Bruyne verlagert aus dem Zentrum die Seite und spielt links raus zu Caligiuri. Der zieht kurz nach innen und schlenzt Richtung langes Eck - daneben.

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56.: Träsch bringt eine gute Hereingabe von links an den Fünfmeterraum. Carrizo macht einen Schritt nach vorne, aber sowohl er als auch Dost verpassen die Kugel.

57.: Palacio wird auf gleicher Höhe stehend links am Strafraum freigespielt und steht mit viel Zeit frei vor Benaglio. Sein Schuss rauscht aber links ans Außennetz. Riesenchance!

63., 2:1, de Bruyne: Spielaufbau Inter über die Abwehrkette. Keeper Carrizo dann mit dem viel zu kurzen Ball links raus, Vieirinha hat's geahnt, geht bis zur Grundlinie und spielt zurück auf De Bruyne. Der Belgier schiebt problemlos ein.

76., 3:1, de Bruyne: Freistoß VfL von halblinks. De Bruyne tritt an und schlenzt die Kugel als Aufsetzer Richtung rechtes Toreck. Carrizo, der zuvor einen Schritt in die Mitte machte, sieht erneut nicht gut aus.

80.: Tolle Eckstoß-Variante des VfL: De Bruyne spielt kurz an die Strafraumgrenze auf Caligiuiri, dessen Direktabnahme nur knapp am langen Pfosten vorbeischrammt.

90.: Bendtner schickt De Bruyne steil, der Belgier schießt halbrechts aber knapp links am Tor vorbei. Fast das 4:1!

Fazit: Wolfsburg startete schwach, Inter stark. Mit zunehmender Spieldauer verkehrte sich dies ins Gegenteil, da der VfL den Weg über die Flügel fand und zielstrebiger in der Offensive wurde.

Der Star des Spiels: Niemand auf Wolfsburger Seite spielte in den ersten 45 Minuten so viele Bälle zum Gegner wie Kevin de Bruyne. Doch der Belgier war eben auch enorm effektiv: Bereitete das 1:1 vor, stand nach der Pause beim 2:1 goldrichtig und schlenzte einen schönen Freistoß zum 3:1 in die Maschen.

Der Flop des Spiels: Juan Pablo Carrizo. Inters Schlussmann spielte zuvor in sechs EL-Spielen vier Mal zu Null, war in Wolfsburg aber an allen drei Gegentreffern beteiligt. Auch wenn Naldos Kopfball wuchtig war, kam die Kugel direkt auf den Mann. Dazu mit dem katastrophalen Fehlpass zu Vieirinha vor dem 1:2. Beim 1:3 unglücklich, als er einen Schritt in die falsche Richtung machte und deshalb den Ball nicht mehr erreichen konnte. Schwach beim VfL: Weltmeister Schürrle.

Der Schiedsrichter: Szymon Marciniak aus Polen hatte die faire Partie im Griff und lag bei den persönlichen Strafen richtig. Das vermeintliche Handspiel von Ranocchia im Duell gegen Guilavogui kurz vor der Pause war nicht absichtlich und somit kein Elfmeter.

Das fiel auf:

  • Wolfsburg spielte eine fahrige erste Halbzeit, der Spielaufbau wirkte besonders direkt zu Beginn sehr nervös. Die Hausherren mussten viele einfache Ballverluste hinnehmen, die Inter zu zahlreichen Umschaltaktionen einluden und den VfL unsortiert zurückließen.
  • Die Nerazzurri dagegen begannen selbstbewusst und in den direkten Duellen deutlich aggressiver und präsenter. Schaltete man den Vorwärtsgang ein, fächerte Inter im 4-3-3 relativ breit auf und trug das Umschaltspiel über die Flügel vor.
  • Damit kam der VfL ein ums andere Mal nicht klar. Rechtsverteidiger Vieirinha stand mehrfach schlecht im Raum, auch die Doppelsechs um Gustavo und Guilavogui übte in diesen Situationen keinen Druck im Zentrum aus. Inter schaffte es so mit wenigen Kontakten schnell vors Wolfsburger Gehäuse.
  • Gefährlich wurde Wolfsburg immer dann, wenn das Spiel auf die Flügel geleitet und die Abwehrreihe der Italiener somit auseinander gezogen wurde. Das klappte einige Male im ersten Abschnitt, in Halbzeit zwei erhöhte man aufgrund einer verbesserten Passquote aber die Schlagzahl dieser Angriffe und beschäftigte die teils schlecht abgestimmte Abwehrreihe der Gäste.
  • Mancini reagierte darauf und stellte mit der Hereinnahme von Vidic gegen den Ball auf eine Fünferkette um. Inter jedoch nicht mehr so klar und zielstrebig in seinen Offensivaktionen, das zuvor kompakte Mittelfeld lief häufig nur noch hinterher.
  • Heckings Maßnahme, zur Pause Vieirinha nach vorne zu ziehen und Träsch zu bringen, zeigte volle Wirkung. Der Portugiese band in der Offensive mehrere Gegenspieler, Träsch hatte bis auf eine Ausnahme Palacio stets im Griff.

VfL Wolfsburg - Inter Mailand: Die Statistik zum Spiel

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